Hamburger Derby 2021

St. Pauli – HSV: Mit diesen Formationen starten die Teams

  • Jan Knötzsch
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  • Natalie-Margaux Rahimi
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Hamburg-Derby zwischen dem HSV und dem FC St. Pauli im Millerntorstadion. Die Aufstellungen der beiden Kontrahenten stehen fest.

Update vom Montag, 1. März 2021, 19:30 Uhr: Hamburg – Das Warten hat ein Ende. Nein, nicht das, auf den Anpfiff im Hamburger Derby zwischen dem FC St. Pauli – dafür aber das Warten darauf, mit welcher Aufstellung die beiden Kontrahenten in die Partie gehen werden. Auf Seiten der Gastgeber vertraut Trainer Timo Schultz im Tor auf Stojanovic, auf dem Feld setzt er auf Ohlsson, Lawrence, Ziereis, Zalazar, Burgstaller, Kyereh, Becker, Marmoush, Paqarda und Benatelli.

Beim Hamburger SV steht wie gewohnt Sven Ulreich zwischen den Pfosten. Vor ihm auf dem Feld laufen Heyer, Kinsombi, Dudziak, Terodde, Kittel, Jatta, Leibold, Vagnoman, Jung und Ambrosius auf. Das heißt: Zumindest vorerst wird es noch kein Comeback von Rick van Drongelen geben. Der Niederländer, der monatelang mit einem Kreuzbandriss ausfiel, sitzt allerdings auf der Bank und könnte in den 90 Minuten zu einer Alternative für Trainer Daniel Thioune werden.

FC St. Pauli gegen HSV: Becker und van Drongelen sind fit – aber lassen die Trainer sie auch ran?

Update vom Montag, 1. März 2021, 14:38 Uhr: Hamburg – Die beiden genauen Startformationen halten sowohl Timo Schultz als auch Daniel Thioune noch geheim, aber eines ist auf beiden Seiten jeweils sicher: Genauso wie beim Hamburger SV Rick van Drongelen so fit ist, dass er für das Stadtderby eine Alternative ist, ist auch beim Gastgeber FC St. Pauli eine Personalie geklärt. Denn: Der zuletzt angeschlagene Finn Ole Becker ist bereit für das Hamburg-Derby, das am 1. März um 20:30 Uhr im Millerntorstadion angepfiffen wird.

Das Derby kann beginnen – die Keeper Dejan Stojanovic (li.) beim FC St. Pauli und Sven Ulreich beim HSV sind bereit. (24hamburg.de-Montage)

Noch zu Beginn der vergangenen Woche musste der Youngster angeschlagen pausieren. „Finn Ole hatte ein bisschen Rückenprobleme“, erklärt St. Paulis Coach Timo Schultz. Inzwischen aber konnte der 20-Jährige wieder voll trainieren. Damit wird er im Spiel gegen den HSV zum Aufgebot der Kiezkicker gehören. Nicht dabei sein werden bei den Braun-Weißen lediglich Christopher Avevor, Christopher Buchtmann und Ryo Miyaichi.

Beim HSV ist in Sachen Rick van Drongelen noch unklar, ob Daniel Thioune mit der Überraschung, die er für das Spiel am Millerntor angekündigt hat, wirklich meint, dass der Niederländer in der Anfangsformation stehen wird. Der HSV-Trainer lässt sich dahingehend nicht in die Karten schauen, sondern sagt nur: „Der Heilungsprozess ist abgehakt, die Vorbereitung ist abgehakt. Ab jetzt darf sich Rick aufdrängen und Spielzeit einsammeln.“ Eine Antwort auf die Frage wird es erst dann geben, wenn die Aufstellungen vorm Spiel veröffentlicht werden.

FC St. Pauli gegen HSV:

Erstmeldung vom 27. Februar 2021:

Hamburg – Die Vorfreude könnte größer nicht sein. Am Montag, 1. März, um 20:30 Uhr, trifft der Hamburger SV auf den FC St. Pauli. Das Duell hat in Hamburg schon immer größte Brisanz, denn die Rivalität zwischen beiden Vereinen ist riesig. Alle, die es mit dem Fußball der Hansestadt halten, fiebern daher dieser Tage nur einer Frage entgegen: Wer wird Stadtmeister? 24hamburg.de/hsv hat sich die Teams genauer angeschaut und spekuliert, welche Profis am Montag in der Startaufstellung stehen könnten.

Fußballverein:Hamburger SV
Gründung:29. September 1887
Stadion:Volksparkstadion
Kapazität:57.000
Cheftrainer:Daniel Thioune

FC St. Pauli gegen HSV: Never change a winnig team – Kiezkicker wie gegen Darmstadt?

Der FC St. Pauli geht vielleicht sogar als kleiner Favorit in das Stadtderby gegen den HSV. Zwar stehen die Rothosen immer noch auf dem ersten Tabellenplatz der zweiten Liga, doch konnten sie zuletzt nur eins der letzten fünf Spiele gewinnen. Ganz anders der FC St. Pauli.

