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Transfergerücht: Jetzt will ihn auch Dortmund – verliert HSV Kampf um PSG-Talent?

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Von: Jan Knötzsch

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Der HSV wollte ihn schon im Winter. Jetzt ist Borussia Dortmund heiß auf Djeidi Gassama. Ist der HSV damit raus aus dem Rennen um das Talent von Paris St. Germain?

Hamburg – Es hat nicht sein sollen. Zumindest nicht im Winter. Am 31. Januar 2022, dem letzten Tag, an dem im deutschen Profi-Fußball das Transferfenster für die Rest-Saison geöffnet war, war Jonas Boldt alles andere als mit der Glücksgöttin Fortuna im Bunde. Mit der Verpflichtung von Georgi Chakvetdazde hatte der Sportvorstand des Hamburger SV bis dahin gerade mal einen Spieler geholt. Alle anderen HSV-Transfergerüchte, die es beim Klub aus dem Volksparkstadion gab, entpuppten sich als heiße Luft. Ein Transfer-Desaster für den HSV und Boldt.

Doch im Fußball folgt – wie bei den Jahreszeiten – nach dem Winter der Sommer. Und damit ein neues Transferfenster. Und eben auch neue HSV-Transfergerüchte. So wie das um einen Abwehrspieler von RB Leipzig, den der HSV holen will. An dem RB-Talent hat auch Werder Bremen Interesse. Und dann ist da noch ein HSV-Transfergerücht, das eventuell früh platzen und dafür sorgen könnte, dass ein weiterer Spieler vielleicht nicht nach Hamburg kommt.

Fußballspieler:Djeidi Gassama
Geboren:10.09.2003 (Alter: 18 Jahre) in Nieleba Haouisse/Mauretanien
Position:Linksaußen
Verein/Vertragslaufzeit:Paris St Germain (Vertrag bis 30. Juni 2022)

HSV-Transfergerüchte: PSG-Talent Djeidi Gassama schon im Winter ein Thema – Franzosen schieben Transfer einen Riegel vor

Dass der HSV, bei dem die Zukunft von Stürmer Manuel Wintzheimer noch offen ist, Spieler nicht bekommt, die er gerne haben will, ist spätestens seit dem Winter nichts Neues. Crysencio Summerville von Leeds United stand auf dem HSV-Wunschzettel. Er kam nicht. Auch das HSV-Transfergerücht um Nemanja Motika von Bayern München wurde nicht zur Realität. Und Sargis Adamyan von der TSG Hoffenheim schloss sich lieber dem belgischen FC Brügge an statt in die Hansestadt Hamburg zu wechseln. Kurzum: ein Rückschlag nach dem anderen, auf den auch HSV-Trainer Tim Walter öffentlich reagierte.

Im Hintergrund HSV-Fans mit einer großen Hamburg-Fahne. Im Vordergrund Djeidi Gassama von Paris St. Germain und das Logo von Borussia Dortmund.
Beim HSV oder bei Borussia Dortmund: Wo jubelt Djeidi Gassama in Zukunft? (24hamburg.de-Montage) © imago

Einer, der ebenfalls schon im Winter zum HSV-Transfergerücht geworden war, ist Djeidi Gassama. Der Youngster, gerade einmal 18 Jahre jung und mit viel Talent ausgestattet, spielt beim französischen Spitzenverein Paris St. Germain. Jedoch nicht in der „Ersten“, die in der Ligue 1 um Tore und Punkte kämpft, sondern in der U19 von PSG. Dennoch: Durch sein Talent hatte der Flügelstürmer nicht nur den HSV im Winter auf sich aufmerksam gemacht, sondern auch den FC Bqsel aus der Schweiz sowie die Wolverhampton Wanderers. Dies berichtete vor der Schließung des Winter-Transferfensters das französische Portal „Foot Mercato“.

HSV-Transfergerüchte: Djeidi Gassama kostet wegen laufendem Vertrag Ablöse – sticht der BVB den HSV aus?

Dem HSV, bei dem Sportvorstand Jonas Boldt von einem Weltmeister gelobt wird und der slowakische Verband um die Dienste von HSV-Kicker Ludovit Reis buhlt, schwebte eine Leihe vor – mit anschließender Kaufoption. Doch auch aus diese HSV-Transfergerücht wurde nichts. PSG schob der Idee einen Riegel vor. Entsprechend zählt Djeidi Gassama noch immer zum kickenden Personal bei den Franzosen. Doch wie lange noch? Der Vertrag des 18-Jährigen läuft im Sommer 2023 aus – und die Interessenten stehen weiter Schlange. Darunter auch einer aus Deutschland, der den HSV finanziell locker ausstechen kann. Und das ist bedeutsam. Denn Djeidi Gassama würde dank seines laufenden Arbeitspapiers eine Ablöse kosten.

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Wie das französisch Portal „RMC Sport“ vermeldet, hat Borussia Dortmund seine Fühler nach Djeidi Gassama ausgestreckt. Der Bundesligist hat mit Spielern, die er von PSG geholt hat, gute Erfahrungen gemacht – sowohl mit Routinier Thomas Meunier als auch mit Dan-Axel Zagadou und den beiden jungen Top-Talenten Soumalia Coulibaly (16) und Aboulaye Kamara (17). Der BVB soll bereits seinen Chefscout Markus Pilawa nach Frankreich geschickt haben, um Djeidi Gassama noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die Werte des bisherigen HSV-Transfergerüchts können sich übrigens durchaus mehr als nur sehen lassen: In der UEFA Youth League machte Djeidi Gassama bislang mit stolzen sieben Torbeteiligungen in nur sechs Begegnungen auf sich aufmerksam. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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