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Läuft beim HSV! Torwart Heuer Fernandes weiß, warum

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Von: Robin Dittrich

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In den letzten beiden Spielen zeigte der HSV, was in ihm steckt. Zwei Siege gegen Ingolstadt und Regensburg. Stammtorwart Heuer Fernandes erklärt den neuen HSV.

Hamburg – In den letzten beiden Heimspielen gegen Regensburg und Ingolstadt schaffte der HSV eine starke Tordifferenz von 7-1. Es sind Quoten, die man sonst nur von Deutschland gegen Brasilien kennt. Sie sind untypisch für die Hamburger in dieser Saison. Schon achtmal spielten die Rothosen unentschieden, vergaben oft in den Schlussminuten den knappen Sieg, indem sie sich späte Gegentore fingen. Diese Zeiten scheinen aber vorbei. Das Team von Trainer Tim Walter spielt viel gelöster und zielstrebiger nach vorne. Viele Tore und wenig Gegentore – ein einfaches Erfolgsrezept.

HSV-Torwart Daniel Hoyer-Fernandes: „Wir sind zielstrebig geworden“

Im Sportclub des NDR spricht HSV-Stammtorwart Daniel Heuer Fernandes über die neugewonnenen Stärken der Rothosen. Heuer Fernandes fällt aufgrund einer Kapselverletzung schon seit vier Spielen aus. Wann der gebürtige Bochumer sein Comeback gibt, steht bisher noch offen. „Wir waren nicht so konsequent, wie wir es jetzt sind. Wir sind sehr zielstrebig geworden.“ Aus dem Mittelfeld-Geplänkel vom Anfang der Saison ist konzentriertes Offensivspiel geworden. Der Gegner schafft es dadurch nicht, sein eigenes Spiel aufzubauen.

HSV-Torwart Heuer Fernandes steht mit hochgestreckten Daumen vor der Nordtribüne der Hamburger
HSV-Torwart Heuer Fernandes bewundert die neue Stärke der Rothosen © Burghard Schreyer/Jan Huebner/Imago

Auch ohne Heuer Fernandes auf dem Platz lässt sich das gute Aufbauspiel erkennen. „Wir sind sehr dominant und haben einen klaren Plan in unserem Spiel“ lobt der 29-jährige seine Mitspieler. Diese Dominanz zeigt sich auch in den Statistiken. Beim 3-0 gegen den FC Ingolstadt hatten die Hamburger starke 67 Prozent Ballbesitz und schossen fast doppelt so oft aufs Tor wie der Gegner. Heuer Fernandes drückt den Erfolgsgrund noch einfacher aus: „Ich würde sagen, dass wir jetzt unsere Torchancen nutzen.“

Der HSV wird auf jeder Position besser. „Wir sind unverwundbar“ sagt Trainer Tim Walter

Nur 16 Gegentore nach 15 Spielen bedeuten Platz zwei in dieser Statistik – hinter dem 1. FC Nürnberg. Nur bei der einzigen Saison-Niederlage gegen den FC St. Pauli gab es mehr als zwei Gegentreffer (Endergebnis 2-3). „Wir sind auch sehr konsequent im Verteidigen. Jetzt sind wir insgesamt sehr stabil.“ begründet Heuer Fernandes die Stärke. Bei den geschossenen Toren hängen die Rothosen noch etwas hinterher, konnten mit den sieben Treffern in zwei Spielen aber deutlich aufholen. HSV-Trainer Tim Walter sagte nach der Partie gegen Ingolstadt: „Für die Jungs ist es so, dass es uns unheimlich puscht, weil wir merken, dass wir unverwundbar sind und viel passieren muss, dass man uns schlägt.“

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Unverwundbar – die eine Saison-Niederlage spricht dafür. Keine andere Mannschaft der Top drei Ligen in Deutschland kann so eine Bilanz vorweisen. Gegen Hannover 96 (5. Dezember) und Hansa Rostock (12. Dezember) im Volksparkstadion wollen die Rothosen noch zwei weitere Hinrunden-Siege einfahren. Die letzten Erfolgserlebnisse und die mittlerweile wieder positiveren Zuschauer pushen den Hamburger SV offensichtlich nach vorne. „Das gibt meiner Mannschaft einen totalen Rückhalt und Sicherheit“ freut sich Tim Walter. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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