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Leistungseinbruch bei Faride Alidou: Was ist los beim HSV-Superstar?

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Von: Robin Dittrich

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Noch vor einigen Monaten galt Faride Alidou als der neue Superstar des HSV. Doch seit seinem sicheren Wechsel im Sommer läuft es beim Youngster nicht mehr.

Hamburg – Faride Alidou war seit Jahren der erste Spieler, der als Eigengewächs des Hamburger SV groß rauskommen sollte. Er hatte die Veranlagung und die Freude am Spiel. Dass aus Alidou noch ein ganz großer wird, hat er selbst in der Hand. Nur beim Hamburger SV wird sich der Youngster nicht mehr lange entwickeln. Im Sommer geht der erst 20-Jährige nach zehn Jahren mit der Raute auf der Brust zu Bundesligist Eintracht Frankfurt. Seit Bekanntwerden des Wechsels scheint es bei Alidou nicht mehr rund zu laufen – kommt er mit dem Druck nicht zurecht?

Fußballspieler:Faride Alidou
Geboren:18. Juli 2001 in Hamburg
Bilanz beim HSV:16 Spiele, 2 Tore
Wechsel im Sommer zu:Eintracht Frankfurt

Faride Alidou startete beim HSV voll durch – zuletzt ging es bergab

Als der Wechsel von Faride Alidou zu Eintracht Frankfurt bekannt wurde, war der Aufschrei in Hamburg groß. Schon in der Winterpause wurde viel diskutiert, Anfang Januar war es dann klar. Auch wenn die Bestätigung durch Frankfurt weiterhin ausbleibt. Doch Alidou geht erst im Sommer nach Frankfurt – Jonas Boldt verhandelt über eine wohl nicht erfolgende Ablöse. Die Frage war deshalb: behält Alidou seine bestechende Form bei oder bricht er ein? Seine Auftritte im Jahr 2022 sind noch nicht so überzeugend wie zu Beginn seines Engagements.

Faride Alidou steht mit den Händen auf die Hüfte gestützt enttäuscht im Volksparkstadion. Sein Blick geht in Richtung einer Jubelszene von ihm und Jonas David, die ein Tor des HSV feiern.
Faride Alidou läuft seinem Leistungshoch hinterher – dreht er noch mal auf? (24hamburg.de-Montage) © Jan Huebner/Norbert Gettschat/Imago

In seinen ersten sechs Spielen für den HSV erzielte Alidou zwei Tore und gab drei Vorlagen. Die Fans dankten es ihm mit „Alidou, Alidou“-Sprechchören. Doch seit fünf Partien läuft es nicht mehr rund beim Youngster. Alidou steht nach wie vor bei zwei Saisontoren, als Außenstürmer ist das keine überzeugende Quote. In der Liga kommt er zumindest auf sechs Vorlagen in seinen 14 Einsätzen. Verwunderlich: seine Statistiken sind nicht schlechter als bei seinem Debüt für den HSV – woran liegt das Leistungstief also?

Die Werte von Faride Alidou blieben die gesamte Saison gleich – und doch ist er im Leistungstief

Beim 1:1 gegen den SV Sandhausen wechselte HSV-Trainer Tim Walter in der Halbzeit gleich dreifach. Einer der Ausgewechselten war Faride Alidou – für ihn kam Neuzugang Giorgi Chakvetadze in die Partie und wusste zu überzeugen. Alidou hingegen wirkte oft fehl am Platz, trat schon wie in den Spielen zuvor sehr unkonzentriert auf. Der Youngster bekommt zuletzt immer häufiger keine Bindung ins Spiel, läuft sich oft fest. In Hamburg hatte man sich auf Alidou als Schlüsselspieler für den Aufstieg gefreut, doch dafür müsste mehr von ihm kommen.

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Durch den guten Auftritt von Giorgi Chakvetadze könnte es im Nordderby sogar dazu kommen, dass Alidou zu Beginn erst einmal auf der Bank sitzt. Oder hält Tim Walter an seinem System fest und lässt seine Stammformation auf den Platz? Gegen den SV Sandhausen hat das nach längerer Zeit mal nicht funktioniert. Gegen die Bremer braucht der HSV definitiv zwei gute Halbzeiten. Es wäre an der Zeit für Alidous drittes Saisontor. Der 20-Jährige kann nach wie vor der „Key factor“ im Aufstiegsrennen für den HSV werden. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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