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HSV-Transfergerüchte: Wechsel von Emir Sahiti könnte platzen

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Von: Jan Knötzsch

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Emir Sahiti hält sich schon länger als HSV-Transfergerücht. Er soll für die Linksaußen-Position zum HSV kommen. Doch daraus wird nun wohl doch nichts

Hamburg – Einfach? Geht nicht. Gibt‘s beim Hamburger SV offenbar nicht. Sowohl, wenn es um das Sportliche geht als auch um die HSV-Transfergerüchte. Rein sportlich betrachtet hätte die Mannschaft von HSV-Trainer Tim Walter in der zurückliegenden Saison innerhalb der 34 Meisterschaftsspiele in der Zweiten Bundesliga den Aufstieg und damit die Rückkehr in die Bundesliga perfekt machen können. Das Ergebnis ist bekannt: Dem Zweitligisten aus Hamburg fehlte neben dem nötigen Quäntchen Glück auch eine gewisse Konstanz. Die Aufholjagd am Ende kam zu Schluss, es reichte „nur“ noch zur Teilnahme an der Relegation, in der der HSV dann mit der 0:2-Niederlage gegen Hertha BSC Berlin im Rückspiel bekanntlich alles verspielte.

Die Realität heißt damit: Zweitliga-Saison Nummer fünf. Ebenfalls Realität: Die Schwierigkeiten bei den HSV-Transfergerüchten mal so richtig voranzukommen. Wieder einmal hakt es an allen Ecken und Enden - was fraglos nicht allein die Schuld von HSV-Sportvorstand Jonas Boldt ist. Zur Verwandlung von HSV-Transfergerüchten in HSV-News gehören schließlich immer mehrere Parteien. Auch bei den Spekulationen um die Zukunft von Emir Sahiti sind wieder mehr Fragezeichen aufgetaucht als es dem HSV, der noch immer auf der Suche nach einem legitimen Nachfolger für den zu Eintracht Frankfurt gewechselten Faride Alidou ist, lieb sein dürfte.

Fußballspieler:Emir Sahiti
Geboren:29. November 1998 (Alter 23 Jahre), Zemun, Belgrad, Serbien
Verein:Hajduk Split (Vertrag bis 30. Juni 2025)
Marktwert:1,5 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de)

HSV-Transfergerüchte: Hajduk Split will drei Millionen Euro für Emir Sahiti – lässt der HSV sich darauf ein?

Die Problematik des HSV-Transfergerüchts um Emir Sahiti, bei dem der HSV Konkurrenz durch andere Vereine bekommen hat, ist schnell zusammengefasst. Sie drückt sich in einer Zahl aus: Nach Informationen der Hamburger Morgenpost möchte Sahitis Noch-Verein Hajduk Split, für den Fall, dass der 23-Jährige zu einem anderen Verein wechselt, eine Ablösesumme von über drei Millionen Euro kassieren. Auch wenn das Portal transfermarkt.de den Marktwert von Emir Sahiti mit der Hälfte des geforderten Preises, also 1,5 Millionen Euro beziffert, befindet sich Hajduk Split in einer guten Ausgangslage und kann die erhöhte Ablöse für den Linksaußen fordern.

Im Hintergrund HSV-Fahnen. Im Vordergrund HSV-Transferkandidat Emir Sahiti
Zerschlägt sich der Transfer von Emir Sahiti zum HSV? (24hamburg.de-Montage) © Pixsell/HochZwei/Angerer/imago

Denn der hat schließlich bei jenem kroatischen Verein, von dem HSV-Sportvorstand Jonas Boldt schon Mario Vuskovic gekauft hat, noch einen Vertrag, der bis zum 30. Juni 2025 läuft. Andere Vereine, zuletzt war im Zuge der HSV-Transfergerüchte um Emir Sahiti von Clubs aus Frankreich und Italien die Rede, können sich die geforderten mindestens drei Millionen Euro Ablöse eher leisten als der HSV. Der wiederum ist sogar - aufgrund dessen, dass das HSV-Transferbudget nur fünf Millionen Euro beträgt und schon der HSV-Wechsel von Ransford Königsdörffer 1,2 Millionen Euro kostet - darauf angewiesen, dass sich vor einem Wechsel von Emir Sahiti ein ganz anderes HSV-Transfergerücht zu einem Happyend entwickelt.

HSV-Transfergerüchte: Hohe Ablöse für Emir Sahiti – bekommt der HSV genügend Geld aus dem Vagnoman-Verkauf?

Selbiges um Josha Vagnoman nämlich. Beim Poker zwischen dem HSV und dem VfB Stuttgart geht es so oder so nur noch um die Ablöse. Das war bereits bekannt, nachdem sich Vagnoman und der VfB bereits über einen Vertrag einig sind. Nun aber droht der Vagnoman-Wechsel vom HSV zum VfB sogar zu platzen – weil sich beide Parteien einfach nicht einig werden. Inzwischen ist sogar die Rede davon, dass der VfB zur Ablöse dem HSV noch einen weiteren Spieler gibt. Eine schnelle Entscheidung ist nicht abzusehen.

Für den Weiter-Zweitligisten aus der Hansestadt Hamburg bedeutet dies wiederum nun, dass er sich aufgrund der Verkettung der Umstände bei den HSV-Transfergerüchten Josha Vagnoman und Emir Sahiti in Geduld üben und nach Ersatz umsehen muss. Für die Vagnoman-Nachfolge hat der HSV ein Trio im Fokus, zu dem auch Sahiti zählt. Springt selbiger also ab, könnte einer der anderen beiden Kandidaten wieder mehr in den Blickpunkt rücken. Am ehesten wohl Jean-Luc Dompé. Der 26-Jährige würde wohl nur 1,5 bis zwei Millionen Euro kosten. Auch um einen Nachfolger für Josha Vagnoman gibt‘s bereits HSV-Transfergrüchte. Aber eben noch keine Vollzugsmeldung.

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