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Neue Corona-Bestimmungen: Jetzt droht dem Hamburger SV ein Millionenverlust!

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Von: Denny Konzack

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Durch die beschränkte Teilnehmerzahl an Sportgroßveranstaltungen, droht dem HSV jetzt ein Millionenverlust in den letzten beiden Heimspielen vor der Winterpause.

Hamburg – Nun gelten also bundesweit wieder verschärfte Regeln für die gesamte Bevölkerung – in sämtlichen Bereichen. Für den Hamburger SV, jeden Profi-Klub und deren Supporter bedeutet das auch, dass ein Besuch im Stadion wieder nur unter stark eingeschränkten Bedingungen stattfinden kann. Für die Stadien in Deutschlands Ligen sind ab sofort nur noch eine maximale Auslastung von 30 bis 50 % zugelassen. Die 2G-Regel besagt, nur wer „gemipft“ oder „genesen“ ist, darf mit einer FFP2-Maske das Stadion aufsuchen.

Verein:Hamburger SV
Gegründet:29. September 1887
Zuschauerplätze im Volkspark:57.000
Derzeit zugelassen aufgrund Corona-Bestimmung:15.000

Für die Heimspiele gegen den FC Hansa Rostock (12.12.) und gegen den FC Schalke (18.12) plante der HSV mit deutlich höheren Zuschauerzahlen als in den letzten Partien gegen Ingolstadt oder Jahn Regensburg. Bereits jetzt stelle die Elf von HSV Coach Trainer Tim Walter einen Minusrekord in Sachen Stadionbesucher auf, verkaufte im Schnitt lediglich 24.842 Tickets pro Partie, nach Angaben des Hamburger Abendblatts. Trotz einer wohlgemerkt gesteigerten Leistung der Mannschaft aus dem Volksparkstadion. In Hamburg übten zudem viele Fans weiterhin Kritik, wegen der Pfiffe äußerte sich Tim Walter zuletzt noch einmal deutlich.

Der HSV plante für die Heimspiele gegen Hansa Rostock und den FC Schalke 04 mit höheren Einnahmen

Sportvorstand des Hamburger SV Jonas Boldt läuft mit gesenktem Kopf über den Rasen im Volksparkstadion
Neue Corona-Auflagen. Millionenverlust. Das bereitet HSV-Sportvorstand Jonas Boldt mächtig Sorgen. © Kalle Meincke/IMAGO

Für viele Klubs der deutschen Ligen bringt das einen millionenschweren Verlust mit sich und wieder einmal das Bangen, gerade bei den kleineren Vereinen, um die Existenz. Das einzig Erfreuliche daran ist, dass der Bund die Corona-Hilfe für den Profi-Sport bis Ende März 2022 verlängert hat, nach Information der BILD. Für die Amateurvereine, die aufgrund der letzten Bestimmungen bereits um den Erhalt ihrer Existenz bangen mussten, bleibt es dennoch eine schier aussichtslose Situation.

Jetzt darf der HSV maximal „nur“ noch 15.000 Zuschauer im Volkspark willkommen heißen, statt geträumten 60.000 und vollem Haus, berichtete die Mopo. Hier muss man kein Genie sein, um hochzurechnen, wie wenig Fans jetzt nach den neuen Stadionbestimmungen und letzten, rekordverdächtig niedrigen Zuschauerzahlen bei Heimspielen letztendlich den Weg in das Volksparkstadion finden werden. Statt der umgerechnet 1,8 Millionen Euro Einnahmen an Ticketverkäufen für die letzten beiden Heimspiele der Saison, bleibt dem HSV jetzt wahrscheinlich gerade einmal die Hälfte.

Der HSV hat weiterhin einen schweren Stand bei einigen Fans. Neue Corona-Auflagen erschweren die Wiedervereinigung

Das Band zwischen den Rothosen und seinen Fans, das der HSV mit guten Leistungen wieder zusammenflicken wollte, wird jetzt wahrscheinlich wieder erneut durch neue Corona-Auflagen zerschnitten, zumindest ein wenig angerissen. Viele ungeimpfte Fans diskutierten bereits vor den allgemeinen Corona-Beschränkungen im Stadion darüber, dass sie sich vom Verein ausgestoßen fühlen. Allerdings trifft dieses Szenario nicht nur den HSV, sondern die gesamten, deutschen Ligen und deren Vereine.

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Jetzt werden sich, zumindest ein paar der Widersacher und Impfgegner, einmal mehr überlegen müssen, ob eine Impfung für sie nicht doch infrage kommt.

Der HSV war mit Faride Alidou, der Ingolstadt fast im Alleingang aus dem Stadion ballerte und einem stark aufspielenden Sonny Kittel, der die HSV-Bestmarke von Ex-HSVer Simon Terodde knacken könnte, wieder ordentlich dabei. Beide sorgten in den letzten Wochen für viel Freude und Spaß am Spiel der Rothosen. Jetzt kommt der nächste Dämpfer in Form von verschärften Corona-Bedingungen und wir sind gespannt, wie der Hamburger SV, aber vor allem seine Fans, damit umgehen werden. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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