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„Teilweise Albtraum-mäßig“: Frank Rost stänkert schon wieder gegen den HSV

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Von: Jan Knötzsch

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Er kann es einfach nicht lassen. Frank Rost ist bereits mehrfach aufgefallen, weil er über den HSV hergezogen ist. Jetzt legt der Ex-HSV-Keeper wiedermal nach.

Hamburg – Als er in Hamburg spielte, war alles noch in Ordnung. Zumindest, was die Ligazugehörigkeit angeht. Damals, zwischen 2007 und 2011 spielte der Hamburger SV noch in der Ersten Bundesliga. Zeiten, die der Klub aus der Hansestadt Hamburg längst hinter sich hat. Mehr als nur Zweite Bundesliga ist für den Verein aus dem Volksparkstadion einfach nicht drin – auch wenn sich die Kicker von HSV-Trainer Tim Walter redlich mühen und zuletzt gegen Jahn Regensburg mit einem 4:1-Sieg einen Erfolg feiern konnten

Ex-HSV-Spieler Frank Rost allerdings dürfte auch das nicht umstimmen. Er stänkert wieder einmal gegen den HSV und das Drumherum beim HSV, bei dem Trainer Tim Walter hofft, das Top-Talent Faride Alidou auf dem Teppich bleibt.

Ex-Fußballtorwart:Frank Rost
Geboren:30. Juni 1973 (Alter 48 Jahre), Chemnitz
Ehemalige Vereine im Herrenbereich:New York Red Bulls, Hamburger SV, FC Schalke 04, Werder Bremen, 1. FC Markkleeberg
Zeit beim HSV:2007 bis 2011

HSV-News: Frank Rost attackiert neben dem HSV auch Bremen und Schalke – das wirft er seinen drei Ex-Vereinen vor

Das HSV-Talent wird von diversen Bundesliga-Vereinen gejagt. Der Youngster ist einer von bislang eher wenigen Lichtblicke in der Mannschaft des HSV, die weiterhin auf die Ultras verzichten müssen. Diese haben angekündigt, vorerst weiter nicht ins Volksparkstadion zu kommen. Dort wird man auch Frank Rost in naher Zukunft nicht sehen – und das könnte ein Zustand sein, der länger anhält. Denn Rost hat vom HSV die Nase voll.

Im Hintergrund Fans des HSV, die ihre Schals in die Höhe strecken. Im Vordergrund Ex-HSV-Torwart Frank Rost.
Ex-HSV-Torhüter Frank Rost lässt wieder einmal kein gutes Haar an seinem ehemaligen Verein. (24hamburg.de-Montage) © Hanno Bode/Thorsten Baering/imago

Der Ex-HSV-Torwart, der zum Dauer-Pöbler geworden ist und dem HSV bereits ein Horror-Szenario prophezeit hat, ist der Meinung, dass der Absturz des HSV in die Zweite Liga ebenso wie der von Werder Bremen und dem FC Schalke 04 nicht überraschend sind. In einem Interview mit der WAZ sagt Ex-HSV-Schlussmann Frank Rost: „Alle drei haben den Menschen jahrelang vorgegaukelt: Wir sind große Klubs. Da wurde mit Ressourcen bloß so um sich geschmissen – nach mir die Sintflut.“

HSV-News: Frank Rost kritisiert die Zweite Bundesliga allgemein – und nimmt den HSV als negatives Beispiel

Nachdem in den vergangenen Wochen auch andere Ex-HSV-Spieler wie Aaron Hunt, Mladen Petric oder aber auch Jimmy Hartwig kaum bis gar kein gutes Haar am HSV gelassen haben, holt Frank Rost zur nächsten verbalen Ohrfeige aus – und nimmt dabei zunächst einmal die komplette Zweite Liga nebst Medien ins Gebet: „Ganz ehrlich? Die Zweite Bundesliga will man sich nicht antun. Ich kann auch manchmal die Medien nicht verstehen, die immer von der ‚besten Zweiten Liga aller Zeiten‘ schwärmen. Ich bin da eher sachlich.“

Für den HSV, über den sich gerade erst auch Ex-Spieler Jann-Fiete Arp kritisch geäußert hat, allerdings greift Frank Rost dann in die Kiste der eher unsachlichen Worte. „Das Gegurke, das man dort sieht, ist ja teilweise Albtraum-mäßig“, sagt der mittlerweile 48-Jährige.

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„Ich habe neulich das Spiel KSC gegen den HSV gesehen, da hab ich nach einiger Zeit weggeschaltet. Das kann man sich nicht angucken“, sagt Frank Rost in der „WAZ“. Der Torhüter übrigens hat nach seinem Karriereende 2012 nicht mehr viel zu tun: Er bildet inzwischen Dressurpferde aus. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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