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Lidl, OBI und Co. zeigen Herz: 10 Millionen für Opfer der Flutkatastrophe

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Von: Annabel Schütt

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Nach der Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz ist die Hilfs- und Spendenbereitschaft riesig. Auch Lidl, Opel, OBI und andere große Firmen leisten Beitrag. 

Mainz – Die Aufräumarbeiten nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind noch lange nicht abgeschlossen. Noch wochenlang werden Helfer und Opfer versuchen, ihr Hab und Gut von Schlamm zu befreien. Ein Lichtblick in einer solch katastrophalen Situation ist die Hilfs- und Spendenbereitschaft der Menschen. Und auch Lidl, Opel, OBI und Co. leisten ihren Beitrag.

Discounter:Lidl
Anzahl der Beschäftigten:315.000
Gründung:1973
Rechtsform:Stiftung & Co. KG
Sitz:Neckarsulm, Deutschland

Hilfe für Opfer der Flutkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz: Lidl spendet 10 Millionen Euro

In Zeiten der katastrophalen Hochwasserkrise in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz rückt ganz Deutschland zusammen. Während abertausende Mitmenschen spenden, bei den Aufräumarbeiten mit anpacken oder all jenen, die in den Fluten ihr Hab und Gut verloren haben, ein Dach über dem Kopf zur Verfügung stellen, greifen auch Discounter und Baumärkte den Flutopfern unter die Arme.

Ein Drohnen-Aufnahme zeigt das Ausmaß der Zerstörung nach dem Unwetter. Daneben ist das Lidl-Logo zusehen. (24hamburg.de-Montage)
Lidl spendet 10 Millionen Euro für die Opfer der Flutkatastrophe. (24hamburg.de-Montage) © David Young/picture alliance/dpa & Jens Kalaene/picture alliance/dpa

Allen voran natürlich Lidl. Nachdem der Discounter trotz Mega-Preiserhöhung bereits Lebensmittel an Betroffene und Helfer gespendet hatte, setzt das Unternehmen mit einer großzügigen Spende von zehn Millionen Euro noch einen obendrauf. „Unser Beileid gilt den Betroffenen und ihren Angehörigen, unsere Gedanken und Wünsche sind bei denen, die nach wie vor in Unsicherheit ausharren und um ihr Leben, um ihr Hab und Gut kämpfen. Unsere Wertschätzung und Bewunderung gelten all denen, die Tag und Nacht in den Hochwasser-Gebieten im Einsatz sind und sich unter widrigsten Umständen aufopferungsvoll für die in Not geratenen Menschen einsetzen“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung.

Soforthilfe für Einsatzkräfte vor Ort: Volkswagen, OBI und Opel leisten ihren Beitrag

Aber auch Opel, OBI und Co. stehen Lidl in nichts nach und suchen händeringend nach Maßnahmen, um den Betroffenen und Helfern, wie den Einsatzkräften der Polizei Hamburg, vor Ort ihre Unterstützung zuzusagen. So stellt Automobilhersteller Opel den Flutopfern, deren Auto seit dem Hochwasser nicht mehr fahrtüchtig ist, ein kostenloses Ersatzfahrzeug zur Verfügung – zumindest für drei Wochen. „Die Bilder aus den Katastrophengebieten bewegen uns alle. Wir möchten den Betroffenen wenigstens eine kleine Sorge nehmen und sie weiterhin mobil halten, falls ihr eigenes Fahrzeug aufgrund der Flut zerstört oder nicht mehr fahrbereit ist. Denn sie benötigen ja auch weiterhin für den Weg zur Arbeit und den Alltag ein Auto“, so Opel Deutschland-Chef Andreas Marx.

Auch Ford und Volkswagen tun es Opel gleich. Währens Volkswagen eine Million Euro für die Sofort- und Nothilfe spendet, stellt Ford Allradgetriebene Pick-ups und verschiedene Transporter für die Aufräumarbeiten zur Verfügung.

Baumarkt-Handelskette OBI will ebenfalls helfen und versucht, alle Helfer „bestmöglich kostenlos mit allem auszustatten, was ihr für euren Einsatz vor Ort benötigt“. „Wenn ihr Schaufeln, Besen, Pumpen und Equipment benötigt, meldet euch bitte sofort bei eurem nächstgelegenen OBI-Markt“, heißt es in den sozialen Medien. Parallel läuft eine Aktion, bei der Trocknungsgeräte, Pumpen oder andere Geräte, die schwer verfügbar sind, im nächsten Obi-Markt abgeben werden können.

Zudem gibt es bis vorerst Mitte August bei Toom, Bauhaus und Hornbach zahlreiche Rabattaktionen für Kunden, die hochwassergeschädigt sind. Wie man dahingegen besser nicht machen sollte, zeigt CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet. Während Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Opfern der Hochwasser-Katastrophe sein Beileid aussprach und allen Einsatzkräften für ihre unermüdlichen Rettungsversuche dankte, lachte sich Laschet beim Besuch im Krisengebiet ins Fäustchen. * 24hamburg.de und kreiszeitung.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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