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Vor DFB-Pokal-Viertelfinale: Überwindet der HSV den Derby-Frust? „Es ist schwierig“

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Von: Robin Dittrich

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Der Hamburger SV kämpft um seine mentale Stärke. Die Niederlage gegen Werder Bremen sitzt tief, doch im DFB Pokal-Viertelfinale gegen Karlsruhe geht es um viel Geld.

Hamburg – Die 2:3 Niederlage im Nordderby gegen Werder Bremen dürfte der Hamburger SV noch nicht verdaut haben. Dabei geht es nicht zwingend um das Endergebnis, sondern den Spielverlauf an sich. In mehreren Szenen wurde der HSV vom Schiedsrichter und VAR benachteiligt. Offiziell lagen wohl keine Fehlentscheidungen vor, die ein oder andere Aktion hätte jedoch durchaus für die Rothosen ausgelegt werden können. Stellt sich die Frage: Bekommen die Hamburger so noch vor dem DFB Pokal-Viertelfinale gegen Karlsruhe einen klaren Kopf?

Fußballspiel:Hamburger SV gegen Karlsruher SC
Austragungsort:Hamburg, Volksparkstadion
Zuschauer:25.000
Einnahmen durch Sieg:Zwei Millionen Euro

DFB-Pokal: HSV-Trainer Tim Walter lobt seine Spieler und zeigt sich trotzdem besorgt

Im Hinblick auf das Pokalspiel gegen den KSC angesprochen, sagte HSV-Trainer Tim Walter nach der Partie, dass es „schwierig werden wird, meine Mannschaft wieder aufzubauen.“ Seiner Ansicht nach hat sein Team „ein tolles Spiel gemacht und sich dafür nicht belohnt.“ Scheint so, als würde es schwierig werden, die schmerzhafte Niederlage aus den Köpfen des jüngsten Zweitliga-Teams zu bekommen. So oder so muss der HSV da durch – es geht um zwei Millionen Euro.

Trainer Tim Walter guckt zerknirscht in die Kamera. Im Hintergrund stehen enttäuschte HSV-Spieler mit Händen an der Hüfte.
HSV-Trainer Tim Walter: „Es ist schwierig, meine Mannschaft wieder aufzubauen.“ (24hamburg.de-Montage) © Imago

Die winken für den Einzug ins DFB Pokal-Halbfinale. Dort könnte es auch zum Stadtduell gegen den FC St. Pauli kommen. Die Kiezkicker treten einen Tag vor dem HSV bei Union Berlin an. Im Gegensatz zu St. Pauli hat der HSV den Vorteil, im eigenen Volksparkstadion antreten zu dürfen. Heißt: Rund 25.000 Fans werden den Rothosen den Rücken stärken. Auch HSV-Trainer Tim Walter freute sich schon auf seine „grandiosen Zuschauer.“ Los geht es am 2. März um 18:30 Uhr.

Hier läuft das DFB Pokal-Viertelfinale zwischen dem Hamburger SV und dem KSC live im TV.

Bei einem DFB-Pokal-Aus droht für den HSV der erneute Einbruch auf der Zielgeraden

Durch die Derbyniederlage gegen Werder Bremen rutschte der HSV erneut auf Platz vier ab. Vor den letzten zehn Saisonspielen macht sich die Panik breit, am Ende wieder auf eben diesem Platz zu landen, den die Hamburger schon die letzten drei Saisons belegten. Zwar liegen die Rothosen nur vier Punkte hinter Tabellenführer Werder, in der Liga steht allerdings das schwere Auswärtsspiel beim 1. FC Nürnberg an. Die Partie und das DFB Pokalspiel könnten richtungsweisend für den Rest der Saison werden.

Für alle Stadiongänger: Das sind die aktuellen Regeln im Volksparkstadion.

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Der Hamburger SV ist deshalb angehalten, die Partie gegen den KSC unbedingt zu gewinnen. Tim Walter glaubt fest daran, dass seine Mannschaft eine Runde weiterkommt. Er sprach mehrmals ein großes Kompliment an seine Mannschaft aus, weil sie eindrucksvoll „ins Spiel zurückgekommen ist.“ Er zeigt sich jedoch verständnisvoll, dass seinen Spielern „eine schwierige Partie bevorsteht, weil die Jungs enttäuscht sind.“ Davon will er sich aber nicht unterkriegen lassen: „Es geht nicht immer nur um das Ergebnis, sondern die Art und Weise, wie wir gespielt haben.“ Walter und sein Team bleiben also kämpferisch: „Morgen geht‘s schon weiter.“ * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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