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Illegales Geschäft mit Cannabis-Ölen? Wüstefeld widerspricht Gerüchten

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Von: Steffen Maas

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Das Geschäft von HSV-Finanzvorstand Thomas Wüstefeld mit Cannabis-Ölen wird auf seine Legalität geprüft. Wüstefeld wittert eine Kampagne der Konkurrenz.

Hamburg – Medizinunternehmer und HSV-Vorstand Thomas Wüstefeld hat einen Bericht über angeblich illegale Geschäfte mit Arzneimitteln dementiert. „Ich kann Ihnen versichern, dass da nichts dran ist“, sagte der 53 Jahre alte Finanzvorstand des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. „Dahinter steckt eine Kampagne von Wettbewerbern“, versicherte Wüstefeld, der aktuell damit beschäftigt ist, den Stadionbesuch beim HSV zukünftig auf ein neues Level zu hieven.

Name:Dr. Thomas Wüstefeld
Position:Vorstandsvorsitzender
Bereiche:Organisation und Infrastruktur, Marke, Marketing und Sponsoring, Finanzen sowie Digital und IT.
Geburtstag:20. Dezember 1968

HSV-Finanzvorstand Wüstefeld – seine Cannabis-Öle „entsprechen nicht den grundlegenden Anforderungen“

Das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ hatte berichtet, Wüstefeld sei vor drei Jahren in die Herstellung von Cannabisprodukten eingestiegen und habe Cannabidiol-haltige Öle als Medizinprodukte angeboten. Die Hamburger Behörde für Justiz und Verbraucherschutz prüfe nun, ob der Verkauf illegal gewesen sein könnte.

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In den Handel seien die Medikamente angeblich über ein Luxemburger Unternehmen gekommen. 2020 verboten die dortigen Behörden dem Bericht zufolge den Vertrieb und ordneten einen Rückruf an. Auch Schweizer Kontrollbehörden hätten festgestellt, dass die Produkte „nicht den grundlegenden Anforderungen für Medizinprodukte entsprechen“, hieß es dazu weiter.

Wüstefeld und die Justiz: Auch Anzeige wegen Untreue eingegangen

Die Hamburger Behörde für Justiz und Verbraucherschutz habe sich demnach ebenfalls eingeschaltet, fühlte sich nach erster Prüfung aber nicht zuständig, weil der Hersteller in Luxemburg sitze. Nun aber werde die Behörde doch tätig, da der Finanzvorstand des Hamburger SV seine Öle inzwischen über eine Niederlassung in den Niederlanden verkaufen soll. Man stehe mit den dortigen Behörden in Kontakt, sagte ein Sprecher dem „Spiegel“

HSV-Finanzvorstand Thomas Wüstefeld guckt auf sein Handy
Wahrscheinlich keine guten Neuigkeiten auf dem Handy-Display: Gegen HSV-Finanzvorstand Thomas Wüstefeld stehen einige potenziell strafrechtlich relevante Gerüchte im Raum. (24hamburg.de-Montage) © Christian Charisius/dpa & Marcus Brandt/dpa

Derweil bestätigte Oberstaatsanwältin Liddy Oechtering dem „Hamburger Abendblatt“ am Freitag den Eingang einer Anzeige gegen Wüstefeld. Sie sei inzwischen im System erfasst und habe Untreue als zentralen Tatvorwurf zum Gegenstand. Auch das sei eine alte Geschichte, an der nichts dran sei, sagte Wüstefeld. Oechtering sagte, der Sachverhalt werde nun geprüft. Ob die Staatsanwaltschaft einen Anfangsverdacht sieht und ein Ermittlungsverfahren einleitet, stehe noch nicht fest. Wüstefeld ist nicht nur im Blick der Justiz, sondern auch der HSV-Fans: Schon länger gibt es Berichte über Unstimmigkeiten in der Führungsetage. (dpa)

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