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HSV-Transfergerüchte: Erst abgelehnt, jetzt gewollt – Gyamerah zu Hannover 96?

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Von: Jan Knötzsch

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Der Vertrag von Jan Gyamerah beim HSV endet. Dass er gehen wird, ist sicher. Nur: Wohin zieht‘s ihn?Dazu gibt‘s nun ein neues HSV-Transfergerücht.

Hamburg – Wenn es um Weisheiten, Kalender-Sprüche und Sprichworte geht, dann marschiert die deutsche Sprache seit Jahren konsequent vorweg. Der Fundus an eben solchen netten, manchmal aber längst zu platten Floskeln gewordenen Sätzen ist groß. Fast unerschöpflich, so scheint es. Wann immer irgendwer einen passenden Spruch sucht: er oder sie wird einen finden. Den zum Beispiel, das man sich im Leben immer zweimal trifft. Stimmt im Fußball ja meistens schon aus dem banalen Grund, dass es eine Hin- und eine Rückrunde gibt. Das Ganze hat aber auch bei Spekulationen seine Berechtigung.

Ergo auch bei HSV-Transfergerüchten. Von denen gibt es aktuell nicht nur eines, sondern fast täglich mehr. Das neueste HSV-Transfergerücht um einen Schalke-Wechsel von Robert Glatzel dürfte die HSV-Fans genauso überraschen wie dass es ihnen auf den Magen schlägt. HSV-Transfergerüchte um Jan Gyamerah hingegen sind weder neue, noch unerwartet. Weil dessen Vertrag in Hamburg ausläuft. Gleichwohl: Es existiert ein neues HSV-Transfergerücht um einen neuen Verein.

Fußballspieler:Jan Kwasi Gyamerah
Geboren:18. Juni 1995 (Alter: 26 Jahre), Berlin
Vertragslaufzeit beim HSV:30. Juni 2022
Martkwert:900.000 Euro (Quelle: transfermarkt.de)

HSV-Transfergerüchte: Gyamerah könnte zu Hannover 96 wechseln

Wer sich mit der Historie des Außenverteidigers in der Hansestadt Hamburg beschäftigt, der weiß: Für Jan Gyamerah ging es beim HSV im Volksparkstadion gut los, doch dann ereilte den gebürtigen Berliner erst einmal das Verletzungspech. Ein Wadenbeinbruch setzte den Ex-Bochumer beim HSV, der aktuell jede Menge Baustellen hat, für eine ganze Weile außer Gefecht. Das ist freilich längst Vergangenheit. Seitdem hat Jan Gyamerah oft genug beim HSV auf dem Rasen gestanden. Sei es unter dem jetzigen HSV-Trainer Tim Walter oder dessen Vorgängern Horst Hrubesch, Daniel Thioune und Dieter Hecking. Gleichwohl: Unter Tim Walter ist Jan Gyamerah in der näheren Vergangenheit mehr und mehr auf gleichermaßen berühmte wie bei Spielern ungeliebte Abstellgleis geraten. Logisch, dass da HSV-Transfergerüchte aufkommen.

HSV-Spieler Jan Gyamerah schaut gen Himmel. Rechts neben ihm ist das Logo von HSV-Konkurrent Hannover 96 zu sehen.
Hannover 96 im Blick – oder doch einen anderen Verein? HSV-Außenverteidiger Jan Gyamerah steht bei den Niedersachsen und weiteren Klubs auf dem Wunschzettel. (24hamburg.de-Montage) © Claus Bergmann/imago

Richtig viel Verwendung hat Tim Walter für Jan Gyamerah schließlich nicht mehr. So waren schon in der abgelaufenen Saison die ersten HSV-Transfergerüchte an der Tagesordnung: Zunächst machte das Interesse von spanischen Vereinen am HSV-Außenverteidger die Runde. Dann tauchte plötzlich ein HSV-Transfergerücht um einen Erstligisten auf, der auf die Dienste von Jan Gyamerah heiß sein sollte. Oder besser: heiß gewesen sein sollte. Denn aus dem Wechsel wurde nichts. Das HSV-Transfergerücht zerschlug sich – ebenso wie das um den Abschied Jan Gyamerahs unter die heiße Sonne von Spanien. Und so steht der Außenverteidiger bis zum 30. Juni 2022 noch auf der HSV-Gehaltsliste.

