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HSV-Transfergerüchte: Was spricht für und was gegen die Summerville-Verpflichtung

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Von: Jan Knötzsch

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Noch ist das Transferfenster geöffnet. Bis zum 31. Januar 2022 muss der HSV Crysencio Summerville holen. Wenn er ihn denn will. So ist der Stand der Dinge.

Hamburg – Die Uhr tickt. Noch ganz leise, aber unaufhaltsam. Doch das Ticken wird lauter werden. Und die Zeit weniger: Am Montag, 31. Januar 2022, endet punktgenau um 18 Uhr die Winter-Transferfrist im deutschen Fußball. Bis dahin können Vereine Spieler, die noch bei anderen Klubs unter Vertrag stehen, verpflichten. Vereinslose Kicker können freilich auch noch danach wechseln – doch der Kandidat, den der Hamburger SV aktuell am intensivsten für einen Winter-Wechsel umwirbt, steht noch anderswo unter Vertrag.

Ergo ist der HSV an die Transferfrist gebunden, was die Realisierung das aktuellsten HSV-Transfergerüchts angeht. Dass das Objekt der HSV-Begierde Cryencio Summerville von Leeds United ist, ist inzwischen kein großes Geheimnis mehr. Doch kommt der Mann, um den es beim neusten HSV-Transfergerücht geht, auch wirklich nach Hamburg? Aktuell hakt der Deal mit dem Holland-Stürmer noch. Woran liegt das?

Fußballspieler:Crysencio Jilbert Sylverio Summerville
Geboren:30. Oktober 2001 (Alter 20 Jahre), Rotterdam, Niederlande
Aktueller Verein:Leeds United (Vertrag bis: 30. Juni 2023)
Position:Rechtsaußen
Marktwert:2,0 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de)

HSV-Transfergerüchte: Kommt Crysencio Summerville nach Hamburg? Das ist der HSV-Plan zur Verpflichtung

Die Zahl der HSV-Transfergerüchte im Winter 2021/2022 ist überschaubar. Weil sich der HSV in einer finanziellen Misslage befindet und die Kohle für etwaige Neuzugänge fehlt – obwohl HSV-Trainer Tim Walter zuletzt Transfers angedeutet hat. Einige Zeit hielt sich ein HSV-Transfergerücht um einen Stürmer aus Belgien, zudem hat es Spekulationen um einen Mittelfeldmann aus Österreich gegeben. Das war es dann aber auch schon wieder. Bestimmendes Thema war da schon eher die Frage, ob Faride Alidou nun im Winter 2022 oder erst im Sommer 2020 zu Eintracht Frankfurt wechselt. So lange, bis das HSV-Transfergerücht um Crysencio Summerville das Licht der Welt erblickte.

Im Hintergrund das Volksparkstadion mit HSV-Logo und einer Hamburg-Fahne. Im Vordergrund HSV-Transferkandidat Crysencio Summerville.
Crysencio Summerville zeigt‘s an: Da geht es nach Hamburg – aber findet er auch wirklich den Weg zum HSV? (24hamburg.de-Montage) © Waldmüller/imago

Seitdem schaut alles auf HSV-Sportvorstand Jonas Boldt und Sportdirektor Michael Mutzel und die Frage: Machen die beiden bei Summerville Nägel mit Köpfen oder verwirklichen sie andere HSV-Transfergerüchte? Und ganz nebenbei sind beide auch noch gefordert, was die Zukunft eines HSV-Spätstarters sowie die eines Stürmers und von zwei HSV-Kickern auf dem Abstellgleis angeht. Doch auf der Agenda von Boldt und Mutzel steht der Deal mit Holland-Stürmer Summerville ganz oben. Allerdings: Einfach wird dieser Transfer nicht – wenn er denn zustande kommt. Da gibt‘s nämlich noch das eine oder andere Fragezeichen.

HSV-Transfergerüchte: Lässt Leeds-Trainer Marcelo Biesla den Niederländer Crysencio Summerville nicht gehen?

Klar ist – wie unter anderem auch das Hamburger Abendblatt berichtet – dass es Gespräche zwischen dem HSV und Leeds United gibt. Geplant ist offenbar, dass der HSV sich die Dienste von Crysencio Summerville bis zum Saisonende erst einmal leihweise sichert – so wie es auch beim inzwischen wieder abgewanderten Tommy Doyle der Fall war. Unter Umständen könnte sich der HSV auch eine Kaufoption für den Niederländer vorstellen und sichern. Summerville, der bei Leeds nicht richtig zum Zug kommt, will in jedem Fall mehr Spielzeit. Aber er will eben auch Kohle, wie er sie von seinem Gehalt aus der Premier League kennt. Für den HSV, der ein weiteres Mal eine Corona-Hilfe beantragen will, ein Problem.

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Oder nicht? „Der Sport steht im Fokus. Wenn Jonas Boldt und Michael Mutzel zu mir kommen und eine mögliche Personalie präsentieren, dann sollte es nicht an den finanziellen Möglichkeiten scheitern, wenn sie im Rahmen sind“, macht HSV-Vorstand Thomas Wüstefeld zumindest ein bisschen Hoffnung. Doch ein Problem kommt selten allein. Und da aller guten, nein: in diesem Fall aller schlechten, Dinge nunmal drei sind, hat der HSV noch zwei andere Sorgen, die es vor der Realisierung des HSV-Transfergerüchts um Crysencio Summerville zu beseitigen gibt.

HSV-Transfergerücht um Crysencio Summerville: Auch diese anderen Vereine hätten ihn gerne

Erstens: Wie der englische Journalist David Anderson vom „Mirror“ via Twitter verbreitet hat, will Leeds-Trainer Marcelo Biesla den 20-Jährigen nicht wirklich gern ziehen lassen, weil United derzeit von einer Verletzungsmisere heimgesucht wird und er jede Alternative braucht. Und: Der Zweitligist aus Hamburg, der hart an der Verwirklichung des heißesten HSV-Transfergerüchts werkelt, hat Konkurrenz im Werben um Crysencio Summerville.

Britische Medien berichten von einem Interesse der beiden schottischen Vertreter Hibernian und Glasgow Rangers, die BILD bringt sogar noch einen namentlich nicht genannten Verein aus den Niederlanden als Abnehmer ins Gespräch. Das großes Aber: Leeds United sucht laut englischen Medien offenbar bereits einen Nachfolger und hat Interesse an Brennan Johnson vom englischen Zweitligisten Nottingham Forrest bekundet.

Allerspätestens am 31. Januar 2022 um 18 Uhr kennt jeder die Antwort, ob aus dem HSV-Transfergerücht eine HSV-News wird. Und bis dahin tickt die Uhr. Stetig. Unaufhaltsam. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Transparenzhinweis: Dieser Text wurde am 27. Januar 2022 um 11:48 Uhr aktualisiert.

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