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„Jetzt gehört er niemandem“: Mutter legt toten Sohn auf Lidl-Kasse

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Das Logo eines Lidl-Supermarktes leuchtet. Mit Kerzen und Kuscheltieren wegen in Gedenken an ein totes Kind niedergelegt (kreiszeitung.de-Montage)
In Italien soll eine Frau ihren Sohn erstochen und in einem Lidl-Markt abgelegt haben (kreiszeitung.de-Montage). © Matthias Balk/picture alliance/dpa & Tim Oelbermann/imago-images

Was in einem Lidl-Supermarkt in Italien endet, ist schwer in Worte zu fassen. Eine bestialische Tat, wie aus dem Horrorfilm, wird zur unerträglichen Realität.

Citta della Pieve/Italien – Eine unfassbar schreckliche Tat hat sich in Italien abgespielt. Die 44-jährige Katalin B. soll laut Angaben der italienischen Polizei ihr eigenes Kind mit mehreren Messerstichen getötet und die Leiche des 2-Jährigen an einer Kasse in einem Lidl in der Gemeinde Città della Pieve im Westen der Region Umbrien abgelegt haben.

LandItalien
Einwohner59,55 Millionen
Fläche301.338 km²
HauptstadtRom

Hintergrund soll ein vorangegangener Sorgerechtsstreit zwischen den Eltern des Kindes gewesen seien. Demnach lag das Sorgerecht bei dem Vater und nicht bei der 44-jährigen Mutter. Der Vater behauptete nach der Tat, dass seine Ex-Frau einem Freund ein Foto ihrer Tat geschickt haben soll, begleitet mit der Botschaft: „Jetzt gehört er niemandem mehr.“

Mutter legt toten Sohn auf Lidl-Kasse: Mutmaßliche Täterin sitzt in Untersuchungshaft

Ein Notarzt habe nur noch den Tod des Jungen in der Lidl-Filiale feststellen können. Die Mutter streitet die Vorwürfe bislang ab, jedoch haben Ermittler bereits ein Messer und ein blutüberströmtes T-Shirt des Kindes in ihrer Tasche gefunden. Zudem soll eine Überwachungskamera in dem Supermarkt die mutmaßliche Täterin sowohl beim Ankommen als auch beim Verlassen des Lidls gefilmt haben, die Tat an sich wurde jedoch nicht festgehalten.

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Erst im September habe der Ex-Mann das Sorgerecht für das Kind durch ein Familiengericht bekommen. Anschließend sei die Mutter mit dem 2-Jährigen nach Angaben des Focus aus Ungarn nach Italien geflohen. Nun sitzt sie in Untersuchungshaft, der mutmaßliche Tatort soll ein leerstehendes Bauernhaus in der Nähe gewesen seien. In Rotenburg hatte eine Mutter ihr zweijähriges Kind vergangenes Jahr in die Wümme geworfen. Eine weitere Tat ereignete sich in Raddestorf, bei der eine Mutter ihr Kind zu Tode schüttelte.* kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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