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HSV-Transfergerüchte: Königsdörffer kommt – ein weiterer Stürmer auch?

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Von: Jan Knötzsch

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Nicht der Transfer von Emir Sahiti ist der nächste HSV-Wechsel. Sondern der Deal mit Dresdens Ransford Königsdörffer. Das Geschäft soll fix sein.

Hamburg – Na also, es geht doch. Der Hamburger SV hat seinen nächsten Neuen nach Filip Bilbija, der aus Ingolstadt zum HSV wechselt, sowie dem Ex-Gladbacher Laszlo Benes, der den HSV verstärkt, und Torhüter Matheo Raab, der sich für den HSV entschieden hat. Jetzt ist es Sportvorstand Jonas Boldt, der nicht mit der Equipe von Trainer Tim Walter nach Österreich ins Trainingslager gereist ist, wohl gelungen, aus ein weiteres HSV-Transfergerücht zur News zu machen.

Der Klub aus dem Volksparkstadion verpflichtet Ransford Königsdörffer, um den der HSV zuletzt intensiv gepokert hatte. Das HSV-Transfergerücht, dass Königsdörffer bald für die Rothosen stürmt, hatte sich schon seit Wochen in und um Hamburg gehalten. Jetzt soll der Wechsel des Offensivspielers perfekt sein.

Fußballspieler:Ransford-Yeboah Königsdörffer
Geboren:13. September 2001 (Alter 20 Jahre), Berlin
Verein:Dynamo Dresden (Vertrag bis 30. Juni 2023)
Marktwert:1,3 Millionen Euro (Quelle: transfermarkt.de)

HSV-Transfergerüchte: Sportvorstand Jonas Boldt einigt sich mit Dynamo Dresden über Transfer von Ransford Königsdörffer

Weil die Hamburger, die nach wie vor auf die Einigung mit Bundesligist VfB Stuttgart über einen Wechsel von Josha Vagnoman hinarbeiten, in Sachen Ransford Königsdörffer nun doch tiefer in die Tasche greifen werden, als es geplant war. Der Vertrag von Königsdörffer bei Dynamo Dresden beinhaltet eine Klausel, die für den HSV allerdings nicht gilt. Nur in die Erste Liga, so heißt es, hätte Königsdörffer für eine festgeschriebene Summe wechseln können. Entsprechend musste der HSV in Verhandlungen mit Dresden einsteigen, um Königsdörffer zu bekommen. Dabei sollten Sonny Kittel und Filip Kostic dem HSV das nötige Kleingeld einbringen, um das HSV-Transfergerücht zu verwirklichen.

Im Hintergrund eine HSV-Fahne und Zuschauer im Volksparkstadion. Davor HSV-Transferkandidat Ransford Königsdörffer von Dynamo Dresden.
Der Deal ist durch: Die Verhandlungen des HSV mit Dynamo Dresden um einen Wechsel von Ransford Königsdörffer sind offenbar von Erfolg gekrönt. (24hamburg.de-Montage) © Picture Point/Contrast/imago

Nun, wie jeder weiß: Sonny Kittels Wechsel vom HSV in die USA ist inzwischen geplatzt. Für den HSV bedeutet dies, dass die Ablösesumme von rund 1,05 Millionen Euro für Sonny Kittel nicht auf das Konto des Zweitligisten aus der Hansestadt Hamburg fließt. Und so war dann beim Versuch, das HSV-Transfergerücht um Ransford Königsdörffers Wechsel Richtung Hamburg zu finalisieren, allen voran eines gefragt: Geduld. Gepaart mit Verhandlungsgeschick.

HSV-Transfergerüchte um Ransford Königsdörffer: Diese Ablösesumme zahlt der HSV für den Stürmer

Beides wird es wohl beim Wechsel von Emir Sahiti zum HSV weniger benötigen. Und das, obwohl der HSV im Werben um den Nationalspieler auf der Zielgeraden noch Konkurrenz bekommen hat. Inzwischen aber gilt es als sehr wahrscheinlich, dass Emir Sahiti bald ein Hamburger wird und noch im Rahmen des HSV-Trainingslagers in Österreich zum Team von HSV-Trainer Tim Walter stoßen wird. Ransford Königsdörffer aber hat Sahiti auf diesem Weg – sinnbildlich gesprochen – noch eben überholt. Der 20-Jährige dürfte eher beim HSV eintreffen als Sahiti, der mit Hajduk Split nur wenige Kilometer vom HSV entfernt trainiert.

„Schuld“ daran ist, dass Jonas Boldt ganz offenbar den Forderungen von Dynamo Dresden entgegengekommen ist und das finanzielle Angebot der Hamburger zur Realisierung des HSV-Transfergerüchts um Königsdörffer nochmal erhöht hat. Wie die Bild-Zeitung berichtet, sollen für den Transfer von Ransford Königsdörffer zum HSV jetzt 1,2 Millionen Euro an Dynamo Dresden fließen. Angeblich besserte Boldt das bisherige HSV-Angebot um 350.000 Euro nach.

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Interessant: Wie die Bild-Zeitung in der Meldung, dass der Königsdörffer-Deal feststeht, zudem vermeldet, will der HSV noch einen echten Sturm-Kracher holen. Namen nennt die Bild-Zeitung allerdings in diesem Zusammenhang bislang noch keine. Heißt im Umkehrschluss: Die nächsten Tage oder aber Wochen dürften in Sachen HSV-Transfergerüchte weiterhin spannend bleiben. Denn nach dem sich abzeichnenden Abschluss des Königsdörffer-Pokers ist jetzt die neue, nächste große Frage: Wer ist Mr. X, der den HSV-Sturm zusätzlich noch verstärken soll?

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