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Mehr Fans im Stadion: So reagieren der HSV, der FC St. Pauli und Holstein Kiel

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Von: Denny Konzack

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Nach einem Statement vom Hamburger Senat sind ab sofort wieder mehr Zuschauer in den Stadien zugelassen. So reagieren die Nordklubs auf die positiven Nachrichten.

Hamburg – Erst vor wenigen Wochen legten die Hamburger Profiklubs Beschwerde gegen die niedrigen Zuschauerzahlen ein, die aufgrund der Corona-Situation in Hamburg vom Hamburger Senat und der Politik beschlossen worden sind. Die Hamburg Towers (Basketball), die Crocodiles Hamburg (Eishockey), sowie der FC St. Pauli und der Hamburger SV wollten sich mit der neuen Regelung nicht anfreunden. Jetzt gibt es, zumindest vorerst, eine kleine Lockerung der Maßnahmen.

Verein:Hamburger SV
Gegründet am:29. September 1887
Stadion:Volksparkstadion
Erlaubte Zuschauer:maximal 10.000

Der Hamburger Senat entschloss sich dazu, dem HSV zukünftig 10.000 Fans in den meisten Spielen im Stadion zu erlauben. Zuletzt waren lediglich 2.000 Zuschauer zugelassen. Der FC St. Pauli plant gegen den SC Paderborn am kommenden Spieltag mit zunächst 5.000 Zuschauern. In Hallen wurde die Regel von gerade einmal 1.000 auf 2.000 Besucher aufgestockt. Durchaus positive Nachrichten für die Nordklubs, die zwar die „Hütten“ immer noch nicht voll machen, dafür nach Monaten allerdings wieder deutlich mehr Ticket-Einnahmen generieren können.

Die Reaktionen der jeweiligen Bosse auf die Lockerungen unterscheiden sich dennoch extrem.

St. Pauli und Holstein Kiel zufrieden – der HSV hat einen Termin beim Bürgermeister der Stadt Hamburg

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher im Stadion vor den Flaggen vom 1. FC St. Pauli, dem Hamburger SV und von Holstein Kiel
Der Hamburger Senat lässt wieder mehr Zuschauer in Fußballstadien zu. Der 1. FC St. Pauli, der Hamburger SV und Holstein Kiel freuen sich über die Entscheidung. (24hamburg.de-Montage) © Marcus Brandt/Christian Charisius/Daniel Bockwoldt/Axel Heimken/dpa

In vier Wochen hat der HSV gleich zwei anstehende Partien, die eine „volle Hütte“ garantieren würden. Mit dem DFB-Pokalspiel gegen den Karlsruher SC und dem Nordderby gegen den SV Werder Bremen, wird trotz der Lockerungen, ein volles Stadion weiterhin ein Traum bleiben. Der FC St. Pauli-Boss Oke Göttlich, der kürzlich noch gegen die Corona-Regeln protestierte, begrüßt indes die Änderung: „Wir freuen uns über jeden Zuschauer mehr, den wir unter den gegebenen Umständen mit entsprechender Umsetzung unseres bewährten Hygiene-Konzepts am Millerntor begrüßen dürfen“, äußerte er bei der BILD-Zeitung.

Auch Holstein Kiel ist erfreut über die aktuellen Entscheidungen im Senat und Politik: „Das kann nur ein erster Schritt sein. Ich bin der Hoffnung, dass ab März 2022 weitergehende Öffnungen erfolgen und wir noch in dieser Saison wieder zu einer vollen Auslastung des Holstein-Stadions kommen werden“, sagte Holstein Kiel-Präsident Steffen Schneekloth. Doch der HSV kann sich mit der neuen Regelung überhaupt nicht anfreunden. Deshalb hat HSV-Finanzvorstand Dr. Thomas Wüstefeld am Donnerstag, 3. Februar 2022, einen Termin beim Bürgermeister der Stadt Hamburg, nach dem Gespräch sollen möglichst noch mehr Zuschauer erlaubt werden.

„Ohne ein Risko“: 25.000 bis 30.000 Besucher im Volkspark laut Dr. Wüstefeld ohne Bedenken möglich

Mit geeigneten Schutzmaßnahmen und ordentlichen Hygiene-Regeln könnte der HSV laut Aussagen von Dr. Wüstefeld in der BILD-Zeitung deutlich mehr Besucher im Volksparkstadion willkommen heißen – ohne Bedenken. Ein Gespräch zwischen ihm, dem Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und Innensenator Andy Grote soll demnach eine weitere Lockerung möglich machen. HSV-Finanzvorstand Dr. Wüstefeld geht von einer möglichen Anzahl von 25.000 bis 30.000 Besuchern aus.

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Dem in finanzielle Misslage geratenen Hamburger SV würde es nur allzu guttun, wieder mehr Tickets zu veräußern und somit die klammen Kassen wieder zu füllen. Für Mittelfeld-Juwel Faride Alidou bekommen die Hanseaten keine Ablöse, er verlässt den HSV im Sommer zum Vertragsende Richtung Frankfurt. In der Winterpause ist nicht viel passiert, daher wird man im Volkspark ordentlich die Daumen drücken, dass das Gespräch zwischen Dr. Wüstefeld, dem Bürgermeister und dem Innensenator, weitere positive Nachrichten bringen wird. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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