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Schalke, Werder, HSV: Haben Rothosen dank Trainingslager Vorteile beim Aufstieg?

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Von: Denny Konzack

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Drei Goliaths gegen viele kleine Davids. Stolpern nicht erlaubt. Bei den kleinsten Fehlern droht ein weiteres Jahr Liga Zwei. Jetzt heißt es „Ruhe bewahren“.

Hamburg – In der Zweiten Fußball-Bundesliga stehen spannende Wochen um den Aufstieg ins Oberhaus des deutschen Fußballs an. Mit von der Partie ist wieder einmal der Hamburger Sportverein, der zum vierten Mal Anlauf nimmt, der SV Werder Bremen sowie der FC Schalke 04., der neben dem HSV ein echter Gigant der Zweiten Liga ist. Alle drei Vereine sind in dieser Saison noch in Reichweite der Aufstiegsplätze. Der HSV belegt 30 Punkten den dritten Platz, punktgleich mit Schalke 04, die aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf Platz 4 der Tabelle stehen. Der SV Werder Bremen lauert mit 29 Punkten auf Rang Sieben.

Verein:Hamburger SVFC Schalke 04SV Werder Bremen
Tabellenplatz:3 (30 Punkte)4 (30 Punkte)7 (29 Punkte)
Siege:798
Torverhältnis:31:1834:2332:25

Es gibt in der Zweiten Liga jedoch nicht nur große Klubs, bei denen das Thema „Aufstieg“ quasi schon zur DNA gehören muss. Viele kleine, freche, abgezockte und willige Vereine, buhlen ebenso um die Gunst der Plätze 1 - 3. Gerade gegen die kleinen, vermeintlich schlechteren Vereine, sehen die „Großen“ des Öfteren nicht gut aus. Kein Wunder also, dass die „Flaggschiffe“ der 2. Bundesliga darauf bedacht sind, keine unnötigen Fehler zu machen. Der HSV sondiert deshalb laut Transfergerüchten den Transfermarkt für mögliche Verstärkung in der Rückrunde, um für jeden individuellen Ausfall, einen Plan B zu haben.

Der HSV reiste ins Trainingslager, Schalke und Bremen brachen wegen Corona-Fällen die Reise ab

Simon Terodde (FC Schalke 04), Marvin Duksch (SV Werder Bremen) und Sonny Kittel (Hamburger SV) vor einem Tornetz im Stadion und das Logo der zweiten DFB-Bundesliga.
2. Bundesliga: Simon Terodde (FC Schalke 04, l-r), Marvin Duksch (SV Werder Bremen) und Sonny Kittel (Hamburger SV) hoffen auf den Aufstieg ihrer Vereine. (24hamburg.de-Montage) © Maik Hölter/Joachim Sielski/imago/Axel Heimken/Christian Charisius/dpa

Während die Rothosen die Sonne im spanischen Trainingslager in Sotogrande für schweißtreibende Einheiten und spaßigen Ausgleich wie einem Paddle-Tennis-Turnier nutzen konnten, blieben dem SV Werder Bremen sowie dem FC Schalke 04 lediglich das kalte, verregnete Deutschland. Beide mussten ihre Reisen kurzerhand aufgrund von Corona-Fällen innerhalb des Teams absagen. Zudem gewannen die Hanseaten unter HSV-Coach Tim Walter ihr Testspiel gegen den Karlsruher SC, der ebenfalls zu den „Kleinen“-Konkurrenten zählt, mit einem souveränen 3:1 Sieg.

Bremen siegte gegen den 11. Platzierten der Dritten Bundesliga, Viktoria Berlin, mit 3:0. Schalke 04 jedoch kam gegen den Siebzehnten der niederländischen Eredivisie, Fortuna Sittard, lediglich auf ein mageres 1:1. Schlechtes Vorbereitungs-Ergebnis für einen der größten Aufstiegs-Kandidaten der Zweiten Bundesliga. Der SV Werder Bremen ist mit vier Siegen in Folge in den Winterurlaub gegangen. Der HSV kommt insgesamt auf 15 ungeschlagene Partien in dieser Saison, stellte mit 12 ungeschlagenen Spielen in Serie sogar einen Zweitliga-Rekord auf.

Und der FC Schalke 04? Der schied bereits gegen 1860 München im DFB-Pokal in der zweiten Runde aus und zeigt auch in der Liga teils sehr schwankende Leistungen.

Die „Kleinen“ halten mit den „Großen“ mit und warten auf schwache Momente der Liga-Giganten.

Keine Frage, der FC St. Pauli ist zwar kein großer Klub, jedoch ist der Herbstmeister auf einem guten Weg, dieses Jahr direkt in die Erste Bundesliga aufzusteigen. Mit 36 Punkten hat man zum drittplatzierten Stadtrivalen Hamburger SV satte sechs Punkte Vorsprung. Auf Platz 2 folgt Darmstadt mit 35 Punkten. Die Plätze 3 bis 10 trennen lediglich fünf Punkte. Die „Kleinen“ wie zum Beispiel der SC Paderborn, der FC Heidenheim oder der SSV Jahn Regensburg lauern auf Fehler der „Großen“. Bleiben in der Liga auf Schlagweite.

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Eine spannende Rückrunde erwartete uns dieses Jahr. Der Hamburger SV ist unter Trainer Tim Walter in dieser Saison zu einer echten Einheit mutiert. Während es in den finalen Wochen der Winter-Transfer-Phase noch einiges an Personalien zu klären gibt, zum Beispiel, ob der Leih-Vertrag von Mikkel Kaufmann vorzeitig beendet wird, oder ob Jan Gyamerah sich dem VfL Bochum anschließen wird. Ein Belgier wird zudem als Neuzugang in den Transfergerüchten für den HSV gehandelt.

Am Ende wird derjenige den Aufstieg in die Erste Liga klarmachen, der, wie in fast jeder Saison, die stärksten Nerven in der finalen Phase der Saison beweist. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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