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Walters Mission: Wie er mit dem HSV in die Bundesliga aufsteigen will

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Von: Denny Konzack

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Der Hamburger SV belegt aktuell den dritten Tabellenplatz der 2. Bundesliga. So will HSV-Coach Tim Walter den „Nicht-Aufstiegs“-Fluch der letzten Jahre brechen.

Hamburg – In Hamburg sind Fans und Verantwortliche zum Start in die Winterpause einen schönen Anblick der 2. Bundesliga-Tabelle gewöhnt. Die letzten Jahre platzierte sich der Hamburger SV stets in vielversprechenden Positionen in der Tabelle, konnte am Ende allerdings nur den Konkurrenten beim Jubeln zusehen. Insgesamt spielen die Rothosen jedoch eine ganz andere Saison, sicherten sich den dritten Platz im letzten Knaller-Spiel gegen den FC Schalke 04.

Trainer:Tim Walter
Verein:Hamburger SV
Geborgen am:08. November 1975
Im Verein seit:Sommer 2021

Mit einem Ergebnis von 1:1 trennten sich die beiden Konkurrenten im Volksparkstadion und der HSV hielt den anderen Liga-Giganten Schalke aufgrund der höheren Torausbeute auf Abstand. Auch dank Robert Glatzel, dessen Knoten nach langer Tor-Flaute im Spiel gegen Hansa Rostock doch noch platzte. Im Spiel gegen Schalke 04 erzielte er in der zweiten Minute das entscheidende Tor, dass dem HSV den dritten Tabellenplatz bescherte. Jetzt beginnen spannende Wochen für Walter und das Team. Soll es im vierten Anlauf mit dem Aufstieg klappen, ist es wichtig zu wissen, woran noch geschraubt werden muss.

Der HSV stellt in Sachen Ballbesitz und Passquote Spitzenwerte der 2. Bundesliga.

Insgesamt bleiben 15 Trainingstage, bis die Rückrunde für den HSV gleich mit Spitzen-Partien beginnt. Zu Gast bei der Dynamo auf Dresden trifft man auf ein starkes Team, welches über eine noch stärkere Moral verfügt. Diese Spiele sind meistens wegweisend und werden die Rothosen immer wieder vor eine knifflige Aufgabe stellen. Am zweiten Spieltag der Rückrunde treffen die Hanseaten dann auf den Stadtnachbarn und gleichzeitigen Herbstmeister FC St. Pauli. Einen Spieltag darauf geht es gegen den SV Darmstadt 98.

HSV-Coach Tim Walter spricht zu seiner Mannschaft im Kreis
Hier spricht der HSV-Coach Tim Walter mit seiner Truppe über den weiteren Plan für die Rückrunde. An welchem Schräubchen muss noch gedreht werden, damit es mit dem Wiederaufstieg im vierten Anlauf klappt? © Oliver Ruhnke/Imago

Den HSV-Profis hat die Hinrunde ordentlich zu schaffen gemacht. Im Spiel gegen Schalke 04 war deutlich zu erkennen, dass die Luft nach der doch anstrengenden Hinrunde bei vielen Profis raus war. Die Werte des Hamburger SV sprechen dafür. Mit 63,2 Prozent Ballbesitz, einer Passquote von 85,73 Prozent sowie der überdurchschnittlichen Lauf-Leistung pro Partie (117,63 km, nur Heidenheim läuft mehr) stellen die Rothosen Spitzenwerte der 2. Bundesliga. Doch die Leistung forderte Tribut, denn viel Verletzungspech machte dem HSV in der Hinrunde zu schaffen.

Winter-Transfermarkt wird sondiert – Vertragsgespräche laufen: Der HSV hat noch einiges zu tun.

Mit dem Abgang von Faride Alidou zu Eintracht Frankfurt, vielleicht sogar schon im Januar, muss der Hamburger SV auf einen seiner Leistungsträger verzichten. Manuel Wintzheimer und Jan Gyamerah könnten ebenfalls noch in diesem Winter den Abflug machen, da ihre Arbeitspapiere im Sommer dieses Jahres auslaufen. Jonas Boldt und Michael Mutzel sind allerdings laut Medienberichten auf jegliche Szenarien vorbereitet und bereits an Top-Alternativen dran.

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Mit dem Südkorea-Bomber Young-Wook Cho vom FC Seoul, hätte der HSV einen starken Ersatz für Mittelfeld-Juwel Faride Alidou gefunden. Bei dem Angebot fehlt laut der südkoreanischen Tageszeitung Sports Chosun lediglich das GO vom FC Seoul. Aber auch bei Bayern wurden die Rothosen fündig. Der 18-jährige Nemanja Motika, der für die zweite Mannschaft der Bayern spielt, ist ebenfalls eine aufregende und spielerisch starke Option. Mit ihnen könnte der HSV in der Offensive ordentlich Gas geben und Tim Walter somit den „Nicht-Aufstiegs“-Fluch brechen. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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