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HSV-Legende van der Vaart über Aufstieg: „Ich hoffe, sie schaffen es nicht“

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Von: Denny Konzack

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Der Hamburger SV und seine Holländer – das passt. Rafael Van der Vaart prägte eine ganze Ära beim HSV. Jetzt verrät er, warum er nicht an den HSV-Aufstieg glaubt.

Hamburg – In der Tabelle der Zweiten Bundesliga rangiert der Hamburger SV derzeit auf dem dritten Tabellenplatz. Nachdem die Rothosen eine Rekordserie mit zwölf ungeschlagenen Spielen in Folge hinlegten, gibt die aktuelle Verfassung des Nordklubs Grund zur Euphorie. Im Duell der Giganten gegen den FC Schalke 04, eröffnete man die Saison mit einem souveränen 3:1-Sieg. Zum Auftakt der Rückrunde wuselten sich die Rothosen zu einem schmeichelhaften 1:1 Unentschieden. Viele Experten sehen den HSV jedoch als deutlich größere Nummer, als die Schalker in der Zweiten Bundesliga.

Aber ein großer Ex-HSVer glaubt ganz ofenbar nicht an den Aufstieg und damit die langersehnte Rückkehr des HSV in die Erste Bundesliga. 24hamburg.de verrät, warum.

Person:Rafael van der Vaart (38)
Spiele für den HSV:199 (Quelle: transfermarkt.de)
Tore für den HSV:66
Torvorlagen für den HSV:55

Ex-HSV-Kicker Rafael Van der Vaart mit irrem Aberglauben und viel Sympathie für einen Landsmann

Die Hinrunde war für den HSV alles andere als einfach. Im Volkspark hatte man mit vielen Verletzungssorgen. Unter anderem verloren die Rothosen Tim Leibold wegen einem Kreuzbandriss. Und hatten zu kämpfen und ordentlich zu tun, um die Lücken adäquat zu schließen. Für Rafael van der Vaart, der für dien HSV 199 Spiele machte, vielleicht der Grund, sich Gedanken über die Aufstiegs-Ambitionen der Hamburger zu machen und nicht wie in den Jahren zuvor an einen Wiederaufstieg zu glauben.

Rafael Van der Vaart während des Champions League Spiel zwischen Ajax Amsterdam und Borussia Dortmund
Rafael van der Vaart (38) äußert sich im Interview mit der Mopo über das Aufstiegsziel der des HSV in dieser Saison und glaubt nicht an ein Happy End. Warme Worte gibt es vom Ex-Kapitän für Landsmann Ludovit Reis. © imago

Die Ambitionen, den Wiederaufstieg in die Erste Bundesliga im vierten Anlauf zu schaffen, sind bei jedem HSV-Supporter sowie im Volksparkstadion ausgeprägter denn je. Auch bei Rafael Van der Vaart, der ehemaligen Nummer 23 des HSV. Er glaubte drei Jahre in Folge an die Rückkehr des HSV in die Bundesliga, wurde jedoch immer enttäuscht. Jetzt dreht der heute 38-jährige Ex-Kapitän der Hamburger den Spieß um und glaubt nicht an das Wunder von 2022: „In den letzten Jahren habe ich immer gesagt: Sie schaffen den Aufstieg und lag damit falsch. Darum sage ich diesmal: Ich hoffe, sie schaffen es nicht“, sagt er der Hamburger Morgenpost.

Im Interview mit der Mopo gibt es jedoch auch etwas, was Rafael van der Vaart ganz positiv sieht. Nämlich ein Mittelfeld-Talent der Hanseaten: „Dass Spieler aus Holland mit dem Ball umgehen können, weiß jeder. Auch Reis ist ein guter Fußballer. Dazu besitzt er einen guten Kampfgeist.“ Ludovit Reis also als Erbe von Rafael Van der Vaart? Gut möglich, denn laut „VdV“ ist Reis „ein ähnlicher Typ wie Thiago“. Mehr Lob geht nicht. Zudem hat der Ex-HSV-Kapitän noch einen Rat für den 23-Jährigen: „Als junger Spieler brauchst du vor allem Spielpraxis. Die bekommt er jetzt beim HSV. Da sollte er auch länger bleiben.“

Transfergerüchte und drohender Ausverkauf: Spannende Monate beim HSV

Eine Rückkehr in die Erste Bundesliga wäre dem HSV mehr als zu wünschen. In Hamburg hat man zudem einen neuen Weg eingeschlagen. Mit einer guten Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern soll es jetzt im vierten Anlauf klappen. Schaffen es die Rothosen nicht, droht den Hanseaten ein großer Ausverkauf am Ende der Saison. Viele Stammkräfte, darunter auch Kapitän Sebastian Schonlau, könnten dann von Bord gehen.

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Bis dahin ist jedoch noch genug Zeit, das Schiff in den sicheren Hafen zu schippern. Jonas Boldt und der HSV haben angeblich Interesse an einem österreichischen Mittelfeldspieler bekundet. Neben Young-Wook Cho (22) und Nemanja Motika(18) bereits das dritte Transfergerücht beim HSV. Die Rothosen residieren derzeit im spanischen Sotogrande, um sich optimal auf die Rückrunde vorzubereiten.

Leider verletzte sich das finnische U21-Talent Anssi Suhonen in einer der letzten Trainingseinheiten und zog sich einen Muskelfaserriss zu. Er fällt erstmal auf unbestimmte Zeit aus. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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