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HSV-Transfergerüchte: Plötzlich überflüssig – was wird aus Marko Johansson?

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Von: Jan Knötzsch

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HSV-Transfergerücht adé: Der HSV hat mit Matheo Raab einen neuen Torwart verpflichtet. Marko Johansson steht auf dem Abstellgleis. Seine Zukunft? Offen!

Hamburg – Aktuell ist es ruhig im und rund ums Volksparkstadion. Das gilt zumindest für die Trainingsplätze, die die Profis des Hamburger SV unter Trainer Tim Walter in Hamburg nutzen, um sich im Schatten der Arena vorzubereiten, bei deren Namensrechten HSV-Investor Klaus-Michael Kühne finanziell die Finger im Spiel hat. Bei den HSV-Transfergerüchten ist es das genaue Gegenteil. Geht es um die Spekulationen, wer bald das HSV-Trikot aus- und wer es neu anzieht, dann ist es mit der Ruhe vorbei. Es beginnt langsam aber sicher, hoch her zugehen, was die HSV-Transfergerüchte betrifft.

Kein Wunder. Schließlich ist die alte Saison längst Geschichte und die neue steht vor der Tür. Am 18. Juni müssen die HSV-Spieler wieder in der Hansestadt Hamburg antreten. Dann, zum Trainingsstart, werden freilich noch nicht alle Akteure endgültig im Kader sein – denn diverse HSV-Transfergerüchte sind noch nicht abgearbeitet. Einer, der wohl da sein wird, ist Marko Johansson. Der Torhüter aber dürfte schon bald Gegenstand von HSV-Transfergerüchten sein – hofft zumindest der Verein.

Fußballtorwart:Marko Johansson
Geboren:25. August 1998 (Alter 23 Jahre) in Schweden
Vertragslaufzeit beim HSV:30. Juni 2025
Marktwert:600.000 Euro

HSV-Transfergerüchte: Suspendierter Marko Johansson nach Verpflichtung von Matheo Raab ohne Chance

Noch regieren andere Spieler die HSV-Transfergerüchte. So wie zum Beispiel Sonny KIttel, der den HSV wohl ins Ausland verlassen will. Oder aber Stürmer Anastasios Donis, der ins Visier des HSV geraten ist und aus Frankreich, wo der Grieche vor den Ball tritt, nach Hamburg wechseln könnte. Dort würde er die Offensive um Top-Torjäger Robert Glatzel verstärken, der bis 2025 beim HSV verlängert hat. Und: Auch Ransford-Yeboah Königsdörffer befindet sich beim HSV in der Verlosung als Neuzugang – noch immer. Dieses HSV-Transfergerücht hält sich bereits seit geraumer Zeit rund um das Team von HSV-Trainer Tim Walter, der nach Manuel Wintzheimer, der vom HSV nach Nürnberg wechselt, einen zweiten Spieler an den FCN verliert.

Im Hintergrund eine Fahne mit HSV- und Hamburg-Wappen. Vorne HSV-Torwart Marko Johansson.
Die Zeit von Marko Johansson beim HSV ist abgelaufen – schafft es der Verein, den Torwart trotz gültigem Vertrag loszuwerden? (24hamburg.de-Montage) © Michael Schwarz/HochZwei/imago

Denn seit Freitag, 10. Juni 2022, haben sich die HSV-Transfergerüchte um Jan Gyamerah erledigt. Der Außenverteidiger geht ebenfalls zu den Franken, während mit Josha Vagnoman ein weiterer Außenverteidiger noch in der Luft hängt. Er würde gerne wechseln. Zwei Bundesligisten buhlen um den HSV-Defensivmann – geklärt ist in dieser Personalie jedoch noch nichts. Und auch bei jenem Ransford-Yeboah Königsdörffer, an dem der Volkspark-Klub dran ist, kann Jonas Boldt, der beim HSV Sportdirektor Michael Mutzel entmachtet hat, noch keinen Vollzug melden.

HSV-Transfergerüchte: Berater von Marko Johansson soll neuen Klub suchen – der Torwart ist in Hamburg „out“

Ein weiteres Thema auf der Agenda des HSV-Sportvorstands: Was passiert mit Marko Johansson? Erst vor rund einem Jahr ist der Schwede zum HSV gewechselt. Er sollte in Hamburg den Konkurrenzkampf mit HSV-Stammtorwart Daniel Heuer Fernandes anstacheln. Letztlich aber hat er es nicht geschafft, dies zu tun. Noch bitterer aus seiner Sicht: HSV-Trainer Tim Walter hat Johansson suspendiert – auch nach Ablauf der vergangenen Saison setzt der Coach nicht mehr auf die Dienste des Torhüters. Stattdessen hat der HSV mit Matheo Raab einen neuen Torwart verpflichtet, womit die Tage von Marko Johansson in Hamburg gezählt sein dürften. Auch wenn es um ihn noch keine aktuellen HSV-Transfergerüchte gibt. Die aber werden wohl kommen.

Mit – wie man es so schön sagt – an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit. Denn der Schlussmann, der bei Coach Tim Walter in Ungnade gefallen ist, ist hinter Heuer Fernandes, Neuzugang Raab, Tom Mickel und auch Nachwuchs-Keeper Leo Oppermann, der ihm den Rang abgelaufen hat, beim HSV die Nummer fünf. Ohne jegliche Perspektive für die Zukunft im HSV-Trikot. Das Problem aus Sicht des HSV: Sportvorstand Boldt und Sportdirektor Mutzel statteten Marko Johansson im vergangenen Sommer mit einem Vertrag aus, der bis zum 30. Juni 2025 datiert ist. Heißt: Für den HSV wird es teuer, den Schweden vorher loszuwerden.

HSV-Transfergerüchte: Zahlt der Verein Marko Johansson eine Abfindung, damit er seinen Vertrag auflöst?

Genau das aber hat der Verein mit dem Schlussmann, um den es noch kein akutes HSV-Transfergerücht gibt, vor. Wie die Bild-Zeitung berichtet, hat der HSV Johanssons Berater Jürgen Schwab darüber bereits in Kenntnis gesetzt und ihm dabei auch mit auf den Weg gegeben, einen neuen Verein für seinen Spieler zu suchen. Allein: Einen neuen Klub, der Johansson will, hat der Berater bislang nicht ausfindig machen können. Will der HSV Marko Johansson nicht quasi bis zum Sommer 2025 fürs Nichtstun bezahlen, muss der Verein den Vertrag mit dem Schweden wohl oder übel auflösen.

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Und auch das wird nicht billig: Johansson wird sich in diesem Fall seinen Abschied aus Hamburg mit einer Abfindung vom HSV versüßen lassen. Immerhin: Danach könnte es dann ganz schnell gehen und die HSV-Transfergerüchte um den Keeper könnten ins Rollen kommen. Wie man es aber auch dreht – der Schwede wird für den HSV letztlich dennoch ein ganz schön teures Missverständnis bleiben.

Stolze 600.000 Euro kostete Marko Johansson den HSV vor einem Jahr. Nun könnte es eben auf eine Abfindungszahlung hinauslaufen. Und selbst, wenn nicht: Einen ähnlichen Preis dafür, dass aus bald möglichen HSV-Transfergerüchten auch ein Abgang wird, wird wohl kaum ein Klub dem HSV zahlen.

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