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Fahnder suchen europaweit: Geldautomaten-Sprenger noch auf der Flucht

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Von: Bjarne Kommnick

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Die Polizei hat 13 Männer verhaftet, die an Geldautomaten-Sprengungen beteiligt gewesen sein sollen. Ein Täter ist noch auf der Flucht.

Osnabrück – Der Polizei ist ein erfolgreicher Schlag gegen Geldautomaten-Sprenger in Deutschland und den Niederlanden gelungen. Insgesamt hätten die Fahnder 13 mutmaßlich an den Sprengungen beteiligte Männer festgenommen, von ihnen würden derzeit zehn in Untersuchungshaft sitzen. Doch die Polizei verkündete auch, dass ein mutmaßlicher Täter noch auf der Flucht sei. Nun veröffentlichten die Beamtinnen und Beamten sogar Fotos des Mannes, insgesamt nehme die Anzahl der Geldautomaten-Sprengungen massiv zu.

StadtOsnabrück
Fläche119,8 km²
Höhe63 m
Bevölkerung164.748

Auf der Flucht: Polizei Osnabrück fahndet nach Geldautomaten-Sprenger

Demnach könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Mann sich noch in Deutschland aufhalte oder wieder einreisen werde, erklärten die Fahnder aus Osnabrück. Mutmaßlich habe er sich zuletzt in den Niederlanden aufgehalten, genaue Angaben könnten jedoch nicht gemacht werden, da er kurz vor seiner geplanten Festnahme geflüchtet sei, nachdem die Ermittler gezielte Aktionen gegen Geldautomaten-Sprengungen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen und den Niederlanden ausgeführt hätten.

Geldautomat in Leipzig gesprengt.
Die Polizei sucht immer noch nach einem Mann, der an mehreren Geldautomaten-Sprengungen beteiligt sein soll. (Symbolbild) © dpa/Tobias Junghannß

Von den 13 festgenommenen Männern im Alter von 19 bis 35 Jahren würden derzeit sieben in den Niederlanden im Gefängnis sitzen, zwei in Belgien und einer in Deutschland. Bei Durchsuchungen am Dienstag hätten die Polizistinnen und Polizisten mutmaßliche Kleidung, mehrere Handys und verschiedene Kennzeichen gefunden und die Täter festgenommen. Auch in Stuhr ist es zuletzt zu zwei Automaten-Sprengungen gekommen.

Geldautomaten-Sprenger-Gruppe verursacht Schaden in Niedersachsen in Millionenhöhe

Den bisherigen Gesamtschaden der Tätergruppe schätze die Polizei bislang auf mehr als vier Millionen Euro. Insgesamt sollen die Männer an zwölf Geldautomaten-Sprengungen beteiligt gewesen seien, davon waren zwei Vorfälle in Niedersachsen. Insgesamt würden 17 Männer im dringenden Verdacht stehen, an den Straftaten beteiligt gewesen zu sein. Zuletzt warnte die Polizei auch vor manipulierten Geldautomaten in Bremen.

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