Leiche gefunden

Ostsee-Krimi: Mann stirbt bei tragischem Unglück im Hafen

  • Laura-Marie Löwen
    vonLaura-Marie Löwen
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Im Rostocker Museumshafen wurde der leblose Körper eines Mannes aus dem Wasser gezogen. Nun ist die Ursache bekannt.

  • Gruseliger Fund im Museumshafen Rostock.
  • Eine Leiche treibt im Wasser – Wasserschutzpolizei und Feuerwehr bergen toten Mann.
  • Nun liegt die Todesursache vor.

Update vom 15. Oktober 2020, 18:55 Uhr: Rostock – Nun gibt es Klarheit im tragischen Todesfall am Rostocker Hafen. Am 12. Oktober 2020 wurde eine Wasserleiche nahe der Haedgehalbinsel entdeckt. Nach Mopo-Informationen starb der 65-jährige US-Amerikaner, weil er beim Urinieren am Hafen ins Wasser fiel. Laut Obduktionsergebnis trat sein Tod durch Ertrinken ein. Die Polizei beendet mit dieser Erkenntnis ihre Ermittlungen.

MeerOstsee
Mittlere Tiefe55 m
Fläche377.000 km²
Einzugsgebiet1.642.000 km²
Maximale Tiefe459 m
Angeschlossene Meerevia Kattegat an den Atlantik
InselnRügen, Usedom, Gotland, Öland, Hiiumaa, Saaremaa, Wolin,

Ostsee-Krimi: Grusel-Fund im Hafen – Mann wird tot aus dem Wasser gezogen

Erstmeldung vom 12. Oktober 2020, 19:52 Uhr: Klingt nach einem Ostsee-Krimi: Im Museumshafen von Rostock, wurde ein toter Mann im Wasser entdeckt. Der schaurige Fund zerstört die Hafen-Idylle in der Hansestadt. Was hat es mit der Wasserleiche auf sich?

Ostsee: Mann treibt tot im Rostocker Museumshafen – Wasserschutzpolizei und Feuerwehr bergen Leiche

Das tragische Ereignis geschah am Montag, 12. Oktober 2020. Am Nachmittag wurde ein toter Mann in der Unterwarnow, einem Fluss in Mecklenburg-Vorpommern, gefunden. Die Leiche trieb im Museumshafen, nahe der Haedgehalbinsel, so berichtet die Ostsee Zeitung.

Direkt erfolgte ein Großeinsatz, um die Wasserleiche aus dem Hafen zu bergen: Die Wasserschutzpolizei setzte die Berufsfeuerwehr über den gruseligen Fund in Kenntnis. Diese rückte mit einer Tauchergruppe an und führte eine Bergung des Leichnams durch. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät, ein Notarzt stellte schnell fest, dass es sich um einen Toten handelte.

Im Rostocker Museumshafen wurde die Leiche eines etwa 65-jährigen Mannes gefunden. (24hamburg.de-Montage)

Der Mann war nach Angaben um die 65 Jahre alt. Einem Ausweis zufolge, den er bei sich trug, handelte es sich bei dem Toten um einen amerikanischen Staatsbürger. Weitere Details über den Mann sind den Ermittlern bisher noch nicht bekannt, weitere Untersuchungen laufen. Unklar ist für die Kriminalpolizei auch noch, wie der Mann in den Hafen gelangen konnte: War es ein Unfall, Selbstmord oder war womöglich sogar eine zweite Person an dem Tod beteiligt?

Wasserleichen an der Ostsee und in der Elbe: Polizei ermittelt in verschiedenen Fällen

Der Nordkurier berichtete erst Ende September über einen weiteren Leichenfund in bei Rostock: Dabei war ein älterer Mann (88) in der Rostocker Kröpeliner-Tor-Vorstadt in die Unterwarnow gestürzt und ertrunken. Angestellte eines Restaurantschiffs hatten den reglosen Körper einige Stunden später im Wasser schwimmen sehen und unverzüglich die Polizei gerufen. Auch die Berufsfeuerwehr eilte zu Hilfe. Allerdings zu spät: Ein Notarzt erklärte den Mann für tot. Auch bei diesem Vorfall bleiben die Hintergründe vorerst ungeklärt. Dass es sich bei dem Vorfall um Fremdverschulden handelte, schließt die Polizei allerdings aus.

Ähnlich gruselig war auch der Fund eines toten Mannes in der Elbe*, über den 24hamburg.de Anfang September 2020 berichtete. Für die Polizei Hamburg* warf die Wasserleiche einige Fragen auf. Obwohl der tote Mann bereits im Jahr 2012 in der Elbe entdeckt wurde, hatten die Beamten bis heute Probleme bei der Identifizierung der Leiche. Mehr Glück hatte ein Schwarzfahrer in Schleswig-Holstein*. Er krallte sich betrunken an eine Regionalbahn, um mitzufahren. Dann kam die Bundespolizei. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Manfred Neff/Google Maps & Bernd/Wüstneck/dpa/picture alliance

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