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HSV vs. Bremen: Mit diesen Aufstellungen könnten beide Teams ins Derby starten

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Von: Denny Konzack

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Das insgesamt 194. Nordderby zwischen dem HSV und dem SV Werder Bremen steht an. Ein richtungsweisendes Duell, in dem beide Teams beste Leistungen abrufen müssen.

Hamburg – Der Hamburger SV und der SV Werder Bremen zählen in der Zweiten Bundesliga zu den größten Vereinen mit viel historischer Derby-Vergangenheit. In der Saison 2008/09 schafften es die Bremer, dem HSV dreimal in die Suppe zu spucken. Die Rivalität der beiden Nordklubs ist unumstritten und die Duelle der beiden Kontrahenten leben davon. HSV-Torwart Heuer Fernandes ist schon scharf auf die Partie, will wie im Hinspiel, welches die Rothosen mit 2:0 für sich entscheiden konnten, wieder erfolgreich vom Platz gehen.

Verein:Hamburger SVSV Werder Bremen
Abstieg in Zweite Bundesliga:2017/182020/21
Platzierung2. Platz1. Platz
Teuerster Spieler aktuell:Vuskovic (4,50 Millionen EUR)Bittencourt (4,50 Millionen EUR)

Der SV Werder Bremen legte zuletzt mit acht ungeschlagenen Partien in Folge eine wahnsinnige Serie hin, grüßt zu Recht vom ersten Platz der Zweitliga-Tabelle. Der HSV hängt wiederum mit der besten Defensive der Zweiten Bundesliga sogar den FC Bayern München und Borussia Dortmund ab. Beide Teams werden mit breiter Brust in die Partie gehen, trotz zuletzt zweier Unentschieden. Die Rothosen kämpften sich in der zweiten Hälfte in Sandhausen zurück (1:1), der SV Werder Bremen verspielte eine späte 1:0 Führung mit einem noch späteren Ausgleichstreffer gegen Ingolstadt (1:1).

Vor dem insgesamt 194. Nordderby blickt 24hamburg.de jetzt auf die möglichen Aufstellungen der beiden Teams.

Mit Wechseln in der Startelf? Mit dieser Aufstellung könnte der HSV gegen Bremen ins Derby starten

HSV-Stürmer Robert Glatzel und Bremen-Torjäger Marvin Ducksch vor einer Taktik-Tafel
Das Derby zwischen dem SV Werder Bremen und dem HSV ist auch gleichzeitig ein spannendes Stürmer-Duell zwischen Robert Glatzel und Marvin Ducksch. Doch wie lassen die Trainer ihrer Teams spielen? (24hamburg.de-Montage) © EduardBopp/JanHuebner/Eibner/imago

HSV-Trainer Tim Walter schwört auf sein 4-3-3 System, dass die Rothosen nach ein paar Anlaufschwierigkeiten letztlich doch verinnerlichen konnten. Gegen den SV Sandhausen blieb der HSV in der ersten Hälfte komplett blass. Leistungsträger wie Moritz Heyer, Ludovit Reis und Faride Alidou spielten unter ihren Möglichkeiten und wurden zum Beginn der zweiten Hälfte ausgewechselt. Gut möglich also, dass es im Spiel gegen den SV Werder Bremen einige Umstellungen geben wird.

David Kinsombi spielt in letzter Zeit groß auf, könnte Ludovit Reis, der vom slowakischen Fußballverbund gejagt wird, aus der Startelf verdrängen. Faride Alidou befindet sich ebenfalls im Formtief, ihn könnte KAA Gent-Leihe Giorgi Chakvetadze ersetzten. Moritz Heyer trotz ebenso schwacher Leistung in Sandhausen auflaufen, da HSV-Kapitän Sebastian Schonlau droht für das Derby auszufallen und er ein echter Allrounder bei den Rothosen ist.

3-5-2 und Überzahl im Mittelfeld: Mit dieser Aufstellung könnte Bremen ins Nordderby starten

Nach der bitteren Heimpleite im eigenen Stadion drängt der Spitzenreiter der Zweiten Bundesliga auf Wiedergutmachung. Nach dem Aussetzter von Christian Groß, der HSV-Torhüter Heuer Fernandes mit einer üblen Grätsche von den Beinen holte und daraufhin die Rote Karte sah, spielte der SV Werder Bremen zwar weiter gut mit, verlor allerdings dennoch das Derby. Bremens Leiter Profifußball Clemens Fritz äußerte sich bei den Kollegen von deichstube.de wie folgt über die Szene: „Grosso ist ein erfahrener Spieler und weiß selbst, dass er sich da anders hätte verhalten müssen.“

Niclas Füllkrug verletzte sich zwar kurzzeitig in einer Trainingseinheit vor dem Derby, konnte diese am Ende wie alle anderen Profis jedoch erfolgreich abschließen. Selbst der zuletzt aus dem Kader gestrichene Roger Assalé zeigte sich motiviert und engagiert im Training, um wieder auf sich aufmerksam zu machen. Werder-Trainer Ole Werner kann zudem auf seinen vollständigen Kader zurückgreifen. Für Werder-Abwehrspezialist Ömer Toprak wird es im Übrigen das erste Nordderby sein, an dem der 32-Jährige teilnehmen wird.

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Es erwarten jeden Anhänger beider Teams sowie auch neutralen Beobachtern ein packendes Spiel, in dem sich zwei Trainer gegenüberstehen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, allerdings eine gemeinsame Vergangenheit teilen. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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