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Trumpf im Aufstiegskampf: Das macht den HSV jetzt so gefährlich

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Von: Denny Konzack

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Der HSV gastiert am kommenden Sonntag beim Spitzenreiter Darmstadt 98 und hat einen Trumpf im Ärmel, der die Rothosen in dieser Saison besonders gefährlich macht.

Hamburg – Nach einem Sieg im Stadtderby gegen den FC St. Pauli, sowie dem Weiterkommen im DFB-Pokal 2022, nachdem der HSV den 1. FC Köln im Elfmeterschießen besiegt hatte, ist die Brust der Rothosen größer denn je. Zurecht, denn die Hanseaten sind mit nur zwei Niederlagen in dieser Saison und der besten Defensive der Zweiten Bundesliga sehr motiviert, das Ziel „Wiederaufstieg“ in die Erste Bundesliga im vierten Anlauf zu erreichen.

Verein:Hamburger SV
Liga:Zweite Bundesliga
Platzierung:5. Platz
Aktueller Trainer:Tim Walter

Am kommenden Sonntag gastieren die Rothosen am Böllenfalltor bei Spitzenreiter SV Darmstadt 98, die mit ihren bereits 45 erzielten Toren, die beste Offensive der Liga haben. Doch ein Außenseiter ist der HSV trotz der derzeitigen Tabellenkonstellation noch lange nicht. Immerhin stellten die Rothosen in der Hinrunde einen Zweitliga-Rekord auf und haben neben ihrem neu erstarkten Stürmer Robert Glatzel, der seine Rekordmarke knacken könnte, noch einen ganz anderen Trumpf im Ärmel.

Unterschied wie Tag und Nacht: Darum ist der HSV von heute besser, als der HSV der letzten drei Jahre

Die Hamburger haben im vergangenen Sommer 2021/22 einen Trainer an die Elbe geholt, der für seine offensive Spielweise in Fußball-Deutschland bekannt ist. HSV-Trainer Tim Walter, der vorher beim VfB Stuttgart die Geschicke an der Seitenlinie leitete, hat zu seinen Fähigkeiten, die Offensiv-Qualitäten eines Teams zu verbessern, noch ein weiteres wichtiges Merkmal in seiner Arbeit als Trainer. Der 46-Jährige steht auf junge, hungrige Talente.

Mannschaft des Hamburger SV steht im Kreis während HSV-Trainer Tim Walter eine Ansprache hält
Der HSV tritt in dieser Saison als geschlossene Einheit auf. Siegte im Stadtderby gegen den FC St. Pauli und schoss den 1. FC Köln aus dem DFB-Pokal 2022. © Bert Harzer/Imago

Die Mischung aus erfahrenen Profis sowie frischen Supertalenten, bevorzugt aus dem eigenen Nachwuchs, erzeugen im Team eine immer wiederkehrende, sich gegenseitig motivierende Chemie. Die „alten Hasen“, wie der neue Leader Sonny Kittel, werden durch die Nachwuchskicker immer auf dem neuesten Stand gehalten und können diesen im Umkehrschluss bei ihrer Weiterentwicklung unter die Arme greifen. Das unterscheidet den HSV heute von dem HSV der letzten drei Jahre, in denen der Fokus mehr darauf lag, das öffentliche Bild vom sterbenden Bundesliga-Dino geradezurücken.

Keine großen Namen und dennoch erfolgreich – der Trumpf im Aufstiegskampf beim HSV heißt: Kollektiv

Einer der Gründe, weshalb der HSV in der zurückliegenden Transferperiode für Außenstehende ein wahres Transfer-Desaster erlebte, könnte folgender sein: um die innerliche Geschlossenheit, das Kollektiv innerhalb der Mannschaft nicht zu sehr aufzurütteln, geben sich die Rothosen mit den Spielern zufrieden, die bereits im Kader sind. Klar gehen die Hanseaten damit zwar ein Risiko ein, aufgrund des anhaltenden Verletzungspechs im Volkspark, sichern allerdings so die aktuelle Team-Chemie, die den HSV in dieser Saison so stark aufspielen lässt.

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Der Trumpf des HSV im Aufstiegskampf ist eindeutig das Kollektiv, der Zusammenhalt, der gerade bei kleineren Vereinen wie dem SV Sandhausen oder dem FC Heidenheim immer wieder für positive Ergebnisse gegen vermeintlich stärkere Gegner sorgen kann. Diese DNA hat sich der HSV unter der Führung von Jonas Boldt und Sportdirektor Michael Mutzel einverleibt und vielleicht geht genau mit dieser, das „Siege einfahren“ im Top-Spiel am kommenden Sonntag gegen Darmstadt 98, weiter. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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