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Endspurt bei Winter-Wechseln: Welche HSV-Transfergerüchte realisiert Boldt?

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Von: Jan Knötzsch

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Jetzt gilt es: Nur noch bis zum 31. Januar kann der HSV auf dem Spielermarkt zuschlagen und etwaige Transfergerüchte wahr machen. Was passiert bis dahin noch?

Hamburg – Es ist ein bisschen so wie man es vom legendären „Dinner for one“ kennt, das die TV-Sender – unter ihnen auch der Norddeutsche Rundfunk (NDR) – immer zu Silvester auf den TV-Bildschirm schicken. Jenem Tag, an dem in Hamburg zum Wechsel ins neue Jahr erneut ein Feuerwerksverbot herrschte. Die Coronavirus-Pandamie lässt grüßen. Beim „Dinner for one“ gewinnt die Formulierung „Die gleiche Prozedur wie in jedem Jahr“ im Laufe der Sendung immer mehr Bedeutung. Und auch im Fußball wiederholt sich eine Prozedur. Sommer für Sommer. und Winter für Winter.

Die Frage kurz vor dem Schließen des Transferfensters nämlich, ob noch jemand kommt. Und wenn ja, wer. Auch beim Hamburger SV, wo es in jeder Wechselperiode wieder und wieder HSV-Transfergerüchte gibt. Welche davon realisiert HSV-Sportvorstand Jonas Boldt anno Januar 2022, bis am Montag, 31. Januar 2022, das Transferfenster schließt. Kommt überhaupt noch wer?

Fußballverein:Hamburger SV
Gegründet:29. September 1887, Hamburg
Vereinsfarben:Blau-Weiß-Schwarz
Mitglieder:84.200 (Stand: 17. August 2021)
Spielstätte:Volksparkstadion (57.000 Plätze)

Noch bis zum 31. Januar 2022 können Jonas Boldt und Michael Mutzel aus HSV-Transfergerüchten Verstärkungen machen

Lange Zeit schienen die Pläne, die Boldt und HSV-Sportdirektor Michael Mutzel in Sachen HSV-Tranfergerüchte hatten, klar: auf diesen Positionen haben die HSV- „Macher“ Bedarf. Auch HSV-Trainer Tim Walter, der im Derby gegen den FC St. Pauli Bestandteil eines Disputs an der Seitenlinie war, hat zuletzt Transfers angedeutet – allein: der HSV befindet sich finanziell in einer misslichen Lage. Dank der Coronavirus-Pandamie und fehlender Zuschauereinnahmen ist das Geld knapp. Einmal hat der HSV schon eine Corona-Hilfe beantragt, nun wollen die Verantwortlichen im Volksparkstadion ein weiteres Mal Hilfe vom Bund. Bleibt wegen der knappen Kasse die Realisierung von HSV-Transfergerüchten im Winter 2022 etwa auf der Strecke?

Im Hintergrund ein Spielfeld, auf dem das Wort Transfer liegt. Im Vordergrund HSV-Sportvorstand Jonas Boldt und das HSV-Logo.
Wen schnappt sich HSV-Sportvorstand Jonas Boldt bis zum 31. Januar 2022 auf dem Transfermarkt noch? (24hamburg.de-Montage) © Philipp Szyza/imago

Nun, HSV-Transfergerüchte hat es in den letzten Tagen und Wochen zwar nicht im Überfluss gegeben, doch der Klub aus der Hansestadt Hamburg hat einige potenzielle Kandidaten auf der Liste. Einen Stürmer aus Belgien zum Beispiel, der die Offensive um Torjäger Robert Glatzel noch einmal aufwerten könnte. Der aber wohl dann auch ein anderes HSV-Transfergerücht ins Rollen bringen könnte – das um einen Abschied von Robin Meißner nämlich. Zudem schwirrte als HSV-Transfergerücht unter anderem auch der Name eines österreichischen Mittelfeldspielers durch die Gerüchteküche, in der allerdings manches nicht so heiß gegessen wird, wie es gekocht wird.

HSV-Transfergerüchte: Sportvorstand Jonas Boldt und Sportdirektor Michael Mutzel fahnden nach Spieler für den Flügel

Einen flexiblen Offensivspieler, den Jonas Boldt und Michael Mutzel als Verstärkung für den Kader von HSV-Trainer Tim Walter auf der Liste hatten, will das Duo nun laut des Hamburger Abendblatts nicht mehr auf Gedeih und Verderb auf dem Transfermarkt suchen. Unter anderem, um im Mittelfeld Sonny Kittel nicht zu beschneiden, der aktuell in guter Form ist, aber nach seiner fünften Gelben Karte im Spiel gegen Damstadt 98 (6. Februar 2022, 13:30 Uhr) dem HSV erst einmal fehlen wird. Stattdessen dürften sich die Planungen von Boldt und Mutzel, die wenigstens die Sorge los sind, dass Klubs aus der Ersten Liga an Kapitän Sebastian Schonlau gebaggert haben, auf eine andere Baustelle im Kader konzentrieren.

Die auf dem Flügel nämlich, wo mit Faride Alidou, dessen Wechsel nach Frankfurt im Sommer 2022 klar ist, und Bakery Jatta, der von der Staatsanwaltschaft Hamburg angeklagt ist, zwei veritable Kicker zuhause sind. Aber: Wenn auf den Außen beim HSV jemand ausfällt, ist – wie man so schön sagt – Holland in Not. Sprich: dem HSV würde dort noch eine Alternative gut tun, woraus sich auch das aktuellste HSV-Transfergerücht entwickelt hat. Laut verschiedener Medien ist der Volkspark-Verein gewillt, aus dem HSV-Transfergerücht um den 20-jährigen Holländer Crysencio Summerville von Leeds United bis zur Schließung des Transferfensters einen HSV-Neuzugang zu machen.

Kommt er noch zum HSV? Das kann das neuste HSV-Transfergerücht Crysencio Summerville von Leeds United

Der in Rotterdam geborene Rechtsaußen kommt bei Leeds United nicht so richtig zum Zug, hat dort laut des Portals transfermarkt.de in dieser Saison gerade einmal fünf Spiele in der Premier League absolviert und wäre nach dem bereits wieder abgewanderten Tommy Doyle der nächste England-Export im HSV-Trikot, sofern sich das HSV-Transfergerücht um ihn denn bewahrheitet. Pluspunkt für den Mann, der mit vollem Namen Crysencio Jilbert Sylverio Summerville heißt: Mit Holländern hat der HSV merheitlich gute Erfahrungen gemacht.

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