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Beim Spaziergang: Transsexuelle Frau bespuckt, geschlagen und mit Reizgas besprüht

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Wegen eines Fahrzeugbrandes musste die A 29 kurzzeitig gesperrt werden.
Eine transsexuelle Frau ist in Bremen während eines Spaziergangs beleidigt und verletzt worden. Die Polizei sucht nach Zeugenhinweisen. © dpa

In Bremen ist eine transsexuelle Frau attackiert worden. Drei Unbekannte haben sie beleidigt, geschlagen und mit Reizgas besprüht. Die Täter flüchteten unerkannt.

Bremen – In Bremen ist am Freitagnachmittag. 29. Juli 2022, eine transsexuelle Frau bei einem Spaziergang von Unbekannten attackiert worden. Drei Männer sollen sie bespuckt, geschlagen und mit Reizgas besprüht worden, berichtet kreiszeitung.de.

Beim Spaziergang in Bremen-Walle: Transsexuelle Frau bespuckt, geschlagen und mit Reizgas besprüht

Wie die Polizei Bremen berichtet, sei die 40-Jährige mit ihrem Hund und zwei Ziegen auf der Waller Straße in Walle spazieren gegangen. Laut eigenen Aussagen sei sie dann von einem vorbeifahrenden Auto leicht berührt worden. Der Fahrer stieg daraufhin aus und habe sie aus nicht geklärter Ursache beleidigt und bedroht. Die 40-Jährige sei daraufhin weitergegangen, der Weg beider Parteien trennte sich.

40-Jährige durch Unbekannte verletzt: Männer flüchteten im Auto und auf E-Scootern

An der Straße „Auf den Barken“ sei die Frau wieder auf den Fahrer gestoßen, der nun in Begleitung von zwei jungen Männern war. „Die Transfrau wurde laut eigenen Angaben aus dem Trio heraus bespuckt, geschlagen und an die Brust gefasst“, so die Beamten in ihrem Polizeibericht. Nachdem der Autofahrer sie mit Reizgas besprüht hatte, flüchteten die Angreifer im Wagen und auf zwei E-Scootern. Die 40-jährige Bremerin sei noch vor Ort von Rettungssanitätern behandelt worden.

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Angriff auf transsexuelle Frau in Bremen: Polizei sucht nach Zeugen

Der Autofahrer wurde mit korpulenter Figur, dunklem Teint und kurzen schwarzen Haaren beschrieben. Er flüchtete in einem schwarzen VW. Die Polizei hofft auf Zeugenhinweise. Diese nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421/362-3888 entgegen.

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