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„Deine Problem*innen möchte ich haben“: Spielerfrau Cathy Hummels gendert

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Von: Annabel Schütt

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Cathy Hummels schließt sich auf Instagram dem Gender-Wahn an und setzt fortan auf eine geschlechtsneutrale Sprache – sehr zum Ärger ihrer Fans.

Dortmund – Gendern, ja oder nein? Während die einen finden, dass eine gendergerechte beziehungsweise geschlechtsneutrale Sprache nur zeitgemäß wäre, finden andere wie Scooter-Frontmann H.P. Baxxter „Gendern zum Kotzen“. Für Influencerin und Trash-Moderatorin Cathy Hummels steht jedenfalls fest: Sie möchte zukünftig auf Instagram gendern – sehr zum Ärger des ein oder anderen Fan.

Fernsehmoderatorin:Cathy Hummels
Ehepartner:Mats Hummels (verh. 2015)
Geboren:31. Januar 1988 (Alter 33 Jahre), Dachau
Größe:1,68 Meter
Kinder:Ludwig Hummels

Neustart auf Instagram: Cathy Hummels führt gendergerechte beziehungsweise geschlechtsneutrale Sprache ein

Die Lufthansa tut esApple tut es und die Bundeswehr tut es auch: Sie alle versuchen, durch eine gendergerechte beziehungsweise eine geschlechtsneutrale Sprache, niemanden zu diskriminieren, insbesondere jene nicht, die sich keinem Geschlecht zugeordnet fühlen – und nun macht Cathy Hummels mit.

„Hallo, ich bin Cathy Hummels und wer bist du? M/W/D?“, fragt die Influencerin in ihrer Story auf Instagram. Und zwar genau an jenen Tag, in dem die Öffentlichkeit über ihre vermeintliche Trennung von Ehemann und BVB-Spieler Mats Hummels spekuliert. Doch statt vor Selbstmitleid und Liebeskummer zu vergehen, hat Cathy Hummels nur eine Vision: Sich für mehr Gleichheit und Toleranz einsetzen!

Das Gendersternchen auf rosa Untergrund. Daneben steht Cathy Hummel auf der Dachterrasse unter einem Sonnenschirm. (24hamburg.de-Montage)
Cathy Hummels gendert jetzt – sehr zum Ärger ihrer Fans. (24hamburg.de-Montage) © Steinach/IMAGO & Lino Mirgeler/picture alliance/dpa

Aus diesem Grund verkündet sie auf Instagram, dass sie von nun an gendert – und setzt prompt ihr Vorhaben in die Tat um. „Hallo, meine lieben mir folgenden Personen! Hallo, liebe alle! Ich will und werde in Zukunft hier auf meinem Account genderneutral sprechen. Ich wollte Euch einführen, damit Ihr mich nicht als komisch empfindet. Ich werde mir ganz viel Mühe geben, dass mir dabei keine Fehler passieren. Es soll sich niemand mehr diskriminiert fühlen, jeder sollte das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit haben“, schreibt Cathy Hummels fröhlich auf Instagram.

Allein schon der schlichte Satz „Ich gehe jetzt zum Arzt“ sei eine Diskriminierung, merkt die Influencerin an. Immerhin könne man ebenso von „ärztlichem Fachpersonal“ oder einer „Person im ärztlichen Dienst“ sprechen.

„Deine Problem*innen möchte ich haben“: Cathy Hummels erntet Spott für gendergerechte Sprache

Doch während es in Sachen gendergerechte Sprache auch einiges an Zuspruch für Cathy Hummels gibt, hagelt es von der Mehrheit Kritik. Sage und schreibe 84 Prozent der Follower von Cathy Hummels stimmen in ihrer Instagram-Story gegen eine genderneutrale Sprache und nur 16 Prozent wollen es der Influencerin gleichtun.

„Ich bin ein totaler Fan von dir und du bist so sympathisch, aber das ist echt übertrieben“, findet ein Follower. „Ich finde es total überzogen das Thema. Und hat nix mit Diskriminierung zu tun. Einfach ein neuer toller Trend. Ich bin 45 Jahre gut mit der deutschen Sprache klargekommen und ändere das bestimmt nicht“, wettert ein anderer. Egal ob „Hat die Welt momentan nicht größere Sorgen?????“, „Die hat auch zu oft den Ball von Mats an die Birne bekommen“, oder „Deine Problem*innen möchte ich haben“ – offensichtlich heizt sie mit ihren Gender-Regeln die Gemüter ihrer Fans auf.

Fan-Vorwurf: Cathy Hummels unterwirft sich mit Einsatz der gendergerechten einem Trend

Zudem glauben viele, dass sich Cathy Hummels mit der gendergerechten Sprache auf ihrem Instagram-Kanal nur einen Trend unterwirft. So heißt es neben „Das man wirklich auf jeden Zug mit aufspringen muss... es hat absolut nichts mit Diskriminierung zu tun... es wird einfach immer lächerlicher!“ auch: „Nur auf einer neuen Welle schwimmen (…) Come on!“.

Doch neben all dem Hass und der Kritik, der der Spielerfrau entgegen schwappt, scheint es, als würden sich selbst ihre Kritiker mit der Gender-Thematik auseinandersetzen: „Nicht zu Gendern heißt nicht, dass man Menschen diskriminiert! Ich gendere auch nicht, aber diskriminiere ich jemanden? Nein! Ich gehe trotzdem respektvoll mit allen Menschen um!“ * 24hamburg.de und kreiszeitung.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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