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HSV – Werder Bremen: Alidou im Formtief – startet Chakvetadze im Derby?

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Von: Denny Konzack

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Gegen Sandhausen blieb HSV-Talent Faride Alidou blass. Gut möglich, dass HSV-Neuzugang Georigi Chakvetadze im Derby gegen Werder Bremen in der Startelf steht.

Hamburg – Er war in Hamburg d a s hochgejubelte Talent der letzten Jahre. Zumindest aber seit Jann-Fiete Arp, der später selbst seine Zeit beim HSV kritisiert hat. Die Rede ist von Faride Alidou. Er zog das Interesse von mehreren Bundesligisten auf sich und entschied sich letztlich für einen Wechsel ins deutsche Oberhaus. Eintracht Frankfurt sicherte sich die Dienste des 20-jährigen Deutsch-Togoers, allerdings gab es um den Transfer einige Diskussionen. Der HSV und Sportvorstand Jonas Boldt wollten für das junge Juwel eine Ablöse, die Frankfurt nicht bereit war zu zahlen.

Spieler:Giorgi Chakvetadze
Aktueller Verein:Hamburger SV
Ausgeliehen von:KAA Gent (Belgien)
Position:Mittelfeld

Die Chance wurde vertan, für Alidou noch ein wenig Geld in die klammen Kassen der Rothosen zu spülen. Er verlässt die Hanseaten im Sommer ablösefrei, steht dem HSV dafür allerdings für den Rest der Saison zur Verfügung. Seine letzten Auftritte waren jedoch ziemlich unglücklich. In Sandhausen folgte die Krönung, da klappte gefühlt keine Aktion des jungen Mittelfeld-Juwels. HSV-Trainer Tim Walter wechselte ihn zur Halbzeit aus und brachte Giorgi Chakvetadze. Dieser könnte aufgrund der Leistungen seines Teamkollegen jetzt sogar für die Startelf gegen den SV Werder Bremen infrage kommen. Fans können dank Erhöhung der Zuschauer-Zahlen auf 25.000 übrigens noch an Tickets kommen.

HSV-Neuverpflichtung Giorgi Chakvetadze trumpft bei seinen Joker-Einsätzen auf und überzeugt

KAA Gent-Leihe Chakvetadze in Aktion, HSV-Mittelfeldjuwel Faride Alidou fassungslos
Läuft KAA Gent-Leihe Giorgie Chakvetadze dem „noch“ HSV-Mittelfeldjuwel Faride Alidou jetzt den Rang ab? Gegen den SV Werder Bremen könnte er sein Startelf-Debüt feiern. (24hamburg.de-Montage) © Marcel von Fehrn/JanHuebner/imago

Gegen Darmstadt 98 waren es zu Beginn zwölf Minuten Einsatzzeit. Gegen den 1. FC Heidenheim legte man die Messlatte mit 24. Spielminuten ein wenig höher und gegen Sandhausen stellte er seine persönliche Bestmarke beim HSV ein, indem er eine komplette Halbzeit absolvieren durfte. Giorgi Chakvetadze ist die einzige Neuverpflichtung der Rothosen aus der letzten Transferperiode. Viele Fans sprachen von einem wahren Transfer-Desaster.

Doch genau diese einzige Neuverpflichtung bringt frischen Wind in die Mannschaft der Rothosen. Gegen Sandhausen performte der 22-Jährige bärenstark. Mit einem Solo-Lauf dribbelte sich die Leihe vom KAA Gent durch die komplette Sandhäusener Abwehr und zählte am Ende des Spiels zu den besten Akteuren. In einer der wichtigsten, prestigeträchtigsten Partien für den HSV gegen den SV Werder Bremen am kommenden Wochenende, könnte „Chaki“ aufgrund des Formtiefs von Faride Alidou vielleicht sein Startelf-Debüt feiern.

Sportdirektor Michael Mutzel vor Derby HSV gegen Werder Bremen mit Lob für Chakvetadze

Der junge Georgier ist in Hamburg angekommen und findet sich mit dem System von HSV-Trainer Tim Walter zurecht. Dieser offenbarte in der PK vor der Pressekonferenz sogar, dass der Transferwinter so geplant war und man lieber auf die Spieler setzt, die fest beim HSV sind. Mit Giorgi Chakvetadze macht man in Volkspark da wohl eine Ausnahme. So gibt es bei der BILD-Zeitung von HSV-Sportdirektor Michael Mutzel viel Lob für die Leihe aus Gent.

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„Giorgi hat offensiv gute Entscheidungen getroffen. Man sieht, dass er immer besser in Rhythmus kommt und mehr Power kriegt. Offensiv kann er immer etwas kreieren.“ Worte, die dem Mittelfeld-Akteur guttun dürften. Tim Walter wollte den Georgier, der in der Vergangenheit viel mit Verletzungspech zu kämpfen hatte, liebevoll aufbauen. Der Plan scheint aufzugehen und es bleibt spannend zu beobachten, wie sich Chakvetadze beim HSV weiterentwickeln wird und ob er sogar bis über den Sommer hinaus bei den Rothosen bleiben wird. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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