HSV-Transfergerüchte: Diese Spieler hat Hannover 96 neben HSV-Mann Jan Gyamerah noch auf de Zettel

Von der aber wird er danach verschwinden. Allein schon, weil es neben der fehlenden Verwendung für Jan Gyamerah in Hamburg eben weitere HSV-Transfergerüchte um seine Person gibt. Da wäre zum einen Holstein Kiel, wo ein Interesse bestehen soll, Gyamerah von der Elbe an die Förde zu locken. Ebenso in Sachen HSV-Transfergerüchte im Angebot: Die Spekulation, dass Gyamerah die Alster gegen den Rhein und das HSV-Trikot gegen das von Fortuna Düsseldorf tauschen könnte. Dort würde Jan Gyamerah dann auf niemand geringeren als Ex-HSV-Trainer Daniel Thioune treffen, der das Amt als Coach bei den Rheinländern in der Endphase der gerade zu Ende gegangenen Saison übernommen hat.

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Oder hat am Ende doch ein ganz anderes Sprichwort Bestand? Selbiges, dass es erstens anders kommt. Und zweitens als man denkt. Denn wo der Name Jan Gyamerah ist, da sind neue HSV-Transfergerüchte offenbar nicht weit. Und so gibt es aktuell eben die Spekulation, dass Jan Gyamerah in der kommenden Saison zum Gegner des HSV werden könnte. Dann nämlich, wenn er wirklich zu Hannover 96 wechselt. Die Niedersachsen sollen den HSV-Spieler auf dem Zettel haben, weil sie auf der Außenverteidiger-Position nachlegen müssen. Zwar geht‘s bei „96“ um de Besetzung der Linksverteidiger-Rolle und Gyamerah ist eigentlich Rechtsaußen – doch seine Variabilität lässt auch Einsätze dort zu.

HSV-Transfergerüchte: Jan Gyamerah zu Hannover 96? Es gibt eine Vorgeschichte zwischen dem HSV-Spieler und dem Verein

Bei den Hannoveranern ist Jan Gyamerah, der Mann der HSV-Transfergerüchte, nicht der einzige Kandidat, der für diese Position im Gespräch ist. Die „Hannoversche Neue Presse“, die das HSV-Transfergerücht um Jan Gyamerah überhaupt erst ins Rollen gebracht hat, berichtet zudem davon, dass „96“ unter anderem auch ein Auge auf Ex-FC St. Pauli-Spieler Marcel Halstenberg geworfen hat. Ebenso soll Jannes Horn, zuletzt beim 1. FC Köln und in der Vergangenheit schon einmal bei den Hannoveranern aktiv, ein möglicher Kandidat sein. Selbiges gilt auch für  Dominik Franke vom FC Ingolstadt 04, Dirk Carlson vom FC Erzgebirge Aue sowie Fürths U-Nationalspieler Luca Itter. Gerüchte über Gerücht also. Welches davon sich bewahrheiten wird, bleibt abzuwarten.

Ich hatte damals mehr Lust, mit meinen Kumpels bei meinem Heimatverein in Stadthagen zu spielen

HSV-Spieler Jan Gyamerah über seinen gescheiterten Wechsel zu Hannover 96 in der Jugendzeit

Eines aber ist sicher: Wird das HSV-Transfergerücht um Jan Gyamerah und einen Wechsel zu Hannover 96 zur Realität, so würde dies hervorragend zu dem Satz passen, dass man sich immer zweimal im Leben sieht. Denn: Jan Gyamerah ist vor den Toren Hannovers groß geworden. In der U12 trainierte er bei „96“ mit, „aber ich hatte damals mehr Lust, mit meinen Kumpels bei meinem Heimatverein in Stadthagen zu spielen“, verriet Gyamerah einst in einem Interview mit der Mopo. Als er dann in der U15 zu Hannover 96 wechseln wollte, lehnte der Verein ab: „Sie wollten mich nicht“, so Jan Gyamerah.

Zumindest das hat sich mit dem aktuellen HSV-Transfergerücht (vorerst) geändert.

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