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Günstiger Nahverkehr im Norden: MV arbeitet an 1-Euro-Ticket für Senioren

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Von: Kevin Goonewardena

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Das 365-Euro-Jahresticket für Senioren soll in Mecklenburg-Vorpommern bereits ab 01. Januar 2023 kommen. Weitere Verbesserungen im ÖPNV in MV geplant.

Schwerin – Ungeachtet der Einigung von Bund und Ländern auf ein bundesweit gültiges 49-Euro-Ticket für den Nahverkehr arbeitet Mecklenburg-Vorpommern weiter an der Einführung eines 365-Euro-Jahrestickets für Senioren. Das sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Zugleich erklärte er: „Zunächst werden wir uns in Mecklenburg-Vorpommern auf die Einführung des Deutschlandtickets konzentrieren.“ Die geplante Einführung des 365-Jahresticket für Senioren ist laut NDR-Informationen bereits zum 01. Januar 2023 in dem nordöstlichen Bundesland geplant.

Name:Meckenlurg-Vorpommern
Landeshauptstadt:Schwerin
Fläche:23.174 km²
Bevölkerung:rund 1,6 Millionen

365-Euro-Jahresticket: Nach den Azubis auch für Senioren in MV

Das 365-Euro-Jahresticket für Senioren soll bisherigen Ankündigungen zufolge 2023 kommen und in ganz Mecklenburg-Vorpommern in Bussen und Bahnen des Nahverkehrs gelten. Für Azubis gibt es ein solches Ticket bereits. Im Haushalt 2022/23 sind für beide Angebote laut Staatskanzlei 19,4 Millionen Euro eingestellt. Weitere 15,7 Millionen Euro sind demnach für die Einführung eines landesweiten Rufbussystems vorgesehen, um kleine Orte besser anzubinden. An den Kosten für das bundesweite 49-Euro-Ticket sollen sich die Länder auch beteiligen.

Seniorin in einem Bus unterwegs
Senioren sollen in Mecklenburg-Vorpommern bald für 1 Euro am Tag Bus & Bahn fahren können. Bereits jetzt gibt es im nordöstlichen Bundesland ein 365-Euro-Jahresticket für Azubis. (Symbolbild) © Michael Gstettenbauer / Imago

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Mecklenburg-Vorpommern: Minister Meyer sieht weitere Maßnahmen zur Verbesserung des ÖPNV vor

Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) will zudem an besseren Anbindungen von entlegeneren Ortschaften in dem dünn besiedelten Bundesland arbeiten. Ein verbesserter Takt soll zudem für eine stärkere Verkürzung der Umstiegszeiten, gerade in den Randzeiten sorgen. Außerdem ist er Ausbau des Angebots an Rufbussen und die Einführung einer zentralen Ticketverkaufsplattform in den kommenden Jahren vorgesehen. (mit Material der DPA)

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