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Omikron-Infektion oder nicht? So steht es um HSV-Corona-Fall Bakery Jatta

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Von: Jan Knötzsch

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Bakery Jatta ist am Coronavirus erkrankt. Er fehlt im Trainingslager des HSV in Spanien. Der Verdacht: eine Infektion mit Omikron. Wird er rechtzeitig fit?

Hamburg – Corona. Immer wieder Corona. Das Coronavirus ist einfach nicht kleinzukriegen. Es macht auch vor Hamburg keinen Halt. Zwar gibt es inzwischen eine Studie mit einer Erklärung für milde Omikron-Verläufe, die besagt, dass die Variante die Lunge seltener angreift, doch zuletzt gab es im Fun-Parc Trittau vor den Toren der Hansestadt Hamburg einen weiteren Fall – bis zu 1000 Gäste wurden anschließend gesucht, weil sie in Quarantäne mussten. Und auch den Hamburger SV hat Corona erwischt. Tim Leibold wurde in der vergangenen Woche positiv auf das Coronavirus getestet.

Bei ihm ist es nicht allzu wild. Der Ex-Kapitän fällt mit seinem Kreuzbandriss so oder so noch lange aus. Doch auch Bakery Jatta hat es erwischt. Und der ist für den HSV derzeit wichtiger als Leibold. Wie steht es um Bakery Jatta, der in der Frage nach seiner Identität von der Staatsanwaltschaft Hamburg inzwischen angeklagt ist? Hat sich Bakery Jatta unter Umständen sogar die Omikron-Variante des Coronavirus eingefangen?

Fußballspieler:Bakery Jatta
Geboren:6. Juni 1998 (Alter 23 Jahre) in Gunjur/Gambia
Vertrag beim HSV bis:30. Juni 2024
Marktwert:1,3 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de)

HSV-Spieler Bakery Jatta: Anwalt hat im Identitäts-Verfahren fristgerecht Einwendung gegen Verfahren eingelegt

Der Reihe nach: Die Mannschaft des Hamburger SV um Trainer Tim Walter befindet sich in der Vorbereitung auf die Rest-Saison in der Zweiten Liga im Trainingslager im spanischen Sotogrande – ohne Bakery Jatta und mittendrin im spanischen Hochrisikogebiet, was Corona angeht. „Dort sind wir abgeschottet von allen anderen, wodurch es einfacher ist, die Jungs zusammenzuhaben und nicht jeden Abend zu denken: Oh, wenn sie heute was essen gehen oder unter vielen Menschen sind, könnte was passieren“, hatte HSV-Trainer Tim Walter, dem weiter der sofortige Verlust von Faride Alidou droht, die Reise erklärt.

HSV-Spieler Bakery Jatta beim Aufwärmen in Trainingskleidung des Hamburger SV. Daneben ein Coronavirus.
HSV-Spieler Bakery Jatta hat sich mit dem Coronavirus infiziert – ist es die Omikron-Variante? © imago

Eine Reise, die HSV-Kicker Bakery Jatta gar nicht erst mit angetreten hat. Der Gambier, dessen Anwalt Thomas Bliwier laut der Hamburger Morgenpost zu Beginn dieser Woche Einwendung gegen die Eröffnung eines Hauptverfahrens nach der Anklage durch die Staatsanwaltschaft Hamburg erhoben hat, befindet sich in Corona-Quarantäne. Bakery Jatta trainiert in seiner Wohnung auf einem vom HSV zur Verfügung gestellten Fahrrad-Ergometer. Um sich wenigstens ein wenig fit zu halten für den Fall, dass er am Freitag, 14. Januar 2022 im Zweitliga-Spiel gegen Dynamo Dresden wieder ran darf.

Corona-Fall beim HSV: Hat sich Bakery Jatta mit der Omikron-Variante des Virus infiziert?

Dass dem letztlich so sein wird – darauf hofft HSV-Trainer Tim Walter, dem HSV-Sportvorstand Jonas Boldt eventuell Wintertransfers bescheren könnte. Bakery Jatta habe „keine Symptome“, sagt HSV-Trainer Tim Walter, der sich zuletzt über ein Lob von Ex-FC Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge freuen durfte und das Lob von Ex-HSV-Keeper René Adler mitbekommen haben dürfte, dass der HSV auf der Torwartposition gut aufgestellt sei. Hier verhandelt HSV-Sportvorstand Jonas Boldt weiterhin mit Daniel Heuer Fernandes darüber, ob der Schlussmann seinen im Sommer 2022 auslaufenden Vertrag beim Klub aus dem Volksparkstadion verlängert oder nicht.

Diese Sorgen hat der HSV bei Bakery Jatta nicht. Dafür aber andere. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, steht bei der Corona-Infektion des 23-Jährigen die Frage im Raum, ob sich Bakery Jatta mit der Omikron-Variante des Coronavirus infiziert hat. Bislang, so das Abendblatt, sei unklar, ob dies bei Bakery Jatta der Fall ist. In Hamburg werden laut Abendblatt derzeit nur bei wenigen positiv Getesteten weitere Laboranalysen gemacht, um die Variante festzustellen. Menschen, die sich mit der Omikron-Variante – das ist übrigens die „Super-Immunität“ gegen sie – infiziert haben, müssen nach aktuellem Stand 14 Tage in Quarantäne bleiben.

Omikron-Variante bei Bakery Jatta? So könnte sich der mit Corona infizierte HSV-Spieler freitesten

Dies ist unabhängig davon, ob die mit der Omikron-Variante infizierte Person Symptome hat oder nicht. Nur bei den vorherigen Corona-Varianten können Infizierte ohne Symptome und mit Impfschutz nach einer Woche die Isolation durch einen negativen Corona-Test beenden – allerdings auch nur nach Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt.

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Allerdings hat der neue Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) aus der Regierung von Neu-Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bereits erklärt: Die Quarantäne-Zeit bei einer Omikron-Infektion soll, wie in anderen Staaten auch, künftig verkürzt werden. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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