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Nach Freigabe: HSV-Transfergerüchte um Ambrosius – wohin zieht es ihn?

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Von: Robin Dittrich

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Stephan Ambrosius zählte vor zwei Jahren zur HSV-Stammbesetzung, jetzt reicht es nicht mehr für den Kader. Jonas Boldt hat ihm deshalb die Freigabe erteilt.

Hamburg – Es ist noch gar nicht so lange her. Aber der Fußball ist ja bekanntlich ein schnelllebiges Geschäft. Dennoch zunächst ein Blick zurück: In der Saison 2020/21 gehörte Stephan Ambrosius zu den Leistungsträgern beim Hamburger SV. Dann setzte ihn ein Kreuzbandriss im April 2021 außer Gefecht. Seitdem bestritt er kein einziges Spiel mehr für den HSV, für einen Platz im Kader reichte es nur am 30. Spieltag beim 3:0 gegen den Karlsruher SC.

Und genau dorthin, zum KSC, dem HSV-Ligakonkurrenten, könnte Ambrosius jetzt wechseln – denn HSV-Sportvorstand Jonas Boldt hat ihm offenbar die Freigabe erteilt. Damit wäre der Weg frei für neue HSV-Transfergerüchte.Und für Ambrosius und einen Abschied vom HSV.

Fußballspieler:Stephan Ambrosius
Geboren:18. Dezember 1998 in Hamburg
Beim HSV seit:1. Juli 2018
Vertrag bis:30. Juni 2024

HSV-Transfergerüchte: Stephan Ambrosius soll den HSV verlassen – Freigabe ist erteilt

Stephan Ambrosius kommt beim Hamburger SV einfach nicht auf die Beine. Offiziell ist sein Kreuzbandriss aus dem April 2021 schon seit Jahresbeginn 2022 auskuriert. Seitdem lief der Hamburger Innenverteidiger einem Trainingsrückstand hinterher, zum Ende der Saison stand er ebenfalls nicht einmal im Kader. Auch in der aktuellen Spielzeit sieht es nicht besser aus: beim 2:0 des HSV gegen Eintracht Braunschweig war Ambrosius erneut nicht im Kader von Trainer Tim Walter zu finden. Der 23-Jährige soll deshalb noch im aktuellen Transferfenster ausgeliehen werden.

HSV-Transfergerüchte: Kickt Stephan Ambrosius bald bei einem Liga-Konkurrenten?
HSV-Transfergerüchte: Kickt Stephan Ambrosius bald bei einem Liga-Konkurrenten? © Jan Huebner/Matthias Koch/Imago

Wie die BILD berichtete, soll der HSV um Sportvorstand Jonas Boldt dem Innenverteidiger die Freigabe für eine Leihe erteilt haben – vorausgesetzt der neue Arbeitgeber zahlt dessen Gehalt. Es sieht aktuell so aus, als könnte sich Ambrosius in Hamburg nicht in den Kader spielen. Eine Leihe wäre deshalb für alle Parteien von Vorteil. Ambrosius könnte Spielpraxis sammeln, der HSV wäre finanziell entlastet. Wenn die Hamburger selbst noch auf dem Transfermarkt tätig werden wollen, wäre dieses Geld vonnöten. HSV-Sportvorstand Jonas Boldt kündigte kürzlich weitere Transfers an.

Stephan Ambrosius passt nicht ins Walter-System – wohin wechselt er?

Aufmerksame Beobachter behaupten häufiger, Stephan Ambrosius passe nicht ins System von Tim Walter, weil er zu statisch agiert. Da sich das in der Vorbereitung der Rothosen offenbar nicht grundlegend veränderte, soll Ambrosius anderswo Spielpraxis erhalten. Der Marktwert des 23-Jährigen beträgt aktuell rund 800.000 Euro, das Gehalt soll bei einer halben Million Euro liegen. Wer könnte das für den Innenverteidiger zahlen? Im Juni gab es Gerüchte, dass der Karlsruher SC an Ambrosius interessiert sei.

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Doch der HSV schob damals einen Riegel vor einen Ambrosius-Wechsel. Was auch jetzt noch zum Problem werden könnte: Mario Vuskovic ist in England heiß umworben. Vuskovic will zwar in Hamburg bleiben, bei einem Angebot über zehn Millionen Euro könnte der HSV jedoch schwach werden. Brauchen die Rothosen Ambrosius dann? So wie es aussieht, würde Tim Walter eher auf Eigengewächs Jonas David zurückgreifen. Auch andere Zweitligisten sollen Interesse an Stephan Ambrosius haben. Oder setzt er sich beim HSV doch noch durch – vielleicht auf einer anderen Position?

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