1. 24hamburg
  2. HSV

HSV gegen Werder: Diese Statistiken sprechen klar für einen HSV-Sieg im Nordderby

Erstellt:

Von: Robin Dittrich

Kommentare

Es ist das zweite Nordderby zwischen dem HSV und Werder Bremen in der Zweiten Liga. Das Hinspiel ging mit 2:0 an die Hamburger. Wer gewinnt im Volkspark?

Hamburg – Das Hinspiel zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen im Weserstadion war geprägt von Fouls. Rund neun Gelbe und zwei Gelb-Rote verteilte Schiedsrichter Stegemann. Es war das erste Nordderby der beiden Mannschaften in der Zweiten Liga. Die Hamburger konnten es mit 2:0 für sich entscheiden.

Ein ähnliches Ergebnis erhoffen sich die Rothosen natürlich auch am Wochenende. Ihr Vorteil: Sie dürfen vor 25.000 Fans im Volksparkstadion spielen. Doch es sprechen noch mehr Statistiken für den HSV.

Nordderby:HSV gegen Werder Bremen
Hinspiel:2-0 für den HSV
Ewige Bilanz:49 Siege Werder, 38 Unentschieden, 42 Siege HSV
Bisherige Duelle:129 Spiele

In vielen Statistiken liegt der HSV vor Werder – nur in der Tabelle nicht

Es sind die Spiele des Jahres, auf die jeder HSV- und Werder-Fan hinfiebert: Die Nordderbys. Die Partie am Sonntag könnte eine großartige werden. Werder gegen den HSV, Erster gegen Zweiter. Es geht um den Aufstieg in die Bundesliga. Auch wenn das Duell noch keine Entscheidung bringt, gibt sie eine Richtung für den Rest der Saison vor. Der ehemalige Spieler beider Vereine, Martin Harnik, tippt auf ein 1-1 Unentschieden. Auch Aaron Hunt, der seine Karriere beendete, sieht das Spiel ohne Sieger.

Links jubelt HSV-Stürmer Robert Glatzel über einen Treffer, rechts Bremens Marvin Ducksch in seiner typischen Jubel-Pose.
HSV gegen Werder: Wer entscheidet das Derby für sich? © Julien Christ/Teresa Kroeger/Imago

Aber was sagt die Statistik? Die Bilanz spricht klar für Werder. In den 129 bisherigen Duellen konnten die Bremer sieben Mal häufiger gewinnen als der HSV. Im Volksparkstadion sieht das allerdings anders aus. Dort gewannen die Rothosen fast doppelt so oft wie Werder. Das letzte Spiel gegen Bremen im Volkspark verloren haben die Hamburger im Jahr 2013. Damals noch mit Rafael van der Vaart im Team – so lange ist das schon her. In der aktuellen Form kann keiner den anderen übertrumpfen. Der HSV kann sieben Spiele oder Niederlage in Folge vorweisen, Werder sogar acht.

Für alle Stadionbesucher: Diese Regeln gelten momentan im Volkspark.

Der HSV wird das Spiel in die Hand nehmen – aber reicht das zum Sieg?

Der Hamburger SV stellt mit 23,3 Jahren Durchschnittsalter den jüngsten Kader der Zweiten Liga, Werder Bremen liegt mit 24 Jahren nur einen Platz dahinter. Auffällig ist, dass die Rothosen in dieser Saison deutlich mehr Strecke zurücklegen als die Bremer – sie laufen rund sechs Kilometer mehr pro Spiel. Auch bei den Ballkontakten und gespielten Pässen weist der HSV den Bestwert der gesamten Liga auf. Ihre 62 Prozent Ballbesitz pro Spiel werden sie gegen Werder wohl nicht erreichen, das Szepter nehmen sie wohl trotzdem in die Hand.

24hamburg.de-Newsletter

Im Newsletter von 24hamburg.de stellt unsere Redaktion Inhalte aus Hamburg, Norddeutschland und über den HSV zusammen. Täglich um 8:30 Uhr landen sechs aktuelle Artikel in Ihrem Mail-Postfach – die Anmeldung ist kostenlos, eine Abmeldung per Klick am Ende jeder verschickten Newsletter-Ausgabe unkompliziert möglich.

Was am Ende des Derbys zählt, ist klar: Welche Mannschaft mehr Tore geschossen hat. Kein Team ballert so oft auf das Tor der Gegner wie Werder Bremen. Trotzdem schossen sie nur zwei Tore mehr als der HSV. Auch im direkten Vergleich liegt HSV-Torjäger Robert Glatzel mit einem Treffer Vorsprung vor Bremens Marvin Ducksch. Der wird jedoch von Niclas Füllkrug unterstützt. Das Sturmduo kommt schon auf 23 Buden in dieser Saison. Das Spiel könnte also durchaus torreich werden. Nicht nur Fans sind deshalb vor der Partie aus dem Häuschen, auch HSV-Sportdirektor Michael Mutzel hat „richtig Bock aufs Spiel.“ * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare