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Mit dem UKE: HSV baut sich für 15 Millionen Euro eigene Klinik im Volkspark

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Von: Jan Knötzsch

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Der HSV investiert. Nicht in Beine, sondern in Steine. Mit dem UKE und Philips baut sich der Zweitligist seine eigene Klinik. 24hamburg.de verrät die Details.

Hamburg – Der Hamburger SV hat eine große Baustelle. Genau genommen: Der Zweitligist aus der Hansestadt Hamburg hat sogar mehrere davon. In seinem Kader geht es dabei um eine mögliche Vertragsverlängerung mit Torhüter Daniel Heuer Fernandes. Und um die Frage, wo die Zukunft von HSV-Top-Talent Faride Alidou liegt. Überhaupt haben HSV-Sportvorstand Jonas Boldt und Sportdirektor Michael Mutzel in Sachen HSV-Personal einiges zu tun.

Eine Sache allerdings ist jedenfalls schon sicher: Der HSV bekommt einen Neuzugang. 15 Millionen Euro teuer. Um genau diese Baustelle, die der HSV angegangen ist und die jetzt fix gemacht wird, dreht sich die aktuellste HSV-News. Dabei investiert der Klub aus dem Volksparkstadion allerdings nicht in Beine. Sondern in Steine.

Fußballverein:Hamburger SV
Gegründet:29. September 1887 in Hamburg
Mitglieder:84.200
Vereinsfarben:Blau-Weiß-Schwarz
Ligazugehörigkeit:Zweite Bundesliga

HSV-News: Zweitligist investiert gemeinsam mit dem UKE und der Eletronik-Firma Philips in HSV-Klinik

Denn: Der HSV baut. Nein, nicht im Stadion. Das bleibt so, wie es ist – und wird hoffentlich irgendwann, wenn auch die einer Rückkehr immer noch ablehnende gegenüberstehenden HSV-Ultras wieder da sind, auch mal wieder vollständig gefüllt sein. Aktuell aber ist dies wegen der Coronavirus-Pandemie nichts als Zukunftsmusik. Um die Zukunft geht es auch beim HSV-Projekt, das vor dem Volksparkstadion entsteht. Genauer gesagt: vor dem „Parkplatz Gelb“, der sich vor der Heimspielstätte des Teams von HSV-Trainer Tim Walter befindet.

Im Hintergrund das Volksparkstadion des HSV und die Einfahrt zum Parkplatz. Im weißen Kreis eingeklinkt: Zwei Medizinkoffer.
Der Hamburger SV baut in unmittelbarer Nähe zum Volksparkstadion seine eigene Klinik. Die Eröffnung ist für das Jahr 2023 geplant. (24hamburg.de-Montage) © Jan Knötzsch/24hamburg.de & Karina Hessland/imago

Der musste in der laufenden Saison immer wieder Rückschläge hinnehmen, was die Gesundheit seiner Spieler betrifft: Tim Leibold hat sich bekanntlich das Kreuzband gerissen. Auch Stephan Ambrosius fehlt dem HSV, bei dem TV-Experte Patrick Wasserzieht mahnt, der HSV solle sich ein „Beispiel am FC Bayern nehmen“. Bei Josha Vagnoman verschiebt sich das geplante Comeback immer wieder – auf den Außenverteidiger kann HSV-Trainer Tim Walter in diesem Kalenderjahr nicht mehr zurückgreifen.

HSV bekommt eigene Klinik in direkter Nähe zum Volksparkstadion – so viel zahlen die einzelnen Partner

Die üblichen Verletzungssorgen in einer langen Saison, in der der HSV bisher hinter dem FC St. Pauli nur noch die Nummer zwei in Hamburg ist. Doch nicht nur auf, sondern auch neben des Platzes kann und muss sich ein Klub immer weiterentwickeln. Und so ist die Sache mit der Baustelle, die der HSV hat, wortwörtlich zu nehmen: Der Zweitligist aus Hamburg baut sich in unmittelbarer Nähe zu seinen Trainingsplätzen und dem Volksparkstadion eine eigene Klinik. Innerhalb einer Zeitspanne von eineinhalb Jahren soll hier das sogenannte neue Athleticum entstehen.

Die Bagger sind bereits angerollt nachdem dem HSV, der sein Wintertrainingslager im sonnigen Sotogrande abhalten wird, die Baugenehmigung erhalten hat. Das gesamte Projekt, die künftige HSV-Klinik soll auf vier Etagen 5000 Quadratmeter Fläche haben, kostet 15 Millionen Euro. Die zahlt der HSV allerdings nicht allein. Wie die Mopo berichtet, sind sowohl der HSV als auch Eletronik-Riese Philips mit je 25,1 Prozent an der Klinik beteiligt. Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist zu 49,8 Prozent beteiligt.

Neue HSV-Klinik im Volkspark: Das ist der Zeitplan bis zur Eröffnung des 15 Millionen-Euro-Projekts

„Mit der Baugenehmigung haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht und können jetzt mit voller Kraft loslegen. Wir möchten uns ausdrücklich bei der Freien und Hansestadt Hamburg und insbesondere dem Bezirk Altona für ein stets sehr konstruktives Genehmigungsverfahren bedanken“, zitiert die Mopo Torsten Martens vom Investor und Projektentwickler – einem Joint Venture der „property team AG“ und der „HASPA PeB“. 

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Bis die neue HSV-Klinik im Volkspark allerdings fertig ist und so aussieht, wie sie am Ende aussehen soll, wird es noch ein bisschen dauern: Die Grundsteinlegung für das Gebäude soll im Frühjahr 2022 erfolgen. Im ersten Halbjahr 2023 ist dann mit der Fertigstellung und Eröffnung der neuen HSV-Klinik zu rechnen. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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