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Corona-Regeln in Niedersachsen werden verlängert – mit wenigen Lockerungen

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Von: Anika Zuschke

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Eine Frau trägt eine FFP2-Maske in der Hand und die Flagge von Niedersachsen.
Die Corona-Regeln in Niedersachsen werden bis zum 22. Juni 2022 verlängert. (kreiszeitung.de-Montage) © Sina Schuldt/dpa/Future Image/Imago

Die Regeln zum Schutz vor der Corona-Pandemie werden in Niedersachsen verlängert – bis zum 22. Juni. Einige Lockerungen sollen trotzdem in Kraft treten.

Hannover – In Niedersachsen werden die Corona-Regeln zum Schutz der Bürger erneut verlängert. Die Landesregierung teilte am Dienstag, 24. Mai 2022, mit, dass eine entsprechende Verordnung nun bis zum 22. Juni 2022 datiert worden sei. Die Änderungsverordnung tritt bereits am Mittwoch in Kraft – und enthält neben der Verlängerung auch einige wenige Lockerungen. Auch in Bremen wurden am Dienstag Corona-Regeln verlängert: Bremer müssen in Bus und Bahn weiterhin eine Maske tragen.

Corona-Regeln in Niedersachsen werden bis zum 22. Juni verlängert – wenige Lockerungen treten in Kraft

In großen Teilen bleiben die derzeit geltenden Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus also auch in Niedersachsen erhalten. Grund dafür sei laut der Landesregierung die nicht unerhebliche Zahl von Neuinfektionen jeden Tag und die vergleichsweise hohe 7-Tage-Inzidenz in dem Bundesland. Zuletzt lag die Zahl an Neuinfektionen bei mehr als 4000 pro 100.000 Einwohnern – in einer Woche. Am Dienstag, 24. Mai 2022, wurden laut dpa (Deutsche Presse-Agentur) 7621 Neuinfektionen und eine Sieben-Tage-Inzidenz von 412,7 gemessen – im Vergleich zum Vortag ist diese jedoch leicht gesunken. In Bezug auf Neuinfektionen deckte eine Studie kürzlich sogar auf, dass sich manche Menschen gar nicht anstecken – und woran das liegt.

Niedersachsen verlängert Corona-Regeln – Maskenpflicht wird aber in einigen Bereichen gelockert

Einige Lockerungen sind trotzdem auch in Niedersachsen vorgesehen: Die Leitung von Krankenhäusern oder Rehabilitationseinrichtungen kann die Beschäftigten und auch die Patienten oder Besucher je nach Lage zum Tragen einer Atemschutzmaske oder einer medizinischen Maske verpflichten. Dabei müsse es sich nicht unbedingt um eine FFP2-Maske handeln und diese muss weder immer noch überall getragen werden, so die Staatskanzlei laut dpa. Zuvor waren die Beschäftigten sowie die Besucher zum Tragen einer FFP2-Maske (oder einer vergleichbaren Maske) verpflichtet. Bereits vor etwa einer Woche wurde schon die Corona-Isolation verkürzt: Diese gilt nun nur noch für fünf Tage.

In Arztpraxen, Dialyseeinrichtungen oder Tageskliniken dürfen ab Mittwoch sogar nicht mehr nur die Patienten ihre Maske abnehmen, sondern auch die Ärzte – sofern das für die Behandlung notwendig ist. In Räumen, die nicht für die Patienten zugänglich sind, gilt in diesen Einrichtungen generell keine Maskenpflicht für Beschäftigte mehr. Wo besonders vulnerable Personen geschützt werden müssen, bleibt die Maskenpflicht aber nach wie vor bestehen.

Seltener Testpflicht in Flüchtlings- oder Asylbewerberheimen – Maskenpflicht bleibt

In Flüchtlings- oder Asylbewerberheimen müssen die Menschen zwar nach wie vor bei der Aufnahme in die Einrichtung getestet werden, aber nicht mehr mindestens zweimal pro Woche. Eine FFP2-Maskenpflicht gilt dort hingegen auch weiterhin.

Laut NDR.de werden in Niedersachsen ab sofort an Wochenenden und Feiertagen keine Corona-Neuinfektionen mehr an das RKI übermittelt – das teilte das Landesgesundheitsministerium mit. Stattdessen soll die Zahl der Neuinfektionen am Montag gesammelt übermittelt werden, sodass das RKI diese am Dienstag veröffentlichen kann.

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