Vier Siege in Folge konnte das Team von Trainer Timo Schultz zuletzt feiern – die Kiezkicker haben einen richtig guten Lauf. Auch im letzten Spiel gegen SV Darmstadt 98 konnte St. Pauli wieder drei Tore schießen und gewinnen. Apropos Tore – einer wird ganz sicher auch am Montag gegen den HSV auf dem Platz stehen.

Tormonster Guido Burgstaller, der in den letzten sieben Spielen jedes Mal traf, darf sicher auch gegen den Rivalen ran. Besonders, weil Burgstaller gegen den HSV immer trifft: drei Spiele, drei Tore. Außerdem dürfte die Torwartfrage bei den Kiezkickern geklärt sein. Erstens macht Torhüter Dejan Stojanovic einen guten Job und zweitens flog Ersatztorwart Svend Brodersen erst unter der Woche wegen eines Ausrasters vom Trainingsplatz.

Welche Spieler schicken HSV-Trainer Thioune und St. Pauli-Trainer Schultz ins Stadtderby? (24hamburg.de-Montage)

Generell drängt sich die Frage auf, ob der FC St. Pauli überhaupt etwas an der Aufstellung aus dem Darmstadt-Spiel verändern muss. Schließlich lautet eine altbekannte Fußball-Weisheit: „never change a winning team“. Demnach würden in der Verteidigung auch gegen den HSV Sebastian Ohlsson, Philipp Ziereis, Jamie Lawrence und Leart Paqarada auflaufen. Philipp Ziereis hatte in einem St. Pauli-Internen Interview gesagt: „Jetzt habe ich umso mehr Bock, auch weil wir so gut drauf sind und ich topfit bin“. Zuvor hatte der Innenverteidiger mehrere Derbys wegen Verletzungen verpasst.

„Das Derby ist einfach etwas ganz besonderes.“

FC St. Pauli-Spieler Philipp Ziereis im vereinsinternen Interview

Im Mittelfeld agiert St. Pauli dann wie gewohnt mit Eric Smith, Finn Becker, Rodrigo Zalazar und Daniel Kyereh. Ganz vorne wird neben Guido Burgstaller erneut Omar Marmoush erwartet, der derzeit einen attraktiven Ball spielt, das Offensiv-Spiel des FC St. Pauli belebt und qualitativ locker mit den Offensiven des HSV mithalten kann.

St. Pauli gegen HSV: Viele Rückkehrer sollen Stabilität bringen – Innenverteidigung mit Rick van Drongelen?

Im Gegensatz zum FC St. Pauli, ist es beim HSV relativ sicher, dass sich in der Aufstellung im Vergleich zum Spiel gegen die Würzburger Kickers einiges ändern wird. So ist fest davon auszugehen, dass Mittelfeldmann Jeremy Dudziak in die Startelf der Rothosen zurückkehren wird.

Immerhin bringt er jede Menge Offensiv-Power mit und schoss kürzlich sogar sein erstes Tor. Zusammen mit ihm werden auch Bakery Jatta und Josha Vagnoman in der Startelf zurückerwartet. Jatta ersetzt den zuletzt blassen Narey, Vagnoman kommt für Jan Gyamerah rein, der zwar einen guten Job machte, nach vorne aber deutlich unauffälliger spielt als Vagnoman.

„Rick ist heiß und will mithelfen.“

HSV-Sportdirektor Michael Mutzel über Rick van Drongelen

Ebenfalls in die Startelf zurückkehren wird garantiert Stephan Ambrosius. Er kehrt nach seiner Gelb-Sperre, die er sich eventuell im Hinblick auf das Derby absichtlich abholte, in die Innenverteidigung zurück. Apropos Innenverteidigung: hier könnte es eine große Überraschung geben. Denn die Chancen stehen gut, dass Rick van Drongelen nach seinem Kreuzbandriss zurückkommt. Er würde den zuletzt sehr heftig kritisierten Gideon Jung ersetzen. Trainer Daniel Thioune hatte van Drongelen unter der Woche einen Startelf-Einsatz in Aussicht gestellt.

Die Aufstellung von Kapitän Tim Leibold, Mittelmann Moritz Heyer, Sonny Kittel und Simon Terodde dürfte klar sein, mit Ausnahme des letzten Spieles bringen diese Profis konstant ihre Leistung und zählen zu den Stammkräften im HSV-Spiel. Auch Torwart Sven Ulreich wird wieder im Kasten der Rothosen stehen.

Im Mittelfeld gibt es dann noch eine fragliche Position. Dabei kommt es ganz auf die Ausrichtung des Teams in dem Stadtderby an. Entweder setzt Daniel Thioune auf Angriff und lässt Manuel Wintzheimer neben Simon Terodde ran, oder er fokussiert sich auf die Abwehr und setzt auf David Kinsombi neben Moritz Heyer. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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