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Verletzungspech, keine Alternativen: Der HSV braucht dringend einen Plan B

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Von: Denny Konzack

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Der HSV steht nach dem Transfer-Desaster und weiteren Verletzungen am Nullpunkt. Plan B muss her, um in der Rückrunde nicht den Anschluss zu verlieren.

Hamburg – Die Transferperiode endete und zu verkünden gab es letztlich nicht viel. Der Hamburger SV hat sich lediglich mit dem Offensiv-Talent Giorgi Chakvetadze verstärkt, der als Leihe vom belgischen Klub KAA Gent kam. Auf weitere, aufregende Neuigkeiten, was Neuverpflichtungen betrifft, dürfen die HSV-Fans jetzt erstmal bis zum nächsten Sommer abwarten. Die Hanseaten hatten bis zum Schluss Gespräche geführt, doch am Ende blickt man in Fußball Hamburg doch recht enttäuscht auf die beendete Transferperiode zurück.

Verein:Hamburger SV
Gegründet am:29. September 1887
Aktueller Trainer:Tim Walter
Nächster Gegner:SV Darmstadt 98

Zusätzlich zum ganzen Transfer-Desaster hält ein weiterer Unruhe-Herd im Volkspark Einkehr. Das Verletzungspech, welches den Rothosen in der Hinrunde der aktuellen Zweitliga-Saison das Leben schwer machte, bricht auch in der Rückrunde nicht ab. Im Testkick gegen den dänischen Fußballklub FC Midtjylland, verlor der Hamburger SV seinen Verteidiger, Jan Gyamerah. Den Hanseaten droht nun ein Horror-Szenario. Ein Plan B, existiert jedoch bereits.

Drei Verletzte und keine Alternativen für den HSV: Hat Trainer Tim Walter einen Plan B?

HSV-Trainer Tim Walter sitzt alleine auf der Trainerbank im Volksparkstadion.
HSV-Trainer Tim Walter muss umdenken. Nachdem für die Rückrunde kaum Verstärkung geholt wurde und der Kader gerade in der Abwehr aufgrund vielen Ausfällen dünn besetzt ist, muss ein Plan B her im Volkspark. © Kalle Meincke/imago

Mit Dauerbrenner Tim Leibold (Kreuzbandriss) verloren die Hamburger im Pokalfight gegen den 1. FC Nürnberg ihren ersten Hoffnungsträger. Josha Vagnoman befindet sich derzeit im Aufbautraining, ist deshalb allerdings auch keine Alternative zum jetzigen Zeitpunkt. Mit der Verletzung von Jan Gyamerah, der sich mit Miro Muheim die linke Abwehrseite geteilt hatte, fehlen dem HSV jetzt die dringend benötigten Alternativen, die die HSV-Verantwortlichen Jonas Boldt und Michael Mutzel im Winter eigentlich geplant hatten.

Mit Top-Ersatzmann Miro Muheim, der sich wohlfühlt beim HSV, und Moritz Heyer, haben die Rothosen lediglich zwei fitte Außenverteidiger im Kader. Sollte einer von den beiden ausfallen, hätte HSV-Trainer Tim Walter allerdings schon einen Plan B parat. Sollte dieses Szenario Widerwillens eintreffen, könnten die Rothosen wie im Test gegen Midtjylland mit einer Dreier- statt einer Viererkette spielen. Die Außenverteidiger-Positionen wäre hinfällig, die Mitte könnte mit Mario Vuskovic, HSV-Kapitän Sebastian Schonlau und Jonas David geschlossen werden.

Der Hamburger SV steht vor einer wahren Zerreiß-Probe. Ist das Ziel „Aufstieg“ in Gefahr?

Die derzeitige Platzierung der Hamburger in der Zweiten Bundesliga ist der Beweis, dass sich im Volkspark etwas verändert hat. HSV-Coach Tim Walter hat ein Team erschaffen, das an sich glaubt, nicht auf die anderen schaut und gierig auf Siege ist. Der Kopf jedes einzelnen HSV-Akteurs wird in der anstrengenden Rückrunde ein wichtiger Faktor sein. Um Ausfälle zu kompensieren, haben die Rothosen im eigenen Nachwuchs einige Talente, die der Sprung zu den Profis durchaus zuzutrauen ist.

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In der Hinrunde haben die Hanseaten nach dem Ausfall von Tim Leibold bewiesen, wozu die Rothosen in der Lage sind und dass Erfolg, nicht nur an einen oder zwei Spieler geknüpft ist. Das Team ist entscheidend. Trotz der desaströsen Transferperiode und dem erneuten Verletzungspech, steht der Hamburger SV zwar vor einer Zerreiß-Probe, die man allerdings mit einem guten Plan B bewältigen könnte und das Ziel „Wiederaufstieg“ somit nur bedingt gefährdet wäre. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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