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Umbau beim HSV im DFB-Pokal gegen 1. FC Köln: Bringt Walter Jatta und Muheim?

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Von: Denny Konzack

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Für den Pokal-Fight am Dienstagabend kann HSV-Coach Tim Walter wieder aus dem Vollen schöpfen. Mit Jatta und Muheim bieten sich Kandidaten für die Startelf an.

Hamburg – Am Dienstag, 18. Januar 2022, spielt der Hamburger SV im Rhein-Energie-Stadion gegen den 1. FC Köln um den Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale und startet den Beginn in eine turbulente, aufregende Woche. Gegen Dresden startete der HSV in die Rückrunde nach der Winterpause, holte letztlich, entgegen vieler Erwartungen, jedoch lediglich einen Punkt (1:1). Mit dem Unentschieden brannte nicht nur HSV-Coach Tim Walter die Hutschnur, als er sich mit einem TV-Reporter anlegte, sondern auch die Anhänger der Rothosen äußerten ihren Frust in den sozialen Medien, wo auch sonst.

Verein:Hamburger SV
Gegründet:29. September 1887
Trainer:Tim Walter
Nächster Gegner:1. FC Köln, DFB-Pokal-Achtelfinale

Wegen des Startelfausfalls von Bakery Jatta, der für das Tempo auf den Flügeln der Hanseaten zuständig ist und das Trainingslager in Sotogrande aufgrund Corona-Erkrankung leider ausfallen lassen musste, kam der Hamburger SV gegen Dresden gefühlt nie richtig in die Partie. Die Sachsen beherrschten, gerade in der Anfangszeit, das Spielgeschehen. Die Rothosen konnten sich mit einem Konter und einem Tor von Robert Glatzel, der seine Rekordmarke knacken möchte, zwar Luft verschaffen, dennoch mussten sie letztlich das Gegentor sowie das daraus folgende Unentschieden hinnehmen.

Miro Muheim und Bakery Jatta kämpfen im HSV-Training um den Ball
Könnten wieder zur „Option“ werden. Miro Muheim (o. links) und Bakery Jatta (o. mittig) melden sich vor dem DFB-Pokal-Kracher gegen den 1. FC Köln fit zurück. © Oliver Ruhnke/Imago

Gegen den 1. FC Köln kann Walter jetzt wieder auf Bakery Jatta sowie Miro Muheim, der mit Oberschenkel-Problemen zu kämpfen hatte, zählen.

Wird Bakery Jatta gegen den 1. FC Köln zum absoluten Trumpf von HSV-Coach Tim Walter?

Bakery Jatta, der in dieser Saison für die Rothosen bereits zwei Tore und drei Torvorlagen vorweisen kann, ist für den HSV und dessen Trainer Tim Walter gefühlt unverzichtbar. Der Hamburger SV braucht den Gambier, der 2016 aus seiner Heimat flüchtete und seitdem bei den Rothosen für reichlich Wirbel auf den Flügeln sorgt. Mit der „Flügel-Zange“, bestehend aus Jatta und Faride Alidou, hat der Hamburger SV auf den Außenpositionen meist die Oberhand, spielt die meisten Angriffe über die quirligen Außenstürmer.

Gegen den 1. FC Köln könnte der Tim Walter jetzt wieder auf Bakery Jatta zurückgreifen, der gegen Dresden noch pausieren musste, jetzt allerdings wieder einsatzbereit ist. Ob es für die vollen 90 Minuten oder sogar länger reicht, bleibt abzuwarten. Ebenfalls zurück und einsatzfähig meldete sich auch Miro Muheim. Der Schweizer könnte als qualitativ hochwertiger Leibold Ersatz wieder auf die linke Verteidiger-Position rutschen und somit Jan Gyamerah, der laut Transfergerüchten mit dem VfL Bochum in Verbindung steht, auf die Bank zurückschicken.

HSV-Mittelfeld-Talent Faride Alidou: Vom gefeierten Newcomer zur diskutablen Personalie.

HSV-Trainer Tim Walter schwört weiterhin auf das Mittelfeld-Juwel vom HSV und lässt den Youngster weiter von Beginn an auf den Platz. Im Sturm, wie gegen Dynamo Dresden, blieb der Deutsch-Togoer jedoch blass, konnte seine Qualitäten nicht, wie auf den Flügeln, auf den Platz bringen. Der 20-Jährige wurde in Hamburg hochgejubelt, als er zum Beispiel den FC Ingolstadt im Alleingang aus dem Stadion ballerte. Jetzt ist das Talent eine heiß diskutierte Personalie. Gerade in den sozialen Netzwerken (Instagram) teilen sich die Meinungen in der Frage, ob Alidou weiterhin für den HSV auflaufen sollte oder eben nicht.

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Die Fakten sind jedoch folgende: Bezahlt Eintracht Frankfurt die vom HSV geforderte Ablösesumme, darf er bereits im Winter gehen. Bezahlt Frankfurt jedoch nicht, wechselt er spätestens im Sommer, dann aber ablösefrei zum Erstligisten an den Main. Ein Szenario, welches für junge Spieler durchaus für Chaos im Kopf sorgen kann, da es sich letztlich auch auf die spielerische Leistung niederschlagen könnte. Alidou macht jedoch in Kombination auf den Flügeln mit Bakery Jatta zu viel richtig, daher ist die Entscheidung von Tim Walter, ihn weiter spielen zu lassen, folglich wohl die richtige. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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