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Manni Kaltz knallhart zum 69. Geburtstag: „Ich schaue lieber Golf, als den HSV“

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Von: Denny Konzack

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Lange her, dass „Manni“ Kaltz vor den gegnerischen Toren mit seinen Bananen-Flanken für Unruhe gesorgt hat. Heute feiert der ehemalige HSVer seinen 69. Geburtstag.

Hamburg – Zusammen mit HSV-Legende Horst Hrubesch bildete Manfred Kaltz ein beinahe unaufhaltbares Duo für die gegnerische Verteidigung. Seine „Bananen-Flanken“, die aufgrund ihrer sehr kurvigen Flugbahn ihren Namen erhielten, sorgten stets für Gefahr im gegnerischen Strafraum. Die glorreichen Zeiten des Hamburger SV, in der die Rothosen sich für die Champions League qualifizierten und zu den Top-Teams in Deutschland zählten, sind lange vorbei. Heute droht dem HSV beim verpassten Wiederaufstieg ein großer Ausverkauf.

Person:Manfred Kaltz
Geboren am:06. Januar 1953
Einsätze für den Hamburger SV:730 (Quelle: transfermarkt.de)
Tore:100

Einer der Gründe für „Manni Kaltz“: lieber Golf im Fernsehen, anstatt den HSV anzusehen. Heute feiert der ehemalige „Flanken-Spezi“ des HSV seinen 69. Geburtstag und erzählte im Interview mit der BILD-Zeitung: „Der HSV ist nun schon seit vier Jahren in der 2. Liga. Das ist nichts mehr für mich. Ich schaue lieber Golf im Fernsehen.“ Trotz einem neuen Rekord, mit 12 Spielen in Serie ohne Niederlage, kann der erfolgreichste Kicker in der HSV-Geschichte seinem Verein nichts mehr abgewinnen. Der HSV spielt jetzt zum vierten Mal in Folge um den Wiederaufstieg in die Erste Bundesliga.

„Warum sollte ich dort hingehen?“ Manfred Kaltz wird beim Thema HSV deutlich

Manfred Kaltz führt 1988 den Hamburger SV durch die Katakomben auf den Platz
HSV-Legende und Meister der Bananen-Flanken Manfred „Manni“ Kaltz feiert heute, am 06. Januar 2022, seinen 69. Geburtstag. © Claus Bergmann/imago

Manfred Kaltz gewann mit dem HSV als Spieler die meisten Titel. Kein anderer Profi der Rothosen holte so viele Trophäen wie der gebürtige Ludwigshafener (am Rhein). Insgesamt nahm er mit den Hanseaten zwei Europacup-Pokale, drei HSV-Meistertitel sowie zwei DFB-Pokale in Empfang. Spitzenklasse! Noch heute ist Manfred Kaltz bei den HSV-Anhängern sehr beliebt. „An den Manni erinnert man sich gerne“, schrieb ein User auf der Social Meda Plattform Instagram.

Mit den Hanseaten hat die HSV-Legende heute nicht mehr viel am Hut. Auf Nachfrage der BILD, ob er denn das HSV-Museum in letzter Zeit besucht hatte, antwortete „Manni“ Kaltz wie folgt: „Warum sollte ich dort hingehen? Da ist ja schon lange keine Trophäe mehr dazugekommen.“ Auch Thorsten Mattuschka, Sky-Experte, sieht den HSV nicht mehr ganz oben, sondern nur noch als normalen Zweitligisten.

Nicht nur Manfred Kaltz: HSV-Mittelfeld-Regisseur Sonny Kittelt feiert ebenfalls Geburtstag

Sonny Kittel, der eine Rekordmarke von Simon Terodde knacken könnte, feiert heute, am 06. Januar seinen 29. Geburtstag. Insgesamt trennen den Deutschen mit polnischen Wurzeln satte 40 Jahre zur HSV-Ikone Kaltz. Dennoch hat sich Kittel zu einem der Erfolgsträger beim Hamburger SV entwickelt. Seit dem ersten Spieltag der laufenden Saison ist er aus dem Kader der Rothosen nicht mehr wegzudenken. Galt er die vergangenen Jahre noch als demotiviert nach hinten zu arbeiten und auf den sogenannten „zweiten Ball“ zu gehen, haut Sonny Kittel diese Saison alles raus.

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Momentan befindet sich der HSV im Trainingslager in Sotogrande, wo hart aber herzlich für die anstrengende Rückrunde gearbeitet wird. Während der HSV noch um eine Ablöse für Faride Alidou kämpft, die Transfergerüchte um ein Österreicher immer mehr Gehör finden und sich die Vertragsgespräche mit Heuer Fernandes in der finalen Phase befinden, dürfte Manfred Kaltz stattdessen einige Runden auf dem Golfplatz oder auf Wanderwegen drehen. Schafft der Hamburger SV in diesem Jahr den Aufstieg, kehrt die HSV-Legende vielleicht sogar wieder vor den Bildschirm zurück, um die Rothosen wieder zu verfolgen. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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