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Sandhausens Diekmeier kurz vor Duell gegen Ex-Klub: „HSV muss sich warm anziehen“

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Von: Denny Konzack

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Ganze acht Jahre schnürte er die Schuhe für den HSV. Als Kapitän des SV Sandhausen folgt jetzt allerdings sein siebtes Aufeinandertreffen gegen seinen Ex-Klub.

Hamburg - Am heutigen Nachmittag um 13.30 Uhr gibt es für Dennis Diekmeier im siebten Aufeinandertreffen zwischen dem Hamburger SV und seinem jetzigen Klub, dem SV Sandhausen, erneut ein emotionales Wiedersehen. Der heute 32-Jahre alte Rechtsverteidiger spielte von 2010/11 bis zum Sommer 2019 für die Rothosen, ehe man sich in Hamburg dazu entschied, seinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Sein neues Glück fand er bereits im Januar 2019, als er sich dem SV Sandhausen anschloss und heute als deren Kapitän die Abwehrkette dirigiert.

Spieler:Dennis Diekmeier
Aktueller Verein:SV Sandhausen
Letzter Verein:Hamburger SV
Position:Rechter Verteidiger

Während der SV Sandhausen auf dem 15. Tabellenplatz rangiert, spielt der HSV auf dem dritten Tabellenplatz weiterhin um die Rückkehr in die Erste Bundesliga, zu der sich auch HSV-Kapitän Sebastian Schonlau geäußert hatte. Doch HSV-Trainer Tim Walter und sein Team müssen aufpassen, den vermeintlichen Underdog nicht zu unterschätzen und weiterhin Vollgas-Fußball zu spielen. Ex-HSV-Profi Dennis Diekmeier findet vor dem Duell warnende Worte für seine Ex-Kollegen aus Hamburg.

Tabellenplatzierung sagt in der Zweiten Bundesliga nichts aus: Diekmeier prognostiziert stürmisches Duell

Dennis Diekmeier, SV Sandhausen-Kapitän, klatscht in die Hände, HSV-Fans mit Fahnen
Viele Jahre spielte er für den HSV. Immer wieder freut sich SV Sandhausen-Kapitän Dennis Diekmeier (32) auf das Wiedersehen mit seinem Ex-Klub. (24hamburg.de-Montage) © kbs/foto2press/imago

„Der HSV muss sich warm anziehen. In Hamburg herrscht in diesen Tagen stürmisches Wetter. Und so wird es auch bei uns werden“, warnte er bei der BILD-Zeitung seine ehemaligen Kollegen und der SV Sandhausen ist durchaus in der Lage den HSV zu ärgern. Im vergangenen Jahr verschenkten die Rothosen in Sandhausen wichtige Punkte, verlor mit einem 2:1 und verpasste somit zum dritten Mal den Aufstieg in die Erste Bundesliga. „Für solche Begegnungen ist man doch Fußballer geworden, oder?“

Die Tabellenkonstellation der beiden Klubs verrät auch in diesem Jahr nichts über den möglichen Ausgang der Partie. In der Zweiten Bundesliga sind die vermeintlich „kleineren“ Vereine nämlich durchaus in der Lage, die Liga-Giganten wie zum Beispiel den HSV, den FC Schalke 04 oder auch den SV Werder Bremen zu ärgern. Passen die Hamburger also gegen den SV Sandhausen nicht auf, droht, wie in den letzten Jahren, der Absturz.

Der HSV im Fernduell gegen Werder Bremen: Wer siegt, wird Spitzenreiter

Die Konkurrenz um den Aufstieg in dieser Saison ist groß. Am heutigen Nachmittag muss der SV Werder Bremen, der aktuell den zweiten Tabellenplatz belegt, parallel zum HSV-Sandhausen-Spiel, gegen den Tabellenletzten FC Ingolstadt ran. Sollte der Hamburger SV heute gegen den SV Sandhausen gewinnen und Werder ihr Spiel gegen Ingolstadt verlieren, stünde, zumindest für 24 Stunden, der HSV als neuer Spitzenreiter der Zweitliga-Tabelle fest. Zudem würden die Rothosen den nächsten Meilenstein erreichen.

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Am morgigen Sonntag spielt allerdings noch der FC St. Pauli gegen Hannover 96 und der SV Darmstadt muss gegen den FC Hansa Rostock ran. Mit einem Sieg könnte St. Pauli die Tabellenführung festigen. HSV-Trainer Tim Walter steht vor einer weiteren schweren Aufgabe, doch mit einem Rekord, mit dem die Rothosen sogar den FC Bayern München und Borussia Dortmund abhängen, können die Rothosen mit breiter Brust in die Partie gegen Sandhausen starten. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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