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Toni Kroos stichelt erneut gegen HSV: Nicht erstligareif

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Von: Robin Dittrich

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Die sportliche Krise des HSV ist auch in Spanien kein Geheimnis. Real Madrids Toni Kroos äußerte sich in seinem Podcast dazu. An einen Aufstieg glaubt er nicht.

Hamburg/Madrid – Der Hamburger SV befindet sich in einer sportlichen Krise. „Nichts Neues“ würde ein Großteil deutscher Fußball-Experten wohl sagen. Und doch scheint in der Saison 2021/22 ein neuer Tiefpunkt erreicht worden zu sein. Sogar auf den HSV-typischen Platz vier in der Zweiten Liga fehlen mittlerweile sechs Punkte – bei nur fünf verbleibenden Spielen. Das hat auch Toni Kroos mitbekommen. Der Real Madrid-Star äußerte sich in seinem Podcast „Einfach mal Luppen“ zu den Rothosen.

Fußballspieler:Toni Kroos
Geboren:4. Januar 1990 in Greifswald
Aktueller Verein:Real Madrid (seit 2014)
Marktwert:25 Millionen Euro

HSV-Aufstieg ade? Toni Kroos glaubt nicht an den Gang ins Oberhaus

Immer wieder äußern sich Experte – oder die, die es gerne wären – über den HSV. Auch aus Spanien weht der ein oder andere Kritikpunkt bis ins Volksparkstadion. Dieses Mal war es Real Madrid-Mittelfeldmotor Toni Kroos, der sich in seinem Podcast zu den Rothosen meldete. Ausgerechnet den erbitterten Rivalen des HSV, Werder Bremen, lobte er im gleichen Satz. „Für mich ist Werder Bremen, im Vergleich zum HSV, ein Erstligaverein.“ Das hat gesessen.

Toni Kroot schlägt die Hände über dem Kopf zusammen. Im Hintergrund sind viele HSV-Fans mit Fahnen zu sehen.
Toni Kroos sieht den HSV als nicht erstligareif – im Gegensatz zu Werder Bremen. (24hamburg.de-Montage) © Jose Breton/Philipp Szyza/Imago

Es ist nicht das erste Mal, dass Toni Kroos gegen den HSV stichelt. Schon in einer älteren Ausgabe seines Podcasts sagte Kroos, dass „der HSV auch mit Pep Guardiola als Trainer nicht aufsteigt.“ Der 32-Jährige steht mit dieser Meinung sicherlich nicht alleine. Auch viele HSV-Fans glaubten schon länger nicht mehr an den Aufstieg – Sportvorstand Jonas Boldt hingegen schon. Aktuell dürfte bei sieben Punkten Rückstand auf die Relegation bei niemandem mehr viel Hoffnung übrig sein. Kostet der vierte vergeigte Aufstieg des HSV Boldt und Trainer Walter sogar den Job?

Der HSV wird schon die gesamte Saison kritisiert – und hielt an seinem Weg fest

Fußball-Experten und Fans sind sich beim Hamburger SV grundsätzlich immer einig: Läuft es beim HSV ein paar Spiele rund, wird an die Champions League gedacht. Gibt es mehrere Spiele ohne Sieg, ist der Nicht-Aufstieg beschlossene Sache. Insbesondere Peter Neururer entglitt während der Saison der ein oder andere Schlag gegen die Hamburger. Neururer kritisierte vor allem das Auftreten der HSV-Spieler. Auch ehemalige Spieler der Rothosen hielten sich mit Kritik nicht zurück, sahen aber auch Positives.

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Ex HSV-Star Jimmy Hartwig meldete sich häufiger zu Wort. Auch er kritisierte das Auftreten der HSV-Spieler. Der ehemalige Verteidiger Nico-Jan Hoogma fand da schon nettere Worte für den HSV: „Für mich sieht das Team deutlich stabiler aus als in den vergangenen Spielzeiten.“ So oder so, der Nicht-Aufstieg scheint mittlerweile besiegelt – unabhängig von Experten und Kritikern. Bleibt der HSV seiner aktuellen Linie treu und geht mit der gleichen Einstellung in die nächste Saison? Einige Spieler dürfte es in Richtung Bundesliga ziehen – Josha Vagnoman auch ohne den HSV. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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