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Neue Aufgabe für Ex-HSV-Coach: Joe Zinnbauer wird Trainer bei Lokomotive Moskau

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Von: Jan Knötzsch

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Der ehemalige HSV-Trainer Joe Zinnbauer tritt eine neue Stelle an: Den 52-Jährige zieht es nach Russland, wo er neuer Trainer bei Lokomotive Moskau wird.

Moskau/Hamburg – Einst stand er an der Seitenlinie im Volksparkstadion, wo inzwischen Tim Walter einer seiner Nachfolger als HSV-Trainer ist und sich mit der Mannschaft des Zweitligisten aus der Hansestadt Hamburg auf die insgesamt nun bereits fünfte Saison des Clubs in der Zweiten Bundesliga vorbereitet – Personalplanungen, bei denen es unter anderem um die Zukunft von HSV-Innenverteidiger Mario Vuskovic und die Klärung des Wechsels von Josha Vagnoman vom HSV zum VfB Stuttgart geht, inklusive.

Joe Zinnbauer wird das Treiben in Hamburg künftig aus weiter Ferne betrachten. Den 52-Jährigen Ex-Trainer des HSV zieht es nach Russland. Genauer gesagt: zum Fußball-Erstligisten Lokomotive Moskau.

Ex-HSV-Coach übernimmt Lokomotive Moskau: Beim russischen Erstligisten trifft Joe Zinnbauer auf weitere Deutsche

Zinnbauer war zuletzt bei den Orlando Pirates in Südafrika und löst beim dreimaligen russischen Meister früheren deutschen Nationalspieler Marvin Compper ab. Der Ex-Profi, der im März dieses Jahres die Nachfolge des ehemaligen HSV-Trainers Markus Gisdol in Moskau angetreten hatte, soll jedoch weiter zum Trainerstab gehören. Markus Gisdol hatte das Traineramt wegen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine niedergelegt. Zinnbauer und Compper sind nicht die einzigen Deutschen bei Lokomotive Moskau: Mit Thomas Zorn hat Lokomotive auch einen Deutschen als Sportdirektor.

Ex-HSV-Trainer Joe Zinnbauer an der Seitenlinie bei einem Spiel.
Ex-HSV-Trainer Joe Zinnbauer hat einen neuen Verein gefunden © Geisser/imago

„Marvin ist das wichtigste Element im Trainerstab“, sagt Zinnbauer in einem auf der Vereinsseite von Lokomotive Moskau veröffentlichten Interview. Er habe vorher mehrmals mit ihm telefoniert. „Wir verstehen uns gut. Wir haben die gleiche Fußballphilosophie. Ich kann sagen, dass Marvin und ich auf einer Wellenlänge liegen“, so Zinnbauer, der den HSV in der Saison 2014/2015 in der Bundesliga trainierte und sich vor geraumer Zeit zum „Trainersterben“ beim HSV geäußert hatte und den HSV als „ganz schwierigen Club für Trainer“ bezeichnete. (mit dpa-Material)

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