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HSV-Transfergerüchte: Wechselt Stürmer Maximilian Beier ins Volksparkstadion?

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Von: Jan Knötzsch

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Über die Liga, in der der HSV künftig spielt, herrscht nach der Relegations-Pleite Klarheit. Jetzt geht‘s um das Gesicht des Kader. Im Visier: ein Stürmer.

Hamburg – Es geht voran. Wenn man so will, dann allerdings in die falsche Richtung: Seit Montagabend, 23. Mai 2022, um 22:24 Uhr steht fest: Hamburg hat auch in der neuen Saison zwei Fußball-Zweitligisten. Der Hamburger SV hat es auch im vierten Anlauf nicht geschafft, dafür zu sorgen, dass die Hansestadt Hamburg nach Jahren des Wartens endlich wieder auf die Bundesliga-Karte zurückkommt. Die 0:2-Niederlage gegen Hertha BSC Berlin im Volksparkstadion hat alle Hoffnungen der Mannschaft von HSV-Trainer Tim Walter zerstört – und dennoch ist der HSV-Nicht-Aufstieg kein brutaler Beinbruch.

Folgen allerdings könnte er auf dem Transfermarkt haben, wo in den vergangenen Wochen die Zahl der auftauchenden HSV-Transfergerüchte zugenommen hat. Zuletzt machte das HSV-Transfergerücht die Runde, der HSV habe Interesse an einem Bundesliga-Spieler. Kaum im Orbit, schießt nun das nächste HSV-Transfergerücht hinterher. Wieder geht es um einen Spieler, der – zumindest auf dem Papier – einem Bundesligisten gehört. Zuletzt aber war das angebliche Objekt der HSV-Begierde verliehen.

Fußballspieler:Maximilian Beier
Geboren:17. Oktober 2002 (Alter 19 Jahre), Brandenburg an der Havel
Verein/Vertragslaufzeit:TSG Hoffenheim (Vertrag bis 30. Juni 2024, bis 30. Juni 2022 an Hannover 96 ausgeliehen)
Marktwert:2,5 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de)

HSV-Transfergerüchte: Flügelstürmer Maximilian Beier in den Fokus gerückt – Konkurrenz aus der Zweiten Liga

Mit der Niederlage des Klubs aus dem Volksparkstadion gegen Hertha BSC Berlin im zweiten der beiden Spiele in der Relegation herrscht nun auch für Jonas Boldt und Michael Mutzel Klarheit. Nach Wochen der Ungewissheit, für welche Liga der Sportvorstand und der Sportdirektor des HSV, bei dem es auch ein Transfergerücht um einen französisches Talent gibt, planen müssen, ist das jetzt sicher. Und auch, was der HSV vorhat, ist geklärt. Sagt jedenfalls Sportdirektor Jonas Boldt. „Ich habe die Schublade voller Ideen“, zitiert die Bild-Zeitung den 40-Jährigen, der allerdings nach außen ein Geheimnis daraus macht, welche HSV-Transfergerüchte der Verein aus dem Volksparkstadion denn wirklich realisieren will und welche Spekulationen im Endeffekt nichts anderes als heiße Luft sind.

Im Hintergrund HSV-Fans auf der Tribüne des Volksparkstadions. Im Vordergrund HSV-Kandidat Maximilian Beier beim Torjubel.
Jubelt er bald im HSV-Trikot? Flügelstürmer Maximilian Beier, der von der TSG 1899 Hoffenheim an Hannover 96 ausgeliehen ist. (24hamburg.de-Montage) © Joachim Sielski/Claus Bergmann/imago

Kandidaten, die möglicherweise ins HSV-Trikot schlüpfen könnten, gibt es inzwischen zumindest in größerer Hülle und Fülle, als dies noch vor einigen Wochen der Fall war. So gibt es unter anderem immer noch das HSV-Transfergerücht, der Klub wolle Lion Semic verpflichten, der aktuell bei Borussia Dortmund dem Ball nachjagt – in der U19 der Borussia. Ein weiteres HSV-Transfergerücht beschäftigt sich mit Fabian Reese. Auch der Kieler soll beim HSV, wo Mikkel Kaufmann die Aussicht auf eine Vertragsverlängerung hat, auf dem Wunschzettel stehen. Kaufmann bekleidet als Stürmer übrigens die Position, die auch der Spieler innehat, der Gegenstand des neusten HSV-Transfergerüchts ist.

HSV-Transfergerüchte: Maximilian Beier im Fokus des HSV – so ist seine aktuelle Vertragssituation

Dabei handelt es sich nach übereinstimmenden Berichten verschiedener Medien um Maximilian Beier. Der 19-Jährige ist als Flügelstürmer aktiv und gehört dem Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim. Dort im Kraichgau allerdings tritt Maximilian Beier nicht vor den Ball, sondern eine Spielklasse tiefer in der Zweiten Bundesliga bei einem Konkurrenten des HSV. Die Hoffenheimer haben Maximilian Beier bis zum 30. Juni 2022 an Hannover 96 ausgeliehen. Das Ablaufdatum seines Leih-Vertrags ist auch das, was Maximilian Beier überhaupt erst zum HSV-Transfergerücht werden lässt. Denn in Hoffenheim wird das Talent bei einer Rückkehr aus Hannover wenig bis gar keine Spielpraxis bekommen.

Selbige will sich Maximilian Beier stattdessen lieber woanders holen. Soll heißen: Die TSG 1899 Hoffenheim wird den 19-Jährigen wohl ein weiteres Mal verleihen, um Beier in seiner Entwicklung nicht zu blockieren. Neben einer erneuten Leihe nach Hannover ist nun das HSV-Transfergerücht aufgekommen, dass der Flügelstürmer unter Umständen im Volkspark anheuern könnte. Ob es wirklich zu einem Leih-Deal kommt, scheint dabei offen – laut Hamburger Medien. Es gibt wohl unterschiedliche Sichtweisen: Während auf der einen Seite das Hamburger Abendblatt berichtet, die Rothosen seien bei Maximilian Beier im Hintertreffen, schreibt die Hamburger Morgenpost dem HSV die Pole Position zu,

HSV-Transfergerüchte: Neben Hannover und dem HSV haben auch andere Vereine Interesse an Maximilian Beier

Fakt ist, dass es nicht nur das HSV-Transfergerücht und das Interesse aus Hannover an einer Weiterbeschäftigung von Maximilian Beier gibt, sondern auch andere Vereine ihre Fühler nach dem talentierten Flügelstürmer ausgestreckt haben. „Dass es genügend Interessenten gibt, ist kein Geheimnis. Um das zu wissen, muss man kein Experte sein“, hat Hannovers Sportdirektor Marcus Mann gegenüber dem Portal „Sportbuzzer“ festgestellt.

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Wohin es Maximilian Beier zieht, der in der abgelaufenen Saison in der Zweiten Bundesliga mit drei Toren und neun Vorlagen in 30 Spielen für Hannover 96 auf sich aufmerksam gemacht hat, wird am Ende die Zeit zeigen. Offenbar hat er die Qual der Wahl. Denn unter den Interessenten, die um Beiers Dienste buhlen, sollen nicht nur Vereine aus der Zweiten Bundesliga, sondern auch aus der Bundesliga sein – unter anderem Borussia Mönchengladbach.

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