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Verlässt nach Doyle jetzt auch Mikkel Kaufmann den HSV?

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Von: Denny Konzack

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Der FC Kopenhagen ist laut der dänischen Zeitung „Bold“ unzufrieden mit den Einsatzzeiten von Mikkel Kaufmann. Jetzt droht sogar ein verfrühtes Leihende.

Hamburg – Der Transferwinter bringt in Hamburg so einige Dinge ans Licht, die bis dato zwar geahnt, aber nicht im Ansatz für so wirkungsvoll erachtet wurden. Mit Tommy Doyle, der aus Manchester City an die Elbe kam, wird beim Hamburger SV bereits die erste Leihe aus der Sommerzeit frühzeitig beendet. Der englische U21-Nationalspieler konnte die Erwartungen und Anforderungen, die der HSV an ihn gestellt hatte, nicht erfüllen. Doyle sparte sich die 14-tägige Quarantäne in Deutschland, die er nach seinem Winteraufenthalt in England hätte absitzen müssen und blieb direkt im Vereinten Königreich.

Spieler:Mikkel Kaufmann
Aktueller Verein:Hamburger SV
Ausgeliehen von:FC Kopenhagen
Tore/Torvorlagen in 14. gespielten Partien:0/0

Jetzt gibt es Berichte über einen möglichen Abgang, ebenfalls eines Leihspielers, der genau wie Tommy Doyle erst im Sommer in den Volkspark transferiert worden war. Mikkel Kaufmann, 21 Jahre jung, kam vom FC Kopenhagen und sollte in Hamburg Spielpraxis sammeln. Tatsächlich sammelte er diese auch, denn in insgesamt 14 Partien kam der junge Däne für die Rothosen zum Einsatz. Doch von Beginn an spielte er nie. Unter HSV-Coach Tim Walter spielten sich andere Talente in den Vordergrund.

Kopenhagens Sportdirektor Peter Christiansen über Kaufmann: „Er hat wahrscheinlich zu wenig gespielt.“

Der Sportdirektor vom FC Kopenhagen, Peter Christiansen, sprach im Interview mit der Mopo über sein ausgeliehenes Sturm-Talent und dessen Entwicklung bei den Rothosen. „Er hat wahrscheinlich zu wenig gespielt, sowohl für seinen eigenen als auch für unseren Geschmack. Aber wahrscheinlich auch im Vergleich zu dem, was Hamburg gedacht hatte.“ Klare Worte, die mit einem Kopfnicken bejaht werden dürften.

Mikkel Kaufmann steht im HSV-Dress sowie den Armen über dem Kopf auf dem Platz und schaut in Richtung Himmel
Mikkel Kaufmann bleibt, Stand jetzt, hinter allen Erwartungen zurück. Ein frühzeitiges Leih-Ende steht im Raum. © Witke/Imago

Während Mittelfeld-Juwel Faride Alidou, der vom HSV zu Eintracht Frankfurt wechseln wird, in gerade einmal neun Partien 565 Minuten für die Hanseaten schrubbte, kam das dänische Talent Mikkel Kaufmann in insgesamt 14 Partien auf läppische 151 Spielminuten. Die Trendkurve des jungen Dänen zeigt also eher steil nach unten. Darum sondieren die HSV-Bosse bereits den Markt, um auf jede noch so individuelle Situation vorbereitet zu sein. Ein schneller Leihabbruch im Winter steht, zumindest vonseiten des FC Kopenhagen, aber gar nicht im Raum.

Ein Leihabbruch ist für Kopenhagen „nicht der Ausgangspunkt“. Mikkel Kaufmann-Verbleib in Hamburg erwünscht

Somit können die HSV-Verantwortlichen um Jonas Boldt und Michael Mutzel erst einmal aufatmen. Aufgrund der dünnen Besetzung auf den Außenbahnen, wo lediglich Faride Alidou und Bakery Jatta positionsgetreu spielen, wäre ein Abgang des Dänen ohne eine Neu-Verpflichtung im Winter keine gute Ausgangssituation für die kommende Rückrunde.

Bei den vielen Verletzungen hatte es der Hamburger SV in der Hinrunde schwer, ausgefallene Positionen adäquat zu ersetzen. Lediglich mit Marko Johansson und Mario Vuskovic hatten die Rothosen sichere Back-ups, die sich durch ihre Leistungen auszeichnen konnten.

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Mit Tommy Doyles und Mikkel Kaufmanns Leih-Enden, sowie den möglichen Abgängen von Manuel Wintzheimer und Jan Gyamerah, hätte der HSV ein dickes Problem. Darum haben die Verantwortlichen auf dem Transfermarkt bereits ein paar passende Optionen im Visier. Eine davon soll der österreichische Mittelfeld-Akteur Patrick Greil (25) sein, der derzeit noch bei Austria Klagenfurt eine Rolle als absoluter Stammspieler innehat. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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