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HSV-Transfergerüchte: Das planen Boldt und Mutzel mit Onana-Millionen

  • Jan Knötzsch
    VonJan Knötzsch
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Amadou Onana verlässt den HSV und wechselt nach Lille. Der HSV bekommt zunächst sieben Millionen Euro Ablöse. Wie investieren Boldt und Mutzel die Millionen?

Hamburg – Die einen leben wie Gott in Frankreich. Zumindest der Redewendung nach. Und dann gibt es andere, die spielen in Frankreich Fußball. So wie demnächst Amadou Onana. Der Hamburger SV verkauft den 19-Jährigen an den OSC Lille. Der Verein aus dem Volksparkstadion* erhält für Onana einen finanziellen Nachschlag, wenn Lille ihn irgendwann in Zukunft weiterverkauft. Aktuell fließen für den Wechsel erstmal sieben Millionen Euro. Nach einem unerwarteten warmen Geldregen ein weiterer für den wegen fehlender Zuschauereinnahmen während der Corona-Pandemie* angeschlagenen Klub aus der Hansestadt Hamburg*.

Was machen HSV-Sportvorstand Jonas Boldt* und Sportdirektor Michael Mutzel* mit den Onana-Millionen? Realisieren sie möglicherweise HSV-Transfergerüchte und angeln sich Top-Spieler für den Zweitligisten?

Fußballverein:Hamburger SV
Gegründet:29. September 1887 in Hamburg
Sportvorstand:Jonas Boldt
Sportdirektor:Michael Mutzel
Trainer:Tim Walter

HSV-Transfergerüchte: Sieben Millionen für Onana fließen sofort – auf Boldt und Mutzel wartet möglicher Nachschlag

Eines jedenfalls ist sowohl Boldt als auch Mutzel schon einmal sicher. Egal, wohin und in welchen Spieler die aus dem Transfer von Amadou Onana erwirtschafteten sieben Millionen Euro auch fließen mögen. Ein Lob vom neuen HSV-Trainer Tim Walter* nämlich. „Es spricht doch für die gute Arbeit des HSV, dass man Jungs holt, die nichts gekostet haben und für einen gewissen Preis weiterverkauft. Das war in der Vergangenheit ein wenig anders. Da sind wir auf einem guten Weg“, wird der 45-Jährige in der Bild-Zeitung zitiert.

HSV-Sportvorstand Jonas Boldt (links) und Sportdirektor Michael Mutzel: Wie investieren sie die Ablösesumme für Amadou Onana. (24hamburg.de-Montage)

Sportlich sei die Veränderung bei Amadou vom HSV-Transfergerücht zum Verkauf nach Lille „ein schwerwiegender Abgang. Weil er extrem viel Potenzial hat. Deshalb sehen wir es mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, hat Tim Walter schon vor dem Spiel des HSV gegen Dynamo Dresden am 1. August 2021 auf der obligatorischen Spieltags-Pressekonferenz gesagt. Dennoch ist der Onana-Verkauf ein logischer Schritt. Sowohl sportlich betrachtet als auch finanziell. Schließlich winkt im besten Fall nochmal ein Nachschlag für den HSV.

HSV-Transfergerüchte: Sportvorstand Boldt und Spordtirektor Mutzel suchen noch Neuzugänge – aber die sollen billig sein

„Amadou ist schneller gewachsen als der Verein“, konstatiert Tim Walter. Eben deswegen ist er jetzt weg. Und weil der HSV eben unbedingt Geld benötigt. Weil mit Josha Vagnoman* der zweite HSV-Verkaufskandidat* auch wegen einer Verletzung* auf dem Transfermarkt keinen Abnehmer fand, lief alles auf die jetzt realisierte HSV-News vom Abschied Onanas hinaus. Mit sieben Millionen Euro mehr in der Hinterhand kann jetzt auch der HSV personell nochmal nachlegen und HSV-Transfergerüchte in fixe Wechsel ummünzen. Sogar solche von teure(re)n Top-Spielern.

Es spricht doch für die gute Arbeit des HSV, dass man Jungs holt, die nichts gekostet haben und für einen gewissen Preis weiterverkauft.

HSV-Trainer Tim Walter zum Verkauf von Amadou Onana

Doch genau das wird nicht passieren. Wie die Bild-Zeitung berichtet, planen die Verantwortlichen des Zweitligisten aus der Stadt von Hamburger Hafen* und Hagenbecks Tierpark* alles andere als große Sprünge auf dem Transfermarkt. Zum einen soll zumindest noch ein HSV-Transfergerücht realisiert werden, um die Torwartposition zu besetzten, zum anderen vielleicht ein weiterer Feldspieler für die Außenposition im Mittelfeld ins HSV-Trikot schlüpfen.

Doch die sieben Onana-Millionen sollen vorerst auf die hohe Kante gelegt werden. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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