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Die Autobahn A7 in Niedersachsen: Der Highway vom Norden in den Süden Deutschlands

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Von: Leonard von Steuber

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Die A7 ist Deutschlands längste Autobahn Niedersachsens. Von Hamburg bis kurz vor Kassel führt der die Autobahn A7 dabei durch Niedersachsen.

Hannover – Die Autobahn A7 ist mit einer Streckenlänge von 962,2 Kilometern Deutschlands längste Autobahn. Die Strecke der A7 führt dabei von der dänischen Grenze in im nördlichen Schleswig-Holstein bis nach Süddeutschland, wo die A7 sowohl Baden-Württemberg als auch Bayern durchquert. Weiterhin führt die A7 durch Niedersachsen, Hannover, das Stadtgebiet Hamburg und Hessen. Die A7 startet in Flensburg-Handewitt und endet im bayrischen Füssen.

Die A7: Betreiber und Verlauf der längsten Autobahn Deutschlands

Ein Großteil der Bundesautobahn 7 wird von der Bundesrepublik Deutschland betrieben. Zwei Teilstrecken sind jedoch in der Hand von Privatfirmen. Dazu zählt der Abschnitt zwischen dem Autobahndreieck Bordesholm und Autobahndreieck Hamburg Nordwest. Hier ist die Via Solutions Nord für den Autobahnbetrieb zuständig. Zwischen Bockenem und Göttingen wird die A7 von der Via Niedersachsen betrieben.

Von dieser Böschung trudelten, stürzten, rutschten, rollten, sprangen, liefen und hopsten an die 50 oder 60 Schulkinder herunter, um recht nahe am `Ort des Geschehens` sein zu können. Kein Finger der so zahlreich anwesenden Polizisten drohte. Man hatte Verständnis für die Kleinen.

Ein Reporter über die Zustände bei der Eröffnung des Streckenabschnittes bei Brokenlande, durch Bundesverkehrsminister Georg Leber am 24. November 1969

Autobahn A7: Streckenverlauf und Ausbauzustand

Von der dänischen Landesgrenze bis zum Dreieck Hamburg-Nordwest verfügte die A7 ursprünglich nur über vier Fahrstreifen. Mittlerweile wurde die Autobahn auf dieser Teilstrecke jedoch ausgebaut. Vom Dreieck Bordesholm bis zum Dreieck Hamburg-Nordwest ist der Ausbau auf sechs Fahrstreifen nahezu komplett abgeschlossen. Grund für den Ausbau ist vor allem das erhöhte Verkehrsaufkommen auf der Strecke.

Vom Dreieck Nordwest bis zur Ausfahrt Hamburg-Volkspark nahe der HSV-Spielstätte Volksparkstadion wird die A7 von sechs auf acht Fahrstreifen erweitert. Im Zuge des dortigen Ausbaus entstehen mehrere Tunnel, die vor allem dem Lärmschutz der Anwohner dienen. Es kommt vor allem an der Ausfahrt Stellingen zu intensiven Bauarbeiten, die oftmals zu Verkehrsbehinderungen führen. Erst Ende 2028 ist mit dem Abschluss der Bauarbeiten zu rechnen.

Autobahn A7: Stauschwerpunkt Elbtunnel

Ein weiteres Nadelöhr stellen die Tunnelröhren des Hamburger Elbtunnels dar. Dort führt die Autobahn A7 in Hamburg auf einer Länge von 3325 Metern durch den sogenannten neuen Elbtunnel. Seit 2002 stehen für den Verkehr vier Tunnelröhren zur Verfügung. Dennoch kommt es am Elbtunnel häufig zu Verkehrsbehinderungen. Neben den derzeitigen Baumaßnahmen sorgen hin und wieder liegengebliebene Fahrzeuge oder Unfälle für lange Staus. Ein weiterer Grund für Stau ist zudem die Auslösung der Höhenkontrolle. Nähert sich ein zu hoher LKW dem Tunnel, wird diese proaktiv ausgelöst und der Tunnel für den Verkehr gesperrt.

Fahrzeuge fahren auf der Autobahn A7 durch den Schnelsentunnel.
Autobahn A7 – Heimat unter anderem des Elbtunnels, oder wie hier im Bild des Schnelsentunnels. © Christian Charisius/Copyright?

Autobahn A7: Daten zum Elbtunnel

Autobahn A7: Wie verläuft die Autobahn A7 in Niedersachsen und Hamburg?

Südlich von Hamburg, kurz hinter dem Hafen ist die Bundesautobahn A7 ab dem Horster Dreieck bis Hildesheim fast durchgehend auf sechs Fahrstreifen ausgebaut. Lediglich zwischen Soltau-Ost und Bad Fallingbostel existiert eine 40 Kilometer lange Teilstrecke, die derzeit nur über vier Spuren verfügt. Zuletzt wurde die Autobahn in diesem Bereich jedoch zwischen Bad Fallingbostel und dem Dreieck Walsrode von vier auf sechs Fahrspuren erweitert. Auch durch Hannover führt die A7 daher mit 6 Spuren.

Weiter in Fahrtrichtung Süden verfügt die Autobahn A7 in Niedersachsen von Hildesheim bis Seesen mittlerweile ebenfalls über sechs Fahrstreifen. Derzeit laufen weitere Bauarbeiten zwischen der Abfahrt Seesen und Nörten Hardenberg. Auch dort wird die Autobahn A7 seit 2017 von vier auf sechs Fahrspuren ausgebaut. Der Bau wird dabei von der privaten Betreibergesellschaft Via Niedersachsen vorgenommen. Auch im weiteren Verlauf verfügt die Autobahn A7 über sechs Fahrstreifen.

Bis zum hessischen Bad Hersfeld stehen dem Verkehr insgesamt sechs Spuren zur Verfügung. Ab Bad Hersfeld ist der komplette bis in den Süden von Bayern verlaufende Streckenabschnitt wieder vierspurig. Eine Ausnahme bilden hier jedoch die Steigungsstrecken der Röhn. Hier steht dem Verkehr eine weitere Spur zur Verfügung.

Autobahn A7: Eine Vielzahl an Ausfahrten bietet die Autobahn A7

In Rendsburg, Hamburg, Hannover, Göttingen, Kassel, Fulda, Würzburg, Feuchtwangen, Ulm, Memmingen, Füssen ist ein Auf- und Ausfahrten der Autobahn A7 möglich. Natürlich gibt es auch kleinere Ausfahrten auf der längsten Autobahn Deutschlands. Der Anfang und Ende der A7 liegt im dänischen Kolding sowie dem österreichischen Reutten.

GER, Coronakrise, Fast leere Autobahn A7 im Allgäu / 30.05.2020, Autobahn A7, Kempten, GER, Coronakrise, Fast leere Auto
Die Autobahn A7 bietet eine Vielzahl an Ausfahrten © nph/IMAGO

Autobahn A7: Geschichte

Die heutige A7 ist der Nachfolger ehemaliger Reichs und Bundesstraßen, die von Flensburg über Hamburg weiter in südliche Richtung über Kassel und Göttingen bis nach Würzburg führten. Deutlich vorangetrieben wurde der Autobahnbau in Deutschland vor allem zur Zeit des Nationalsozialismus von 1934 bis 1943.

So wurde am 11. September 1934 nördlich von Göttingen mit den Bauarbeiten für eine Autobahn begonnen. Im ersten Bauabschnitt sollte die Trassierung der neuen Autobahn bis nach Kassel führen. Am 20. Juni 1937 wurde das erste Teilstück der heutigen A7 schließlich eröffnet. *Kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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