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Schock-Nachricht: HSV-Stammkraft Heyer droht gegen Sandhausen auszufallen

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Von: Denny Konzack

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Moritz Heyer zählt beim HSV zu den unangefochtenen Stammspielern. Jetzt droht ihm aufgrund eines Trainingsunfalls gegen Sandhausen eine Pause.

Hamburg – Der Hamburger SV belegt derzeit den dritten Tabellenplatz der Zweiten Bundesliga. Mit 40 Punkten sind die Rothosen im Kampf um die Rückkehr ins deutsche Oberhaus weiterhin im Rennen, auch aufgrund der letzten drei Liga-Partien, in denen die Hamburger jeweils drei Siege mitnehmen konnten. Auch die Performance im DFB-Pokal 2022 sorgt bei vielen HSV-Fans für reichlich Freude, immerhin stehen die Hanseaten auch in diesem Wettbewerb bereits im Viertelfinale, schalteten den Bundesligisten 1. FC Köln im Elfmeterschießen aus.

Spieler:Moritz Heyer
Aktueller Verein:Hamburger SV
Position:Verteidigung, Mittelfeld
Spiele diese Saison:21

Mit der besten Defensive der 2. Bundesliga, die in 22 Spielen lediglich 20 Gegentore zuließ, spielt der HSV im Gegensatz zu den letzten drei Saisons gut. Und das, obwohl die Hamburger zwischenzeitlich mit Verletzungspech zu kämpfen hatten. Comebacks von Josha Vagnoman und Anssi Suhonen stehen zwar bevor, doch jetzt droht Rechtsverteidiger Moritz Heyer auszufallen. Der 26-Jährige blieb bei einer Trainingseinheit im Rasen hängen, konnte nicht weitermachen. Sein Einsatz gegen Sandhausen? Fraglich.

Der HSV mit Optionen: Diese zwei Akteure könnten HSV-Allrounder Moritz Heyer ersetzen

Falls es ein Verletzungscomeback von Josha Vagnoman gegen den SV Sandhausen geben sollte, ist es dennoch unwahrscheinlich, dass der Hamburger von Beginn an in die Partie kommt.

HSV-Allrounder Moritz Heyer liegt mit Schmerzen auf dem Boden des Spielfeldes
Moritz Heyer, der HSV-Allrounder, verletzte sich im Training und droht jetzt für das Spiel gegen den SV Sandhausen auszufallen © PhilippSzyza/imago

Nach seiner langen Verletzung würde HSV-Trainer Tim Walter bei einem möglichen Einsatz des 21-jährigen Rechtsverteidigers, der Allrounder Moritz Heyer positionsgetreu ersetzen könnte, wohl auf Nummer sicher gehen. Somit wäre ein Einsatz wohl erst zu einem späteren Zeitpunkt in der Partie denkbar.

Mit Jan Gyamerah hätte der 46-jährige Coach jedoch ein Ass im Ärmel. Gyamerah wurde im Winter zwar mit dem VfL Bochum in Verbindung gebracht, performt als Back-up nach längeren Startschwierigkeiten, allerdings sehr solide. Der gebürtige Berliner kann auf beiden Seiten agieren und kommt ebenso wie Heyer mit ordentlich Tempo. Die finale Entscheidung, ob Heyer gegen Sandhausen auflaufen kann, soll heute Nachmittag entschieden werden. Sollte es nicht reichen, wird HSV-Trainer Tim Walter wohl auf Jan Gyamerah für die Startelf-Position zurückgreifen.

Der HSV hat die Qualitäten in den eigenen Reihen, Ausfälle zu kompensieren

In der Hin- und Rückrunde mussten die Rothosen immer wieder auf Verletzungsausfälle reagieren und fand immer die passende Lösung. Viele HSV-Fans betrachteten die vergangene Transfer-Periode als wahres Transfer-Desaster. Nur eine Neuverpflichtung präsentierte der HSV, im Namen von Giorgi Chakvetadze. Doch wie Tim Walter auf der Pressekonferenz vor dem kommenden Spieltag berichtete, waren viele Neuverpflichtungen im Winter nie der Plan der Hamburger.

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Für die Rothosen wird der Tag vor dem Spiel gegen den SV Sandhausen zum Tag der Erkenntnis und egal welche Schlüsse man vor der nächsten Partie im Volkspark auch ziehen mag, der HSV verfügt über die nötigen Alternativen, um auf jeden individuellen Ausfall positiv reagieren zu können. Bestes Beispiel dafür, wäre die derzeitige Stammkraft Mario Vuskovic, der lediglich als Backup für Jonas David gedacht war. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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