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HSV-Transfergerüchte: Landet Bundesliga-Stürmer Bialek im Volksparkstadion?

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Von: Jan Knötzsch

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Der HSV sucht noch nach einer Verstärkung für den Sturm. Laut der HSV-Transfergerüchte könnte diese der Pole Batosz Bialek sein. Oder aber doch nicht?

Hamburg – Es ist erst wenige Wochen her, da stellte 24hamburg.de die Frage, was denn beim Hamburger SV mit jenen Leih-Spielern passieren wird, die nach dem Ende ihrer jeweiligen Ausleihen ins Volksparkstadion zurückkehren und wer von ihnen beim HSV überhaupt noch eine Chance haben würde. Die aktuellen Antworten: An Aaron Opoku baggern weiter andere Clubs, während Ogechika Heil vom Vagnoman-Abschied profitieren könnte und die HSV-Transfergerüchte um Xavier Amaechi hat HSV-Trainer Tim Walter selbst ad acta gelegt. Als neues HSV-Transfergerücht kommt hinzu: Robin Meißner steht vorm Wechsel zu Viktoria Köln. Er soll für ein Jahr verliehen werden, um Spielpraxis zu sammeln.

Damit wäre der HSV-Sturm dann noch ausgedünnter, als er eh schon ist. Neben Top-Torjäger Robert Glatzel, der bekanntlich beim HSV bis 2025 verlängert hat, wird es knapp mit dem Personal. HSV-Neuzugang Ransford Königsdörffer könnte eventuell vom Flügel in die Mitte rücken, das wäre denkbar. Dennoch ist klar: Der HSV will personell noch etwas tun – unter anderem im Sturm. Und da gibt‘s mit Bartosz Bialek den nächsten Kandidaten, der als HSV-Transfergerücht aufgetaucht ist.

Fußballspieler:Bartosz Białek
Geboren:11. November 2001 (Alter 20 Jahre), Brieg, Polen
Verein:VfL Wolfsburg (Vertrag bis: 30. Juni 2024)
Marktwert:4,0 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de)

HSV-Transfergerüchte: VfL Wolfsburg würde Bartosz Bialek wohl leihweise abgeben – neben dem HSV andere Clubs interessiert

Bartosz wer? Nun, wer seinen Blick in der vergangenen Saison nicht nur auf die Zweite Liga und die Rothosen aus Hamburg gerichtet hat, der dürfte den Namen Bartosz Bialek durchaus schon einmal gehört haben. Schließlich hat der junge Mann bis dato dort gespielt, wo der HSV gerne hinwollte, was er aber im Rückspiel der Relegation gegen Hertha BSC Berlin verspielte: in der Bundesliga. Genauer gesagt: Noch trägt der 20-Jährige, der im Mittelpunkt des neusten HSV-Transfergerüchts steht, das Trikot des VfL Wolfsburg. Und genau dort, so berichten es übereinstimmend diverse Hamburger Medien, gibt es nun schon seit einiger Zeit Spekulationen, dass der Mittelstürmer den Dress der „Wölfe“ für die Zukunft mit dem HSV-Trikot tauscht. Für eine bestimmte Zeit zumindest.

Im Hintergrund eine HSV-Fahne, davor HSV-Transferkandidat Bartosz Bialek vom VfL Wolfsburg.
Er will mehr Spielzeit: Stürmt Bartosz Bialek aus Wolfsburg zum HSV und verstärkt dort die Offensive? (24hamburg.de-Montage) © regios24/Baering/imago

Denn laut Hamburger Morgenpost soll Bestandteil des HSV-Transfergerüchts die Diskussion sein, dass der HSV Bartosz Bialek vorerst nur für eine Saison ausleiht. Der Vertrag des Polen beim VfL Wolfsburg läuft noch bis zum 30. Juni 2024, auf dem Portal „transfermarkt.de“ wird der Marktwert von Bartosz Bialek mit vier Millionen Euro veranschlagt. Der 20-Jährige darf sich zudem auch U21-Nationalspieler seines Landes nennen. Beim VfL Wolfsburg zählt Bartosz Bialek seit zwei Jahren zum Kader der Profis. Er kam seinerzeit für eine Ablöse von fünf Millionen Euro aus Polen vom dortigen Erstliga-Club Zaglebie Lubin in die VW-Stadt, wo er in seiner ersten Saison in 19 Spielen zwei Tore erzielen konnte.

HSV-Transfergerüchte: Jonas Boldt will die Offensive noch verstärken – aber ist Bialek wirklich ein echter Kandidat?

Doch dann schlug bei dem Youngster, der in den Fokus von HSV-Sportvorstand Jonas Boldt gerückt sein soll, das Pech zu. Und zwar so richtig. Der Pole zog sich im Mai 2021 einen Kreuzbandriss zu. Die logische Folge: Lange Zeit konnte Bartosz Bialek nicht vor den Ball treten, sondern musste erst einmal daran arbeiten, wieder fit zu werden. Ein Zustand, der den 20-Jährigen die fast komplette Hinrunde der vergangenen Bundesliga-Saison kostete. Nach seiner Rückkehr ins Training und auf den Platz kam der Pole allerdings nicht über die Rolle des Einwechselspielers hinaus und brachte es in der abgelaufenen Spielzeit auf nur noch zwölf Kurzeinsätze, in denen Bartosz Bialek ohne einen einzigen Torerfolg blieb.

Zu wenig für den U21-Nationalspieler, der nun gerne aus Wolfsburg wegmöchte, um mehr als nur die 168 Minuten auf dem Feld zu stehen, auf die er es in der vergangenen Saison gebracht hat. Das und die Tatsache, dass der VfL Wolfsburg offenbar bereit ist, ihn auf Leihbasis abzugeben, machen Bartosz Bialek zu einem veritablen HSV-Transfergerücht. Allerdings hat die Sache wie eigentlich immer mindestens auch noch einen Haken: Zum einen sind neben dem HSV offenbar noch weitere Vereine daran interessiert, dass Bastosz Bialek in der kommenden Spielzeit ihr Trikot trägt und durch Torerfolge auf sich aufmerksam macht und zum Erfolg des Teams beiträgt.

Und dann wäre da ja noch die Frage, ob an dem HSV-Transfergerücht überhaupt wirklich etwas dran ist, oder aber ob es wie bei so vielen Spekulationen nur heiße Luft ist, die in der Gerüchteküche vor sich hin weht. Dass der HSV einen Stürmer will, ist ein offenes Geheimnis. Dass es zuletzt mit dem Italiener Manuel De Luca einen HSV-Kandidaten gab, auch. Bei Bartosz Bialek aber soll es bei weitem nicht so weit sein, dass er kurz vorm Sprung zum HSV steht. Die Hamburger Morgenpost jedenfalls meldet, dass kein großes Interesse des HSV vorhanden sei. Es heißt also mal wieder: abwarten!

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