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Verletzung im Länderspiel: HSV-Profi Ludovit Reis droht länger auszufallen

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Von: Denny Konzack

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HSV-Profi Ludovit Reis verletzte sich beim Länderspiel seiner niederländischen U21. Dem HSV könnte er somit im kommenden Spiel gegen Paderborn fehlen.

Hamburg – In dieser Saison bleibt der Hamburger SV nicht vom Verletzungspech verschont. In der Hinrunde verloren die Hanseaten ihre bis dato effektive Stammkraft Tim Leibold aufgrund eines Kreuzbandrisses. Im April letzten Jahres zog sich auch HSV-Profi Stephan Ambrosius einen Kreuzbandriss im Knie zu. Andere Verletzte waren unter anderem Josha Vagnoman, Anssi Suhonen, Jan Gyamerah sowie auch Miro Muheim.

Jetzt hat es zum großen Bedauern der HSV-Fans und der „Macher“ im Volkspark auch noch HSV-Edeltechniker Ludovit Reis erwischt, als er mit seiner U21-Nationalmannschaft der Niederlande unterwegs war.

Spieler:Ludovit Reis
Geboren:1. Juni 2000 (Alter 21 Jahre), Haarlem, Niederlande
Vertragslaufzeit beim HSV:30. Juni 2025
Marktwert:3,00 Millionen (Quelle: transfermarkt.de)

HSV-Profi Ludovit Reis: Verletzt vom Platz, gegen die Schweiz nicht dabei und gegen Paderborn fraglich

Die Länderspielpause dient bei den HSV-Profis vor allem der Qualifikation für die umstrittene WM in Katar. Die Youngster der U21-Nationalmannschaften spielen währenddessen um die Qualifikation für die nächste U21-Europameisterschaft. Die Verletzung on Ludovit Reis, dem 21-jährigen Abräumer des HSV, wiegt deshalb doppelt so schwer und bereitet auch dem HSV sowie Trainer Tim Walter, sollte sie länger anhalten, starkes Kopfzerbrechen. Wie schwer seine Verletzung ist, steht noch in den Sternen. Eine Diagnose sei bis dato nicht getroffen worden.

HSV-Trainer Tim Walter bangt um seinen verletzten Edeltechniker, Ludovit Reis
HSV-Trainer Tim Walter bangt nach der Verletzung von seinem niederländischen U21-Nationalspieler Ludovit Reis um dessen Einsatz gegen Paderborn (24hamburg.de-Montage) © Jan Huebner/Claus Bergmann/Imago

Fakt ist allerdings, dass der junge Niederländer das nächste Spiel seiner Nationalelf am Dienstag, 29. März 2022, definitiv verpassen wird. Solange noch keine Diagnose feststeht, ist auch sein Einsatz im HSV-Trikot gegen den SC Paderborn am kommenden Wochenende fraglich. HSV-Trainer Tim Walter müsste wieder umstrukturieren, der HSV braucht einen Plan B. Ludovit Reis zählt bei den Rothosen zu den stärksten Stammkräften. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich der gebürtige Niederländer, der Rafael van der Vaarts Erbe beim HSV antritt, im Team fest gespielt. Überzeugt durch starke Zweikämpfe und akkurate Ballverteilungen.

Seine Torgefährlichkeit entwickelt sich ebenso immer mehr. Aktuell steht er bei vier Toren in der Zweiten Bundesliga für den HSV sowie einer Torvorlage. Ein längerer Ausfall des HSV-Spielmachers würde daher besonders schwer wiegen und gerade in der aktuellen, sehr brenzligen Situation. Schließlich brauchen die Rothosen aktuell jeden verfügbaren Mann, um das von HSV-Kapitän Sebastian Schonlau anvisierte langersehnte HSV-Ziel endlich zu schaffen.

Schlechte Spiele plus Walter-Kritik: Beim HSV läuft es derzeit nicht rund, dennoch gibt es Hoffnung

Sollte die Verletzung von Ludovit Reis länger anhalten, spielt das den Rothosen in der jetzigen Phase nicht sonderlich in die Karten. In den letzten vier Ligaspielen hagelte es zwei Niederlagen gegen die Aufstiegskonkurrenten aus Bremen und Nürnberg. Zweimal schaffte der HSV ein knappes Remis gegen den SV Sandhausen und Fortuna Düsseldorf. Nach dem verlorenen Freundschaftsspiel gegen Viborg FF hatte HSV-Trainer Tim Walter zuletzt sogar Sonny Kittel sowie David Kinsombi angezählt.

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Die Rothosen belegen nach der Länderspielpause derzeit den sechsten Tabellenplatz der Zweiten Bundesliga und liegen mit ihrer Punktausbeute neun Zähler hinter einem direkten Aufstiegsplatz. Ein Fakt darf den Hamburgern, trotz aller aktuell auftretenden Schwierigkeiten Hoffnung auf ein positives Saisonende geben: Dank des Spielplans und der Konkurrenz könnte der HSV den Aufstieg noch packen. Dennoch ist es eine schwere Phase, die die Hamburger aktuell zu durchlaufen haben, doch die Mannschaft um Trainer Tim Walter hat ihre Comeback-Qualitäten in dieser Saison bereits öfter zeigen können – und genau das wird für die heiße Phase der Liga am Ende entscheidend sein. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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