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Steile Karriere: HSV-Talent Steven Mensah wird A-Nationalspieler

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Von: Denny Konzack

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Steven Mensah spielt derzeit für die U19-Junioren des HSV. Jetzt wurde das HSV-Talent in die Nationalmannschaft von Togo eingeladen.

Hamburg – Mit dem Umgang von jungen, hungrigen Talenten hat sich der Hamburger SV in dieser Saison im Vergleich zu den bisherigen Spielzeiten deutlich gesteigert. Der Unterschied: Vertrauen. Genau dieses Vertrauen bekommt jetzt ein Eigengewächs aus der HSV-Jugend zu spüren. Das in der U19 spielende Torwart-Juwel des HSV, Steven Mensah, erhält erstmals eine Einladung in die A-Nationalmannschaft von Togo. In Hamburg war zudem auch Keeper Daniel Heuer Fernandes plötzlich Nationalspieler.

Verein:Hamburger SV
Gegründet:29. September 1887
Präsident:Marcel Jansen
Stadion:Volksparkstadion

Länderspielpause nutzen: Steven Mensah kann sich für die Quali des Afrika-Cups 2022 im Mai empfehlen

Dank toller Arbeit, starkem Willen und außerordentlich guten Leistungen in den letzten Wochen, darf der 18-Jahre alte Mensah jetzt die Luft schnuppern, von der die „jungen Wilden“ immer träumen. Einem Auftritt im Nationaldress des eigenen Landes, um für das eigene Land im Sport alles zu geben. Bis zu seinen ersten möglichen Auftritten dauert es nicht mehr lange, denn diese sind bereits für den 24. März und den 29. März 2022 angesetzt.

HSV-Talent Steven Mensah vor der A-Nationalmannschaft Togos
HSV-Talent Steven Mensah erhält die Chance für die A-Nationalmannschaft von Togo zu spielen. Im Mai startet die Qualifikation für den Afrika-Cup 2022 (24hamburg.de-Montage) © NoahWedel/Xinhua/Imago

Durch seine herausragende Leistungen macht sich jetzt bezahlt, wofür der 18-jährige Togolese solange gearbeitet und geackert hat. Sein Landsmann Faride Alidou, der neben deutschen auch togoische Wurzeln besitzt, hat sich für die Nationalmannschaft Deutschlands entschieden. Fakt allerdings bleibt, dass Alidou „nur“ in der U21 der Deutschen kickt, während Steven Mensah sich, zumindest in den nächsten Tagen und Wochen, A-Nationalspieler von Togo nennen darf. Das wird sicher auch HSV-Trainer Tim Walter sehr freuen.

In den kommenden Freundschaftsspielen darf sich das HSV-Juwel beweisen, um sich vielleicht sogar für die anstehende Qualifikation für den Afrika-Cup 2022 zu empfehlen. Am 24. März 2022 trifft Togo auf Sierra Leone, danach folgt am 29. März 2022 der nächste Auftritt gegen Benin. Viel Zeit bleibt dem jungen Togolesen bis zur Quali des Afrika-Cups zwar nicht mehr, gelingen die Debüts in den anstehenden Freundschaftsspielen jedoch, dürften ihm die Türen durchaus offen stehen.

Talente mehr fördern: Darum sind die Youngsters für den HSV so wertvoll

HSV-Legende Horst Hrubesch, der das Nachwuchsleistungszentrum des HSV leitet, hat mit seinem Blick für junge Talente, die richtigen Schlüsse gezogen. Bestes Beispiel ist und bleibt Faride Alidou. Der Youngster machte nur wenige Partien für die Rothosen, ehe nur wenige Wochen danach feststand, dass es den jungen Deutsch-Togoer im kommenden Sommer 2022 in die Erste Bundesliga zu Eintracht Frankfurt zieht. Trotz garantiertem Startelf-Einsatz: Hat Alidou keinen Bock mehr auf den HSV? Das würde zumindest die schwache Form der letzten Spiele erklären. Für ihn spielt derzeit vermehrt der junge Georgier, Giorgi Chakvetadze.

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Auch bei HSV-Talent Robin Velasco stand lange nicht fest, ob er seinen Vertrag verlängert oder ob der HSV eines seiner Top-Talente verliert. Mit Bent Andresen, Felix Paschke oder Arlind Rexhepi, der seinen Vertrag bei den Hamburgern verlängert hat, gibt es jedoch viele weitere Namen in der Nachwuchsabteilung des HSV, die Hoffnung auf mehr machen. Zum Beispiel Elijah Krahn, der bereits in seinem Profi-Debüt für die Rothosen eine Torvorlage zum Sieg gegen Darmstadt 98 beisteuerte und danach bereits der nächste Premieren-Youngster mit den Hufen scharrt.

Für den HSV sind die vielversprechenden Talente wichtig, denn sie verkörpern die Raute, haben Hamburg im Herzen und spielen dementsprechend mit viel Feuer und Leidenschaft. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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