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Mehrere Brücken auf A27 beschädigt – wegen überladenem Autotransporter

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Von: Anika Zuschke

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Ein zu hoch beladener Autotransporter
Ein zu hoch beladener Autotransporter hat auf der A27 mehrere Brücken bei der Durchfahrt beschädigt. © Polizeiinspektion Cuxhaven

Ein überladener Autotransporter ist auf der A27 mit mehreren Brücken zusammengestoßen und beschädigte diese – dabei kam es zu erheblichem Funkenflug.

Schwanewede – Auf der Autobahn A27 beschädigte ein überladener Autotransporter wohl mehrere Brücken bei der Durchfahrt. Auch einer der geladenen Wagen erlitt erhebliche Kratzer am Dach. Bei den Zusammenstößen von Transporter und Brücken soll es laut Polizei zu bemerkenswertem Funkenflug gekommen sein.

A27: Autotransporter prallt mit mehreren Brücken zusammen – und beschädigt zahlreiche

Am Freitag, 10. Juni 2022, hat die Polizei Geestland gegen 16:20 Uhr mehrere Hinweise erhalten, dass die Ladung eines Autotransporters auf der A27 am oberen Ende mit mehreren Autobahnbrücken zusammentreffen und diese beschädigen würde. Auf einem Autobahnparkplatz in Schwanewede im Landkreis Osterholz erreichten die Beamten schließlich den 36-jährigen Fahrer und kontrollierten dessen Ladung.

Dabei stellte sich heraus, dass der Transporter die zugelassene Gesamthöhe von vier Metern um 74 Zentimeter überschritt – weil der Fahrzeugführer ein Auto zu viel geladen hatte. Nachdem eines der acht Fahrzeuge abgeladen wurde, entsprach der Transporter aber schnell wieder den zulässigen Maßen.

Überladener Autotransporter beschädigt mehrere Brücken auf der A27 – mit Funkenflug

An dem zu hoch geladenen Fahrzeug entstanden deutlich sichtbare Kratzer im Dach, außerdem führte das Zusammentreffen von Transporter und Brücken laut Polizei zu erheblichem Funkenflug. Wie viele Autobahnbrücken im Endeffekt beschädigt wurden und wie hoch der tatsächliche Sachschaden ist, soll nun überprüft werden.

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Weitere Blaulicht-Nachrichten aus Niedersachsen: 13-Jährige stirbt bei Unfall – Fahrer ist flüchtig

In Niedersachsen kam es in den vergangenen Tagen immer wieder zu aufsehenerregenden Vorfällen: So starb ein 13-jähriges Mädchen bei einem Unfall in Hambühren – der Autofahrer befindet sich auf der Flucht. In Bienenbüttel wurden zudem drei Tote nach einem Nachbarschaftsstreit gefunden, offenbar lagen Jäger und die Nachbarn schon vor der Tat im Streit. In Seesen hat sich außerdem ein Erdloch aufgetan – dieses ist 20 Meter tief und 50 Meter breit.

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