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Corona: Lauterbach lockert Einreiseregeln für den Sommerurlaub – das gilt bis Ende August

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Von: Andree Wächter

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Corona-Lockerungen und die Pandemie im Blick haben. So sieht die Strategie von Gesundheitsminister Karl Lauterbach für den Urlaub im Sommer aus.

Ab dem 1. Juni, also passend zu den Sommerferien und den Urlaubsmonaten sollen die Corona-Regeln gelockert werden. „Bis Ende August setzen wir die 3G-Regel bei der Einreise aus“, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Konkret heißt dies: Vom 1. Juni an müssen Reiserückkehrer und andere Einreisende damit nicht mehr nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Die aktuell gültige Corona-Einreiseverordnung schreibt noch bis zum 31. Mai für alle Personen über zwölf Jahren einen 3G-Nachweis vor.

Sommer 2022: Neue Corona-Regeln bei der Einreise

BundeslandNiedersachsen
LandeshauptstadtHannover
Internetniedersachsen.de
MinisterpräsidentStephan Weil

Der Grund sie die allgemein sinkenden Corona-Fallzahlen. In Niedersachsen lag die 7-Tage-Inzidenz am Dienstag, 25. Juni bei 363,2. 22 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Die Hospitalisierungsinzidenz in den Kliniken stieg auf 6,0, am Dienstag lag der Wert bei 5,9. Diese Zahl gilt als maßgeblicher Wert zur Bewertung der Lage - sie misst, wie viele Menschen bezogen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen mit einer Corona-Infektion ins Krankenhaus kamen.

Die dortige Landesverordnung zu den Corona-Regeln wurde kürzlich bis zum 22. Juni verlängert. Die von Karl Lauterbach angekündigten bundesweiten Veränderungen werden allerdings nicht per se alle Corona-Regeln ausgesetzt. Ausgenommen sind Einreisende aus Virusvariantengebieten. Für sie gelten weiterhin strenge Regeln.

Lauterbach: 14-tägige Quarantäne bei Einreise aus Virusvariantengebiet

Kommen Männer und Frauen aus diesen Ländern müssen sie sich in Deutschland in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Dies gilt auch wenn sie geimpft oder genesen sind. Diese Regelung soll auch in den kommenden Monaten weiter fortbestehen. „Wenn solche Gebiete definiert werden, müssen Einreisende in Quarantäne“, sagte Karl Lauterbach den Funke-Zeitungen. „Auch bei niedrigeren Inzidenzen im Sommer müssen wir bei einer globalen Pandemie vorsichtig bleiben.“ Derzeit ist allerdings kein Land als Virusvariantengebiet ausgewiesen. Ob sich dies ändert ist unklar, genauso, ob die Affenpocken einen Einfluss darauf haben.

Laut dem Auswärtigen Amt (AA) müssen alle Reisenden, die aus einem Virusvariantengebiet nach Deutschland einreisen, eine digitale Einreiseanmeldung ausfüllen. Dies geht online auf der Seite Einreiseanmeldung.de. Dort sind auch alle Ausnahmen aufgelistet.

Bei der Rückkehr aus Corona-Virusvariantengebiet braucht es bei der Einreise nach Deutschland die digitale Einreiseanmeldung und man muss in Quarantäne.
Bei der Rückkehr aus Corona-Virusvariantengebiet braucht es bei der Einreise nach Deutschland die digitale Einreiseanmeldung und man muss in Quarantäne. © pixabay

Zuletzt war die Zahl der Corona-Infizierten in Deutschland stetig gesunken. Am Dienstag meldete das Robert Koch-Institut 64.437 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 86.252 registrierte Ansteckungen) innerhalb eines Tages. Allerdings sind Vergleiche der Daten nur eingeschränkt möglich. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Änderung der Corona-Einreiseverordnung soll nach Informationen der Funke-Zeitungen am Mittwoch (25. Mai) vom Bundeskabinett verabschiedet werden. Sie sieht darüber hinaus vor, dass künftig nicht nur die von der EU zugelassenen Impfstoffe, sondern alle von der WHO zugelassenen Vakzine bei einer Einreise anerkannt werden.

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