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Showdown im Volkspark: So will Heidenheim den HSV knacken

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Von: Robin Dittrich

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Den FC Heidenheim hat neben den großen Vereinen selten jemand auf dem Zettel. Doch im nächsten Gegner des Hamburger SV steckt eine Menge Potenzial.

Hamburg – Der Hamburger SV spielt am 12. Februar gegen den FC Heidenheim endlich wieder vor 10.000 Zuschauern. Das große Fan-Comeback soll dem HSV laut Sportdirektor Michael Mutzel den entscheidenden Schwung zum Aufstieg in die Erste Bundesliga geben. Dahin will auch der FC Heidenheim. Das Team um Trainer Frank Schmidt spielt seit Jahren konstant in der oberen Tabellenhälfte mit und kommt dem Gang ins Oberhaus ständig näher. Einmal schafften sie es sogar schon in die Relegation.

Fußballverein:FC Heidenheim
Fußballtrainer:Frank Schmidt
Stadion:Voith-Arena, 15.000 Plätze
Nächstes Spiel gegen den HSV:12. Februar

Der FC Heidenheim mischt in der Zweiten Bundesliga seit Jahren oben mit

Seit ihrem Aufstieg in die Zweite Liga 2013/14 standen die Heidenheimer nur zweimal nicht unter den besten acht Mannschaften der Zweiten Liga. Nachdem sie 2018/19 noch einen Platz hinter dem HSV blieben, schafften sie es ein Jahr später bis in die Relegation zur Bundesliga. Es war jenes Jahr, in dem die Hamburger den dritten Platz mit einem 1-5 am letzten Spieltag gegen den SV Sandhausen abschenkten. Heidenheim verlor die Relegation gegen Werder Bremen denkbar knapp aufgrund der Auswärtstor-Regelung.

Auf der linken Seite steht FC Heidenheim-Trainer Frank Schmidt, rechts daneben HSV-Trainer Tim Walter. Sie sind durch einen weißen Strich getrennt. Im Hintergrund ist eine gut besetzte Tribüne im Hamburger Volksparkstadion.
Der FC Heidenheim und der HSV wollen beide den Aufstieg (24hamburg.de-Montage) © Jan Huebner/Imago

Aufgeben wollen sie ihren Aufstiegs-Traum allerdings nicht. Auch in dieser Saison ist der FC Heidenheim punktgleich mit dem HSV auf Platz sechs. Das Aufstiegsrennen ist ohnehin spannend wie nie. Jetzt steht das Duell im Volksparkstadion an. Trainer Frank Schmidt äußerte sich im BILD-Interview über die Leistungssteigerung seines Teams nach schwachem Saisonstart: „In der Länderspielpause haben wir Tacheles geredet und ein paar Dinge auf den Tisch gebracht. Das war der entscheidende Faktor, danach sind wir durchgestartet.“

Der HSV und FC Heidenheim könnten mit einem Sieg die Tabellenspitze erklimmen

Der Hamburger SV schoss sich zuletzt in eine Art Aufstiegsrausch. Insbesondere im eigenen Volksparkstadion scheinen die Rothosen unbesiegbar zu sein. Nach vielen Unentschieden zu Beginn der Saison gewannen die Hamburger vier ihrer letzten fünf Heimspiele. Auch Heidenheim spielte sich erst nach und nach Richtung Tabellenspitze. In den letzten acht Spielen holten sie starke 19 Punkte – kein Zweitliga-Verein holte in dieser Zeit mehr. Beide Clubs liegen in der Tabelle nur zwei Punkte hinter Spitzenreiter Darmstadt 98. Mit einem Sieg könnten sie ab sofort selber der Gejagte sein.

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Im Gegensatz zu HSV-Trainer Tim Walter spricht Frank Schmidt ohne Umschweife über einen möglichen Aufstieg. „Warum nicht“ ist seine Ansicht. „Wenn wir Samstag zum HSV kommen, wollen wir nicht mit großen Augen dastehen, sondern versuchen, unsere bestmögliche Leistung zu bringen und den HSV ein Stück weit zu ärgern.“ Es ist eine Kampfansage an die Hamburger. Für Schmidt ist der HSV neben Werder Bremen trotzdem Aufstiegskandidat Nummer eins: „Bei Bremen und dem HSV ist eine Dominanz zu sehen.“ Auch der ehemalige Profi Martin Harnik sieht die Favoritenrolle bei Bremen, dem HSV und sogar Schalke 04. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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